Bayerischer Wald Alle

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Essen & Trinken

Marktbedingt haben sich viele Bauern auf Qualitäts- und Bioprodukte spezialisiert. In Restaurants versteht sich von selbst, dass Regionalität und das Verwenden von Saisonprodukten beim Entwurf der Speisekarte eine wichtige Rolle spielen. Zudem bringen größeres Ernährungsbewusstsein und wellnessbewegte Gourmets die Köche dazu, alte Rezepte neu zu entdecken.

Vom Luxus zum Alltäglichen

Das Leibgericht der Einheimischen war und ist der Schweinsbraten mit Reiberknödln (Kartoffelklößen) und Kraut. Entscheidend für den besten Braten, für den sich natürlich in ganz Bayern etliche Köche rühmen, ist vor allem die mit viel aromatischem Gemüse, Dunkel- oder Weißbier und Brot zubereitete Sauce. Lange Zeit galt dieses Essen als Fest- und Sonntagsmahl, konnten sich an Werktagen doch nur die wenigsten Fleisch leisten. So hat sich die gesamte Esskultur aus der Armut entwickelt. Man lebte von dem, was man selbst erwirtschaften konnte – mischte aus Getreide, Kartoffeln, Kraut, Obst, Eiern, Schmalz und Milchprodukten herzhafte und süße Speisen. Die Waldbauern und Holzarbeiter mussten oft mehrere Tage lang von mitgeführten Vorräten leben. Daraus mögen sich dann die vielen Pfandlgerichte entwickelt haben, jedes ein schmackhaftes Sammelsurium auf der Basis von angebratenen Kartoffel- oder Knödelscheiben.

Alles andere als Schmarrn

Nach und nach bereicherten dann auch böhmische und österreichische Variationen den Speiseplan. Seither ist Schmarrn auch nicht mehr nur das bairische Pendant zur hochdeutschen Vokabel Quatsch. Gerade der Kaiserschmarrn, eine luftige Art gerupfter Pfannkuchen, ist wohl die bekannteste und sehr österreichische Variante. Erfunden wurden die meisten Schmarrngerichte auf den kleinen gusseisernen Öfen in Berg- und Jägerhütten. Heute gehören zu einem Semmelschmarrn, mit dem früher alte Brötchen dank Milch, Butter, Eiern, Zucker und Zimt schmackhaft verwertet wurden, noch eine Vanilleschote, brauner Zucker und Rum. Statt simpler eingemachter Früchte dazu braucht es dann modern interpretiert auch ein Früchtekompott, das mit Biolimetten und Weißwein aufgekocht wurde. Wer sich an süße Hauptspeisen gewöhnen könnte, der findet auch in Deggendorf paradiesische Zustände. Während die Stadt an Donau und Isar zwar auch für ihre herzhaften Knödel bekannt ist, sind hier auch die süßen Varietäten vielseitig und vor allem zum Niederknien lecker!

Bewusster Fleischgenuss

Nicht nur für die Meister der Haute Cuisine in den Sternerestaurants, sondern auch für die Köche in den bodenständigen Gastwirtschaften ist heute die vielseitige Zubereitung von Fleisch alltäglich. Regionaltypisch sind Wildgerichte und Biofleischzubereitungen; in der Gegend um Cham gibt es vor allem zarte Ochsen, um St. Englmar sind Lamm, Kalb und Schaf beliebt. Spezialität in St. Oswald-Riedlhütte ist eine Art Schweinegyros für Glasmacher, das Glosafleisch. Deftige lokale Genüsse wie Kesselfleisch und Würste sind die Ergebnisse von Hausschlachtungen, die heute streng reglementiert und überwacht werden. Aber auch Fisch kommt dank der verbreiteten Angelleidenschaft und dem Artenreichtum in Bächen und Flüssen fangfrisch und unverfälscht zubereitet auf den Tisch.

