Bayerischer Wald

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Einen kultigen Mix aus Hotel, Erlebnis-Camping und Freizeit-Action betreiben die Nielsen-Brothers, wie jeder die Inhaber nennt. Die thai-bayerische Küche solltest du unbedingt probieren.
Seit 1781 in Familienbesitz, wird das Haus mittlerweile in der achten Generation geführt. Auf der Speisekarte stehen regionale Spezialitäten. Es gibt ein rollstuhlgerechtes Hotelzimmer.
Ente mit Pfefferkirschen und geschubste Zimtnudeln oder klassische Böhmische Knödel gibt es im Traditionsgasthof mit Hotel. Im Sommer sitzt man schön auf der Gartenterrasse und im Biergarten.
Die luftigen Hefeklopse hält Uli Deutzer für ein Lebenselixier. Seine winzige Kochstube (seit 1975) im Baumburger Turm ist legendär; Andenken vieler Promigäste zieren die Wände.
Sehenswertes Ambiente im Kellerlokal; erlesene Stiftsweine, gediegene Speisen und der versteckt-verträumte Gastgarten runden das Bild ab.
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Die familiär-schlichte Pension im Naturschutzgebiet Halser Ilzschleifen hat eine Sonnenterrasse und einen Biergarten, den auch die Passauer wegen der Forellen gern ansteuern.
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Der Wald findet sich hier überall: In Bildern, der Ausstattung und auf dem Teller. Familie Reiner legt Wert auf Details, so dass du schnell ankommst in „der guten Stube“. Im Biergarten gibt es…
Das Leben ist hier eine Bühne, auf der coole Cocktails in lässiger Atmosphäre serviert werden. Ab und an legt ein DJ auf und gegen Hunger gibt es Burritos, Putensteak oder Pasta.
Die Straubinger nennen das älteste Gasthaus der Stadt, es besteht schon seit 1462, nur „die Geiß”. Im Biergarten kannst du dich in lauschigen Lauben niederlassen.

Essen & Trinken

Marktbedingt haben sich viele Bauern auf Qualitäts- und Bioprodukte spezialisiert. In Restaurants versteht sich von selbst, dass Regionalität und das Verwenden von Saisonprodukten beim Entwurf der Speisekarte eine wichtige Rolle spielen. Zudem bringen größeres Ernährungsbewusstsein und wellnessbewegte Gourmets die Köche dazu, alte Rezepte neu zu entdecken.

Vom Luxus zum Alltäglichen

Das Leibgericht der Einheimischen war und ist der Schweinsbraten mit Reiberknödln (Kartoffelklößen) und Kraut. Entscheidend für den besten Braten, für den sich natürlich in ganz Bayern etliche Köche rühmen, ist vor allem die mit viel aromatischem Gemüse, Dunkel- oder Weißbier und Brot zubereitete Sauce. Lange Zeit galt dieses Essen als Fest- und Sonntagsmahl, konnten sich an Werktagen doch nur die wenigsten Fleisch leisten. So hat sich die gesamte Esskultur aus der Armut entwickelt. Man lebte von dem, was man selbst erwirtschaften konnte – mischte aus Getreide, Kartoffeln, Kraut, Obst, Eiern, Schmalz und Milchprodukten herzhafte und süße Speisen. Die Waldbauern und Holzarbeiter mussten oft mehrere Tage lang von mitgeführten Vorräten leben. Daraus mögen sich dann die vielen Pfandlgerichte entwickelt haben, jedes ein schmackhaftes Sammelsurium auf der Basis von angebratenen Kartoffel- oder Knödelscheiben.

Alles andere als Schmarrn

Nach und nach bereicherten dann auch böhmische und österreichische Variationen den Speiseplan. Seither ist Schmarrn auch nicht mehr nur das bairische Pendant zur hochdeutschen Vokabel Quatsch. Gerade der Kaiserschmarrn, eine luftige Art gerupfter Pfannkuchen, ist wohl die bekannteste und sehr österreichische Variante. Erfunden wurden die meisten Schmarrngerichte auf den kleinen gusseisernen Öfen in Berg- und Jägerhütten. Heute gehören zu einem Semmelschmarrn, mit dem früher alte Brötchen dank Milch, Butter, Eiern, Zucker und Zimt schmackhaft verwertet wurden, noch eine Vanilleschote, brauner Zucker und Rum. Statt simpler eingemachter Früchte dazu braucht es dann modern interpretiert auch ein Früchtekompott, das mit Biolimetten und Weißwein aufgekocht wurde. Wer sich an süße Hauptspeisen gewöhnen könnte, der findet auch in Deggendorf paradiesische Zustände. Während die Stadt an Donau und Isar zwar auch für ihre herzhaften Knödel bekannt ist, sind hier auch die süßen Varietäten vielseitig und vor allem zum Niederknien lecker!

