Bodensee Essen & Trinken

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HOFGUT FARNY ****- Hotel Brauereiwirtschaft Zwischen Wangen und Kißlegg im schönen Allgäu, inmitten der Vierländerregion Bodensee, liegt das Hofgut Farny, ein wirklich einzigartiges Ensemble.…
Etwas Besonderes ist dieses Kleinod, das in einem Jugendstilhaus untergebracht ist. Das Restaurant wurde für seine besonderen Gerichte wie den "lauwarmen Pfifferlingssalat mit gebratenem Rehfilet"…
Über dem Abgrund gemütlich einen Kaffee schlürfen: Dieses Restaurant auf dem nah bei Dornbirn gelegenen Karren (976 m) ist ein kühner Glasbau, der auf Stahlstützen über dem Hang steht.
Das Restaurant kann man auch besuchen, wenn man nicht ins Schwimmbad geht. Geboten wird eine herrliche Aussichtsterrasse und preiswertes Essen (Selbstbedienung).
Das liebevoll eingerichtete Café lädt zum Verweilen ein.
Die Mensa bietet auch Nichtstudenten Essen zu günstigen Preisen und dazu einen der schönsten Blicke auf Bodensee und Mainau.
Nahe beim Münster, mit rustikaler Ratsstube und modern eingerichtetem Restaurant sowie einem Garten.
Gehobene Küche, abends Gourmetniveau, Bodenseefische. Schöne Terrasse am See. Zugleich Hotel der Luxusklasse.
Bodenständige Hausmannskost und üppige Portionen machen satt. Den Familienbetrieb gibt es seit fünf Generationen.
Selbstbedienung mit Biergarten, direkt an der Inselbrücke mit Blick auf ein Vogelschutzgebiet im See.
Die 1937 eröffnete älteste Gaststätte der Insel Mainau präsentiert sich seit 2010 im schwedischen Landhausstil. Gutbürgerliche bis gehobene Küche. Tagsüber preiswertere regionale und…
Stellvertretend für die Lokale an der Promenade: Hierher kommen die meisten Gäste nicht wegen der mehr oder weniger austauschbaren Speisekarten, sondern wegen des einmaligen Seeblicks. Dazu passend…
Zu diesem Hotelrestaurant gehört eine wunderschöne, zum Hafen gelegene Terrasse.
Hier fühlt der Gast die Bodenseeregion mit allen Sinnen. Genuss ist Heimat, denn zwischen dem Lebensraum und den heimischen Gerichten gibt es eine Verbindung, die sich beim Genuss des Essens immer…
Ältestes Restaurant Friedrichshafens, gehobene internationale Küche, zugleich Luxushotel.
Im ehemaligen Vereinslokal der Winzer verbinden sich heute Tradition, frische badische Küche mit internationalem Einschlag, familiäre Atmosphäre.
Mehrfach ausgezeichnetes Restaurant mit entsprechend sehr guter Küche.
Im Braukeller mit historischem Gewölbe gibt es eigene Bierspezialitäten und rustikale Gerichte. Gutbürgerlich essen können Gäste in der Frohsinn-Stube, mediterrane Küche wird in der Enoteca…
Wirtshaus in einem Fachwerkhaus mitten in der Stadt. Hier genießen die Gäste Deftiges, dabei viel Fleisch und Wurst.

Essen & Trinken

Köstliches aus fünf Küchen

Die Zubereitungsmethoden und Genussrituale sind jedoch noch weitaus vielfältiger als die Landschaft. Was daran liegt, dass es rings um den Bodensee Schweizer, Vorarlberger, bayerische, badische und württembergische Feinschmeckertraditionen gibt – eine sehr abwechslungsreiche Gaumensafari. Nachvollziehen lässt sich das Gourmetniveau in der einschlägigen Literatur, die die Region mit Hauben, Sternen, Kochlöffeln und sonstigen publizistischen Küchenwerkzeugen regelrecht zuschmeißt. Doch keine Angst: Die Promenaden sind nicht nur mit Sternetempeln gepflastert. Vielmehr geht es um eine große allgemeine Koch- und Genusslust, die von Gourmettempel bis Wurstbude reicht.

Qualitätsbewusste Erzeuger

Das hat unter anderem historische Gründe. Die Römer brachten die Lebensart und den Wein, der hier ausgezeichnet wächst. Bevorzugt Spät-, Weiß- und Grauburgunder, gerne aber auch die Züchtung des Herrn Müller aus dem Thurgau, der ja eben- falls ran an den See reicht.

Bereits im frühen Mittelalter kultivierten zum Beispiel die Benediktiner auf der Reichenau Würz- und Heilkräuter. Der zuständige und durch seine Gartenbücher unsterblich gewordene Abt hieß Strabo – vor dem Münster auf der Insel wurde ein Garten angelegt, der an sein herbarisches Wirken erinnert. Bis heute eifern die Reichenauer ihm nach und bauen unter anderem Salat, Gurken, Tomaten und ebenfalls Kräuter an. Dem bedeutenden Klosterwirken wird man mit dem Wort „Salatinsel“ allerdings nicht gerecht. Egal: Die See-Herkunft reicht schon aus, um Qualität zu besiegeln.

Auch im Fall der „Höri-Bülle“, einer Zwiebel von der gleichnamigen Halbinsel, die unter Artenschutz steht. Für die besondere Qualität sind Bauern verantwortlich, die es glücklicherweise schwer haben, auf ihren Feldern und Weiden rund um den See im großen Stil mit Chemikalien zu hantieren. Am Ende landet nämlich alles im See, dessen Wasser Trinkqualität haben muss. Und Verschmutzung wird ruckzuck nachgewiesen und dem Bauern zum Verhängnis.