Kulinarische Völker-Verständigung

Obwohl die Stadt Regen im Juli das Pichelsteinerfest begeht, stammt dieser Eintopf auf der Grundlage von Kartoffeln, Gemüse und drei Sorten Fleisch ursprünglich aus Grattersdorf. Erfunden hat ihn im Jahr 1874 die Wirtin Auguste Winkler, als auf dem Büchelstein ein großes Essen auszurichten war. Angeblich soll der Eintopf dann durch seinen Fan Otto von Bismarck als Pickelsteiner oder Pichelsteiner auch im „preußischen Ausland” bekannt geworden sein.

Geht's auch ohne?

Bei so großer Fleischtradition lässt sich kaum verbergen, dass Vegetarier und Veganer es zumindest an manchen Orten etwas schwer haben dürften, kulinarisch Gehör zu finden. Doch gerade in den Städten ist der Nachhaltigkeitsgedanke, der quasi „back to the roots“ führt, auch an den Kochtöpfen der Gastronomie groß im Kommen. Zumindest leckere vegetarische Alternativen, die über den Beilagensalat hinausgehen, gibt es inzwischen eigentlich überall.

Flüssiges Gold

Was zu jeder Mahlzeit passt, ist – natürlich – ein Bier aus einer der vielen regionalen Brauereien. Manche Brauereien haben sich ganz auf Weißbier (aus Weizen), andere auf untergäriges Dunkelbier spezialisiert. Nahezu jede von ihnen schenkt zur Fastenzeit ab Aschermittwoch und im Frühjahr ein Starkbier aus, dessen Name auf „-ator“ endet. Dieses Doppelbock mit bis zu 12 Prozent Alkohol geht auf die Paulanermönche im 17. Jh. zurück, die in der Fastenzeit nur Flüssiges zu sich nehmen durften und das sättigende (und bis heute namensgeschützte) Salvator erfanden.

Ein Hauch von Highlands und Burgund

Das Brennen von Obst- und Kräuterschnäpsen, etwa in Spiegelau, Hauzenberg und Bodenmais, hat schon fast Museumswert. Seit 2010 wird in der Region sogar der Whisky Coillmór destilliert. Auch das Keltern von Wein hat hier eine lange Tradition, obwohl das Klima nicht gerade optimal für den Traubenanbau ist. Die Römer pflanzten einst die ersten Reben an den Donauhängen. Heute wird die rare Ausbeute recht teuer in Weinstuben verkauft.

Shoppen & Stöbern

Weiterschlemmen

Nur weil die Zeit im Wald nach dem Urlaub zu Ende ist, heißt das noch lange nicht, dass mit den Spezialitäten Schluss sein muss. Bei Wildmetzgern rund um den Wald gibt‘s haltbare Hischknacker und Wildschweinsalami zum Mitnehmen, im Holunderdorf Bischofsmais kannst du dich mit Aufstrichen, Hollersecco und Sirup eindecken und in den Bäckereien und Pâtisserien finden sich auch süße Andenken. Pralinen, Früchtebrot und verschiedenste Platzerln eignen sich perfekt als Mitbringsel und Reiseproviant.

Achtung Hochprozentig

Zwar ist der Brauch, sich nach dem Essen zur Verdauung erst mal ein Schnapserl zu gönnen, vermutlich nicht im Bayerischen Wald erfunden worden – man könnte aber sagen, hier wurde er perfektioniert. Obst- und Kräuterbrände, die nach traditioneller Herstellungsweise noch heute entstehen, ergänzen zwei absolute Spezialitäten des Waldes: der Bärwurz, dem in Arrach sogar ein ganzes Museum gewidmet ist, und der Blutwurz. Dieser mindestens 50-prozentige Kräuterschnaps wird nur hier im Woid aus den Wurzeln der Blutwurzpflanze gebrannt und soll nicht nur magenberuhigend, sondern auch entzündungshemmend wirken.

Fragile Sache

Wer im Bayerwald Jagd macht auf die schönsten wie repäsentativsten Souvenirs, braucht exzellente Fähigkeiten beim Kofferpacken für die Heimreise: denn Glas ist das typische Erzeugnis des Hinteren Walds, die Tradition der alten Waldhütten reicht zurück bis ins Mittelalter. Man findet in den Glashüttengemeinden schöne Unikate, die Manufakturen verkaufen vor Ort. Zur Palette gehören mundgeblasene Gläser ebenso wie Schnupftabakflaschen oder Dekovasen.