Bewusster Fleischgenuss

Nicht nur für die Meister der Haute Cuisine in den Sternerestaurants, sondern auch für die Köche in den bodenständigen Gastwirtschaften ist heute die vielseitige Zubereitung von Fleisch alltäglich. Regionaltypisch sind Wildgerichte und Biofleischzubereitungen; in der Gegend um Cham gibt es vor allem zarte Ochsen, um St. Englmar sind Lamm, Kalb und Schaf beliebt. Spezialität in St. Oswald-Riedlhütte ist eine Art Schweinegyros für Glasmacher, das Glosafleisch. Deftige lokale Genüsse wie Kesselfleisch und Würste sind die Ergebnisse von Hausschlachtungen, die heute streng reglementiert und überwacht werden. Aber auch Fisch kommt dank der verbreiteten Angelleidenschaft und dem Artenreichtum in Bächen und Flüssen fangfrisch und unverfälscht zubereitet auf den Tisch.

Kulinarische Völker-Verständigung

Obwohl die Stadt Regen im Juli das Pichelsteinerfest begeht, stammt dieser Eintopf auf der Grundlage von Kartoffeln, Gemüse und drei Sorten Fleisch ursprünglich aus Grattersdorf. Erfunden hat ihn im Jahr 1874 die Wirtin Auguste Winkler, als auf dem Büchelstein ein großes Essen auszurichten war. Angeblich soll der Eintopf dann durch seinen Fan Otto von Bismarck als Pickelsteiner oder Pichelsteiner auch im „preußischen Ausland” bekannt geworden sein.

Geht's auch ohne?

Bei so großer Fleischtradition lässt sich kaum verbergen, dass Vegetarier und Veganer es zumindest an manchen Orten etwas schwer haben dürften, kulinarisch Gehör zu finden. Doch gerade in den Städten ist der Nachhaltigkeitsgedanke, der quasi „back to the roots“ führt, auch an den Kochtöpfen der Gastronomie groß im Kommen. Zumindest leckere vegetarische Alternativen, die über den Beilagensalat hinausgehen, gibt es inzwischen eigentlich überall.

Flüssiges Gold

Was zu jeder Mahlzeit passt, ist – natürlich – ein Bier aus einer der vielen regionalen Brauereien. Manche Brauereien haben sich ganz auf Weißbier (aus Weizen), andere auf untergäriges Dunkelbier spezialisiert. Nahezu jede von ihnen schenkt zur Fastenzeit ab Aschermittwoch und im Frühjahr ein Starkbier aus, dessen Name auf „-ator“ endet. Dieses Doppelbock mit bis zu 12 Prozent Alkohol geht auf die Paulanermönche im 17. Jh. zurück, die in der Fastenzeit nur Flüssiges zu sich nehmen durften und das sättigende (und bis heute namensgeschützte) Salvator erfanden.

Ein Hauch von Highlands und Burgund

Das Brennen von Obst- und Kräuterschnäpsen, etwa in Spiegelau, Hauzenberg und Bodenmais, hat schon fast Museumswert. Seit 2010 wird in der Region sogar der Whisky Coillmór destilliert. Auch das Keltern von Wein hat hier eine lange Tradition, obwohl das Klima nicht gerade optimal für den Traubenanbau ist. Die Römer pflanzten einst die ersten Reben an den Donauhängen. Heute wird die rare Ausbeute recht teuer in Weinstuben verkauft.

Spezialitäten

Snacks

Auszogne

flache, ungefüllte Krapfen, in Schmalz gebacken und mit Puderzucker bestreut

Leberkas

wird aus Fleischbrät geformt

Vorspeisen

Erdäpfelkas

Mus aus Kartoffeln, Sauerrahm, Zwiebeln, Salz, Pfeffer: ein herzhafter Brotaufstrich

Presssack

Sülzwurst

Leberknödelsuppe

Suppe mit Klößen aus Leber, Brötchen und Eiern

Hauptgerichte

Bauchstecherl

in Fett ausgebackene Röllchen aus Kartoffelteig, dazu gibt‘s Sauerkraut

Dampfnudeln

Hefeklöße, bisweilen gefüllt, die zugedeckt gleichzeitig von unten gebraten und im Ganzen gedämpft werden

Gröstl

gebratene Masse aus Kartoffeln oder Knödeln, mit Ei, Fleisch oder Wurst

Gselchtes

geräucherter Schweinebauch oder -rücken, der in Lake mariniert wird

Desserts

Bavesen

Weißbrotscheiben mit Pflaumenmus, in Schmalz gebacken, mit Zimtzucker

Hollerkiacherl

in Pfannkuchenteig getauchte Holunderblüten, in Fett ausgebacken

Schlosserbuam

in Veltliner getränkte und mit einer Mandel gefüllte Trockenpflaumen, in Teig getaucht und in Fett ausgebacken

Getränke

Hollerkracherl

sehr süßer Holundersirup mit Sprudel

Russ'

Weißbier und Zitronenlimo

Zoigl

untergärige, ungefilterte und mit Holzfeuerung gebraute Bierspezialität