Fischwissen

Diese Reinheit wirkt sich jedoch nicht nur super auf die Fischbestände aus. Seit Jahren führen unter anderem Fischer, Köche und Gewässerkontrolleure eine heftige Debatte darüber, was Mensch und Klima aus dem See machen. Zusammengefasst: Er wird wärmer sowie algen- und nährstoffärmer, weswegen die Fangerträge sinken. Es kann nicht schaden, sich kritisch mit dem Thema zu befassen. Zahlreiche Fischer sind durchaus ansprechbar und publikumsfreundlich, ein Ausflug mit ihnen oder das Fischthekengespräch in einem ihrer Geschäfte tragen zur Meinungsbildung bei.

Nicht zuletzt entdeckst du dort aber auch, dass es nach wie vor köstlichen Fisch gibt. Und er zählt natürlich zu den ganz großen Seespezialitäten. Der beste ist der Kretzer – probier ihn unbedingt! Allerdings herrscht bei diesem Bodenseefisch eine heillose Namensverwirrung. Auf Hochdeutsch handelt es sich um den Flussbarsch (Perca fluviatilis), Kretzer ist die alemannische Bezeichnung. In der Schweiz heißt nur der ganze Fisch Kretzer, während die ausgelösten Filets Egli genannt werden. Um das Durcheinander zu komplettieren, wird auch auf deutscher Seite der Begriff Egli verwendet und zwar – man ahnt es schon – für den ganzen Fisch.

Mehr Fisch als Fleisch

Hinter Flossenträgern stehen die „Weidefrüchte“ etwas hintan. Dabei haben Fleisch und Wurst hier ebenfalls Vergangenheit. In Vorarlberg isst man ein gutes Schnitzel, am deutschen Seeufer findet immer mehr Qualitätsfleisch aus Württemberg oder dem Allgäu Verbreitung. Die Schweizer haben zum Beispiel eine gute Bratwurst oder den St. Galler Stumpen, eine Art Cervelatwurst.

Vielfalt im Glas

Derlei macht durstig! Legendär sind der Wein und die dazugehörigen Stuben, am See keltern in Deutschlands südlichstem Anbaugebiet Winzer von Weltruf. Rund um Tettnang gedeiht der Hopfen und lässt die Bierfans (vor Freude) hüpfen, auch immer mehr Craft-Beer erobert die Region. Doch die Seebewohner können auch alkoholfrei, besonders gut sind Limonade und Saft, der alte Obstbau und die Streuobstwiesenkultur haben auch eine köstlich-flüssige Seite. Wo wir gerade bei Bäumen sind: In Radolfzell züchten und versenden zwei Pioniere „Trüffelbäume“: Ihre Gewächse sind mit Trüffelsporen und -geflecht versehen und können auch für den eigenen Garten gekauft werden (deutsche-trüffelbäume.de).

Iss Gutes und rede drüber!

Auch kulinarische Überlieferungen spielen überall entlang des Ufers eine immer größere Rolle. Das spiegelt sich nicht nur in einer zünftigen Wirtshaustradition und der Renaissance von Vesper, Brotzeit und Znüni (so sagen die Schweizer und Vorarlberger) wieder, sondern auch im verantwortungsbewussten Umgang mit Zutaten. Gastronomen und Produzenten gründen Vereinigungen, die verlässliche Qualität garantieren, wie „Gutes vom See“ (gutes-vom-see.com), „Schmeck den Süden“ (schmeck-den-sueden.de), „Südland-Köche“ (dieredaktion.net) oder „LandZunge“ (landzunge.info).

Und es wird nicht nur genossen, sondern auch darüber geschrieben. Die meisten der oben genannten Vereinigungen bringen eigene Zeitschriften heraus, das Gastroheft „Seezunge“ stellt Restaurants und Erzeuger vor.

Spezialitäten

Vorweg

Mostbröckli

Luftgetrocknetes Rind- oder Pferdefleisch, hauchdünn aufgeschnitten

Gemischter Salat

von der Reichenau

Fischknusperle

Kleine frittierte Fischfilets. Dazu: Salat von der Reichenau

Mostschaumsüpple

Rahmige Suppe aus frischem Apfelmost

Vesper/Znüni

Rösti

Geriebene Kartoffeln, kross aus der Pfanne

Zwiebelkuchen

Ofenwarm, dazu ein, zwei Gläser junger Most

Dünnele

Die badische Version der Pizza, belegt mit Sauerrahm, Speck und Zwiebeln

Schweizer Wurstsalat

mit Bergkäse und rohen Zwiebelringen

Hauptgerichte

Bodensee-Felchen

Fangfrisch, mit Bratkartoffeln

Kretzer

Kross ausgebackener Flussbarsch, dazu Butterkartoffeln

Mistkratzerli

Junges Hähnchen, knusprig „im Körbli“ serviert, dazu Pommes frites

Zwiebelrostbraten

aus dem Allgäu, dazu Käsespätzle

Kutteln

mit Wein, Zwiebeln und Tomatenmark. Dazu: Bratkartoffeln

Spinatknödel

mit Vorarlberger Bergkäse überbacken

Süßes/Gebäck

Rahmstrudel

Warm, gefüllt mit Äpfeln

Apfelküchle

Warm, im Bierteig

Biberli

Lebkuchen mit Marzipanfüllung

Wähen

Mit Eierrahm überbackener Obstkuchen