Stein- und Kunsthandwerk

Steine, besonders Granit, sind beliebte Materialien bei kreativen Kunsthandwerkern. Allerorts gibt es Läden, die Granitschmuck und steinerne Andenken verkaufen. Quasi an der Quelle sitzt beispielsweise der Shop im Granitzentrum Bayerischer Wald in Hauzenberg. Und auch andere Materialien sind hoch im Kurs. Aus Ton entstehen vielerorts tolle Keramikarbeiten, Goldschmiede arbeiten an kreativen Schmuckstücken. Unikate sind auch die Stücke, die in der kleinen Passauer Gitarrenmanufaktur Treibholz (Theresienstr. 40 | treibholz-gitarrenmanufaktur.de) entstehen. Musikfans sollten unbedingt mal vorbeischauen.

Eine Zeitreise als Souvenir

Rund um mittelalterliche Gassen, jahrhundertealte Marktplätze zeigen Schaufensterauslagen zahlreicher Läden vor allem Zeitzeugen der Vergangenheit: alte Drucke, antiquarische Bücher oder kuriose Antiquitäten, Puppenstubeneinrichtungen und anderes Handgeschnitztes.

Trachtenmoden

Gleich vorweg: Zum echten Bayern wirst du nicht, nur weil du dich mit Dirndl oder Lederhose in Schale schmeißt – aber wer die Tracht des Lieblingsurlaubsorts mit Stolz trägt, dem kann man ja auch nicht böse sein ... Was die Geschäfte angeht, kann man hier eigentlich wenig falsch machen, denn im Gegensatz zu anderswo haben Billigtrachten hier noch kaum Einzug gefunden. Und gut beraten wird, wer freundlich nachfragt, auch überall.

Sport

Auf Wanderer warten anspruchsvolle Mehrtagestouren genauso wie kontemplative Momente auf den Meditationspfaden im Nationalpark. Radwandern und Mountainbiking, wie die Reiter gelotst von GPS, sind etabliert. In Obernzell und Vilshofen entstehen etappenweise kombinierte Rad-, Boot- und Wanderterminals im Donautal.

Angeln

Die Ruhe genießen, abschalten und nur auf den nächsten Fang konzentrieren – Angeln ist im Bayerischen Wald vielerorts erlaubt und möglich. Und zwar sowohl in vielen Seen und Weihern, als auch in den Flüssen Ilz, Donau, Regen und Inn. Infos zu ausgewiesenen Angelplätzen gibt es auf den Webseiten vieler Urlaubsorte, eine Übersicht bietet short.travel/bay24.

Drachen- & Gleitschirmfliegen

Drachen- und Gleitschirmflieger verbringen ihren Aktivurlaub am besten an Osser und Pröller, in Breitenberg, Grainet, Grattersdorf, Windberg oder in Untergriesbach. In Wörth an der Donau befindet sich das Flugzentrum Bayerwald (Tel. 09482 95 95 25 | flugzentrum-bayerwald.de).

Baden & Schwimmen

Viele Orte haben Schwimmbäder mit Sport- und Freizeitbecken drinnen wie draußen. Und zahlreiche Badeseen wie der Freudensee bei Hauzenberg, der Arracher Naturbadesee oder der Stausee Oberilzmühle bieten Möglichkeiten, sich seine Schwimmstrecke selbst festzulegen. Bei Regensburg sind einige Flussbäder und Badeplätze an Regen und Donau ausgewiesen ebenso wie an der Donau rund um Deggendorf.

Golf

Wer als Gastspieler aktiv werden will, sollte seinen Clubausweis mitbringen und braucht in der Regel Handicap 54. Die Einheimischen bevorzugen Kirchroth (18-Loch-Anlage mit 9-LochÜbungsplatz, Driving Range, Wintergrün | Tel. 09428 71 69 | golfclub-straubing.de), Gut Lindberg/ Oberzwieselau (18-Loch-Anlage | Tel. 09922 8 01 13 | golfpark-oberzwieselau.de) und Deggendorf (18-Loch- Anlage mit Driving Range auf der Rusel | Tel. 09920 89 11 | deggendorfer-golfclub.de). Im Bäderdreieck südwestlich von Passau erwartet dich das größte zusammenhängende Golfresort Europas und speziell in Bad Griesbach eine der größten Golfschulen Europas. Infos unter: bayerischerwald-golf.de.

Kanu & Kajak

Als eines der beliebtesten Kanu- und Kajakreviere Deutschlands finden erfahrene Wassersportler mit eigenem Boot ganz unterschiedliche Herausforderungen. Routen auf Donau und Isar bei Deggendorf und Regensburg, ruhige Abschnitte mitten in der Natur des Waldes entlang der Ilz und spektakuläre Wildwasser in „Bayerisch Kanada“ am Regen. Zur Zeit des Redaktionsschlusses ist, was den Verleih angeht, gerade im Landkreis Regen der Zwiespalt groß zwischen touristischen Interessen und den Bedenken des Naturschutzes. Aktuelle Informationen zu befahrbaren Routen und aktiven Verleihstationen findest du auf den Webseiten der Anbieter.

Klettern

Klettern ist möglich auf dem Höhenrücken Kaitersberg bei Bad Kötzting mit mehreren Felstürmen und -wänden. Nahe Neuburg bei Passau liegt der Inntalklettergarten (alpenverein-passau.de). Kletterwälder, bzw. Hochseilgärten sind bei Regensburg (Sinzing, kletterwald-regensburg.de), Waldkirchen (kletterwald-waldkirchen.de). Waldkirchen und St. Englmar (kletterwald-englmar.de) angelegt. Wer einen Schlechtwettertag zum Vorstiegstraining in der Halle nutzen oder bouldern will, findet in Cham, Regensburg, Deggendorf und Straubing schöne Indooranlagen. In Regensburg (boulderwelt-regensburg.de) und Straubing (boulderhalle-straubing.de) gibt es zusätzlich Boulderhallen.

Radfahren & Mountainbiken

Normale Bikes kannst du fast überall für ca. 15 Euro am Tag mieten. Beliebt sind besonders solche mit Zusatzantrieb, für die etwas mehr als das Doppelte anfällt. Ladestationen gibt es an vielen Orten. Ambitionierte Genussradler nehmen sich gern den Donauradweg vor, wer in Passau auf Radtour Richtung Regensburg oder entgegengesetzt nach Österreich starten will, hat die Möglichkeit, sein Bike am Ziel gegen Aufpreis wieder abholen zu lassen. Austoben kannst du dich im Bikepark Geißkopf (short.travel/bay19) mit Pipes, Trails und einem Uphill-Flow für E-Biker. Radfahrerfreundliche Vermieter und spezialisierte Herbergen findest du auf short.travel/bay16 und nationalpark-ebike-bayerischer-wald.de.

Reiten

Ob du auf Schulrössern das Glück der Erde entdecken oder Mehrtagestouren unternehmen möchtest – im Bayerischen Wald ist all das möglich (short.travel/bay20). Wandertouren hoch zu Ross organisieren das Adventure Camp Schnitzmühle (Tel. 09942 9 48 10 | schnitzmuehle.com) in Viechtach oder der Westernhof Highlander Ranch (Tel. 09928 16 86 | highlander-ranch.de) in Spiegelau.

Wandern

Auf dem Gläsernen Steig durchs Glasmacherland, auf Keltenspuren auf dem Böhmweg vom Donautal zur Moldau, auf den Panoramarouten des Goldsteigs (goldsteig-wandern.de) der den historischen Händlerpfaden folgt, den Goldenen Steigen, oder auf dem Kammweg an der Grenze zu Tschechien entlang über die Gipfel von Dreisessel, Rachel, Lusen und Arber zum Plöckenstein (1379 m) – ein Urlaub reicht nie, um den Bayerwald zu erwandern. Der Bayerischer Wald-Verein (Zwiesel | Tel. 09922 92 65) unterhält in 63 Sektionen Berghütten und bietet geführte Touren an. Auf der Acht-1000er-Tour (short.travel/bay21) startend in Eck (nördlich von Arnbruck) passierst du vom Mühlriegel bis zum Arber acht Gipfel an einem Tag – eine Kammwanderung mit traumhaften Blicken.

Wasserski

Mit 18 km bietet die Donau hier die längste deutsche Wasserskistrecke: Obernzell (Touristinfo Tel. 08591 9 11 61 19) ist Wasserskizentrum neben Metten, Irlbach, Winzer. Auf dem Friedenhainsee im Naherholungsgebiet von Parkstetten-Steinach-Kirchroth befindet sich die längste Wasserskiseilbahn Deutschlands (1200 m).

Wintersport

Für Wintersportler gibt es Snowboard- Funparks in Arrach, Waldkirchen und Mitterfirmiansreut, sieben Alpinskigebiete und gut 2000 km Langlaufloipen. In Haidmühle (Touristinfo Tel. 08556 9 72 63 20 | sc-haidmuehle.de) kannst du neben Skitouren, Schneeschuhwandern und Langlaufen auch mit Huskys übers Eis flitzen: Der Ort ist ein Zentrum für Schlittenhunderennen. Verleih und Tourenangebote für Schneeschuhtouren sind mittlerweile an vielen Orten zu finden, wie bspw. in St. Englmar. Das Hohenzollern-Stadion (Arberseestr. 40 | hohenzollern-skistadion.de) in der Nähe des Großen Arbersees ist ein Highlight für Langläufer. Denn hier ist Biathlon für Jedermann geboten – und zwar auf der Strecke, auf der sonst Profis trainieren. Die Schnupperkurse (30 Euro, ganzjährig Mittwochnachmittag | Anm. Tel 09921 9 02 10) dauern 1,5 Stunden. Am Arber (arber.de) sind modernste Mittelgebirgsgondeln und Sessellifte im Einsatz: 15 km Piste, Rodelbahn samt Rodelverleih, der Silberberg in Bodenmais eignet sich gut für Anfänger. Der Sessellift bringt auch Rodler an den Startpunkt ihrer Bahn an der Mittelstation.

Mit Kindern unterwegs

Gelungenen Familienurlaub garantieren die nach strengen Checks gekürten sechs sogenannten Bärchen-Gastgeber mit der Höchstzahl von fünf Kinderland-Teddys, darunter ein Feriendorf bei Viechtach und der Ferienpark Bischofsmais. Info: www.kinderland-bayerischer-wald.de.

Oberer Bayerischer Wald

Ameisenstraße Bodenmais

Auf der Ameisenstraße, einem 2,5 km langen und fast überall kinderwagentauglichen Naturerlebnisweg können sich Kinder austoben und lernen gleichzeitig etwas über die Natur. Es gibt insgesamt 27 Stationen, z. B. den Summstein, einen Matschweg oder den Gutelaunesitz. Infos bei Bodenmais Tourismus Tel. 09924 778135 | short.travel/bay6

Bayerwaldtierpark Lohberg

400 Tiere aus 100 heimischen Arten sind im Bayerwaldtierpark in Lohberg zu sehen. Kinder freuen sich besonders über den Streichelzoo. Es gibt außerdem einen Umweltlehrpfad, das Haus des Wolfs und einen Abenteuerspielplatz. Tgl. April-Okt. 9-17, Nov.-März 10-16 Uhr | Erwachsene 5, Kinder 3 Euro | www.lohberg.de/tierpark

Churpfalzpark

Schippern in Riesenschwänen, Edelsteinschatzsuche, eine Wasserorgel aus 860 Fontänen und vieles mehr bietet Ostbayerns größter Freizeitpark in Loifling südlich von Cham. Tgl. Mitte April-Okt. 9-18, Fahrbetrieb 10-17 Uhr | Erwachsene 16, Kinder ab 12 Euro | www.churpfalzpark.de

Historisches Besucherbergwerk Bodenmais

Bis in die 1960er-Jahre hinein wurde im 955 m hohen Silberberg südöstlich von Bodenmais nach Silber geschürft. Heute bietet das Schaubergwerk spannende unterirdische Wanderungen zu Grundwasserseen und auf der Entdeckertour (Mi 10 Uhr | Erwachsene 11,80, Kinder 7 Euro | Taschenlampe mitbringen) sogar in unbeleuchtete Gänge an. Führungen tgl. Ende März-Juni, Sept., Okt. 10-16, Juli, Aug. 10-16.45, Anfang Nov. 11-14 Uhr, danach bis Weihnachten nur angemeldet (mind. 20 Pers.) | Erwachsene 5,90, Kinder 3,50 Euro | www.silberberg-online.de

Kinderstadtführungen

In Regensburg werden Stadtführungen für kleine Leute angeboten. In der Obhut von zwei römischen Legionären begeben sich die Kinder auf eine Zeitreise. Auf dem zweistündigen Spaziergang erfahren sie z. B., wie die Soldaten in der Stadt lebten und was es mit den Menschen auf sich hatte, die man damals Barbaren nannte. Mai-Sept. jeden 1. Fr im Monat sowie an weiteren Einzelterminen | Erwachsene 13, Kinder 8 Euro | Anm. bei Touristinformation | Rathausplatz 4 | Tel. 0941 5074410 | short.travel/bay7

Kleines Rinchnacher Landwirtediplom

Dieses Familienurlaubsprogramm bieten einige Gastgeber für Ferien auf dem Bauernhof in Zusammenarbeit mit der Touristinformation Rinchnach von Mitte März bis November an: Die Kinder helfen tüchtig in der Landwirtschaft mit, und nach einer Woche legen sie im Rathaus eine Prüfung in Theorie und Praxis ab. Der Lohn für die Mühe: eine Diplomurkunde und ein Prüfungsgeschenk. Das Angebot selbst ist kostenlos, es fallen nur die Kosten für die Unterkunft auf dem Bauernhof an. Infos bei Touristinformation Rinchnach Tel. 09921 5878

Märchenvilla

Der schmucken Villa in Lambach sieht man nicht an, dass das Innere fantasievoll als "Märchen- und Gespensterhaus" gestaltet ist. Tgl. 10-17 Uhr, Nov., Dez. teilw. geschl. | Erwachsene 3,50, Kinder 3 Euro | Tel. 09943 3541 | www.maerchenschloss-lambach.de

Tiergarten Straubing

Der Straubinger Tiergarten feierte im Jahr 2013 sein 75-jähriges Bestehen. Mit 1000 Tieren aus 200 Arten ist er der einzige Zoo Ostbayerns. Und lehrreich ist er auch: Im Danubium wird klar, dass Waxdick, Ukelei und Moderlieschen keine Fabelwesen sind, sondern Fische. Diese Abteilung zeigt die Lebensräume im und am 2800 km langen Donaustrom, z. B. die Biotope der Fischotter, und alle vorkommenden Fischarten und Amphibien im Donauaquarium. Das harte Leben der Menschen in der Jungsteinzeit und die Geschichte der Haustiere werden in einem rekonstruierten Bauernhaus (Zooschule, Workshops Tel. 09421 21277) erklärt. Tgl. Nov.-Feb. 9-16, März-Okt. 8.30-18 Uhr | Erwachsene 6, Kinder 4 Euro | www.tiergarten.straubing.de

Unterer Bayerischer Wald

Besucherbergwerk Kropfmühl

Das einzige Grafitbergwerk Westeuropas heißt Kropfmühl und liegt bei Hauzenberg. Es hat ein Museum und einen 4,5 km langen Geologielehrpfad. Für die Führungen verkleiden Besucher sich mit lustigen Schutzanzügen. Seit Kurzem wird hier auch wieder Grafit abgebaut. April-Okt. Di-Fr 10-15, Sa, So 10-17 Uhr | Sonderführungen ab 15 Personen n. Anm. unter Tel. 08586 609147 | www.graphite.de | Erwachsene 9, Kinder 6 Euro

Nationalpark

Auf den Spuren der Goldwäscher

Seifenhügel durchziehen das Hochmoor Klosterfilz bei St. Oswald-Riedlhütte. Sie zeugen entlang der Ohe von früheren Goldwäschern. Auf deren Spuren geht es in Riedlhütte von Mai bis Oktober immer um 13 Uhr mit Rucksack und Waschpfanne in zwei Stunden zum Goldwaschdiplom. Mai-Okt. Do 13 Uhr | Erwachsene 2,50, Kinder 1 Euro | Anm. bei Touristinformation | Schulplatz 2 | Tel. 08553 6083 | short.travel/bay8

Haus zur Wildnis

Ein Kinderland mit Ganztagsbetreuung (einmal wöchentlich) gibt es am Ortsende von Ludwigsthal im Besucherzentrum Haus zur Wildnis, das gar kein Haus ist, sondern überdachte Freifläche samt Kinosaal. Im Laden kann jeder Bayer- und Böhmerwald geschmacklich entdecken. Mit Tierfreigelände (drei Gehege: Luchs, Wolf, Wildpferd/Urrind), Kletterbuche und eigener Kinderkarte im Biolokal (Tel. 09922 50020 | €).

Tierfreigelände I

So groß wie 250 Fußballfelder ist das Tierfreigelände I zwischen Neu- und Altschönau. Beim Informationszentrum Hans-Eisenmann-Haus, wo auch ein eigener Erlebnisraum auf Kinder wartet, beginnt ein 7 km langer Rundweg zu 36 Säugetier- und Vogelarten in 16 Großgehegen, den Sie komplett in drei bis vier Stunden erwandern können. Zwei kürzere Varianten führen in anderthalb Stunden über eine Länge von 3 km. Tgl. Mitte Jan.- Mitte März 9-16, Mitte März-Mitte Nov. 9-17 Uhr | Eintritt frei (aber Parkplatzgebühren) | Parkplatz P 1 | www.nationalpark-bayerischer-wald.de

Waldspielgelände

Die Waldwiese mit einem Tümpel, in dem Libellen schlüpfen, einer Hütte und einem Amphitheater wartet im Waldspielgelände bei Spiegelau. Außerdem gibt es einen Lehrpfad für Wissbegierige, einen Abenteuerspielplatz zum Toben und den kinderwagentauglichen Rundweg "Tagpfauenauge". Info bei der Parkverwaltung Tel. 08552 96000 | www.nationalpark-bayerischer-wald.de

Sehenswertes

Zu den Sehenswürdigkeiten im Bayerischen Wald zählt nicht nur der Wald selbst. Mittelalterliche Bauerndörfer, römische Villen und zahlreiche Burgruinen bieten gleichzeitig auch die Gelegenheit, mehr über die Geschichte des Bayerischen Waldes zu lernen. Das Silberbergwerk von Bodenmais, die Itztalbahn, der Teufelstisch und der Tierpark in Lohberg sind weitere architektonische und natürliche Sehenswürdigkeiten im Osten von Bayern.

Freizeit

Die Freizeit verbringt man im Bayerischen Wald am besten in der Natur. Mehrere Hundert Kilometer an Wanderwegen, Moto-Cross-Strecken und Erlebnispfaden bringen den Naturraum näher. In den Wintermonaten gibt es darüber hinaus zahlreiche Skipisten und Langlauflopien. Ein Stadtbummel, ein Museumsbesuch oder der Ausflug ins Schwimmbad ist das ganze Jahr über möglich. So ist zu jeder Jahreszeit der Bayerische Wald eine Reise wert.

Übernachten

Da der Bayerische Wald eine sehr beliebte Urlaubsregion ist, gibt es vielerorts gute Gelegenheiten zum Übernachten. Vom Campingplatz über die gemütliche Pension bis hin zum Hotel ist im Bayerischen Wald alles zu finden. Je größer die Stadt ist, umso besser ist dabei in der Regel auch die Auswahl der Unterkünfte. Etwas Besonderes sind die in alten Burgen untergebrachten Hotels.

Am Abend

Auch gut ausgehen kann man im Bayerischen Wald. Selbst die kleineren Orte haben in der Regel einen eigenen Gasthof, in dem man die Spezialitäten der regionalen Küche kosten kann. Wer im Bayerischen Wald essen gehen möchte, der sollte Bratwürstchen, Leberkäse und Schweinshaxen probieren. Auch das in Bayern gebraute Weißbier ist einen Besuch im Gasthaus wert.