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Bangkok

Check-in

Bangkok zwischen Himmel und Erde, Gestern und Heute: Spitzenköche kreieren Gourmetkost in edlen Rooftop-Restaurants im 60. Stock, unten brutzeln fliegende Straßenköche in ihren rollenden Garküchen Fleischspießchen auf Holzkohlefeuern. Eine blitzblanke U-Bahn flitzt durch den Untergrund, auf stillen Kanälen paddeln Gemüseverkäuferinnen. In Clubs feiern die jungen Wilden zu dröhnenden Bässen, während in den Klöstern Mönche in Meditation versunken sind.

Sehenswürdigkeiten & Top Highlights

Die Herren-Damen laden zu einer tempogeladenen Travestieshow. Jeden Abend präsentieren professionelle Künstler eine sehr unterhaltsame Revue. Regie führt der Hamburger Tänzer und Schauspieler Hans…
Wat Pho gehört zu den bekanntesten und meistbesuchten Tempeln in Bangkok. Das Highlight der Anlage ist der liegende, goldene Buddha mit einer Länge von 46 Metern und einer Höhe von 15 Metern.…
Thonburi am Westufer des Chao Phraya ist ein Teil von Bangkok - und doch älter als die Metropole selbst. Thonburi war schon eine kleine Stadt, als Bangkok noch ein Hüttendorf namens Ban Makok war. F…
Der Königspalast, auch Großer Palast (Grand Palace) genannt, ist das bekanntest Bauwerk und die größte Touristenattraktion in Bangkok. Bis 1925 lebte hier die königliche Familie, bis 1932…
Der Tempel befindet sich innerhalb des Königspalasts und ist das eigentliche Highlight beim Besuch der Anlage. Die verschiedenen Gebäude des Königstempels sind bunt verziert, alles wirkt ein wenig…
Im königlichen Stadtteil Dusit befindet sich der Tempel Wat Benchamabophit, der auch unter dem Namen Marmortempel bekannt ist. Sehenswert ist der Wandelgang mit 52 Buddha-Statuen, die einst König…
Eine wahre Oase in Bangkoks Innenstadt ist der Lumpini-Park. Umgeben von Hochhäusern erinnert er ein wenig an den Central Park in New York. Früh am morgen und am späten Nachmittag wird hier Sport…
Wenn Sie schon zu Lebzeiten in den Himmel kommen wollen, ist dies die richtige Adresse. In 220 m Höhe haben Sie die Qual der Wahl: Das klimatisierte Mezzaluna serviert feinste italienische Küche.…
Der Amerikaner Jim Thompson, der zuvor als Geheimagent gearbeitet hatte, gründete nach seinem Ausscheiden aus dem Militärdienst in Bangkok ein Unternehmen, das Seide verkaufte. Dabei war er überaus…
Unter den verschiedenen Shopping-Centern in der Innenstadt ist Siam Paragon die Luxusmall. Hier verkaufen bekannte Marken wie Rolex, Burberry oder Louis Vuitton ihre exklusiven Produkte. Passend dazu…
Bangkoks größtes Showspektakel: 150 Akteure nehmen 2000 Besucher in einem 40-Mio.-Dollar-Theater mit auf eine märchenhafte Reise durch das Königreich Siam und seine Geschichte. Thailändische…
Der Königspalast mit dem Tempel des Smaragdbuddhas ist die berühmteste Sehenswürdigkeit in ganz Thailand. Die Bauten hinter weiß getünchten Mauern, gekrönt von filigranen und goldglänzenden…
Das Neujahrsfest (13.-15. April) ist das wildeste Fest von allen. Die Menschen bespritzen und überschütten sich mit Wasser. Wasserscheu darf man während des Neujahrsfestes Songkran nicht sein. Auch…

Reisezeit

Januar
sehr gut
32°C
Februar
gut
33°C
März
gut
34°C
April
mittel
35°C
Mai
mittel
34°C
Juni
mittel
33°C
Juli
mittel
32°C
August
mittel
32°C
September
mäßig
32°C
Oktober
mäßig
31°C
November
gut
31°C
Dezember
gut
31°C

Die beste Reisezeit für Bangkok ist der Monat Januar. In dieser Zeit wird eine durchschnittliche Temperatur in Höhe von 32° Celsius erreicht. Der sonnigste Monat ist der April mit durchschnittlich 10 Sonnenstunden pro Tag. Im Vergleich hierzu liegt die Temperatur in den kältesten Monaten bei lediglich 31° Celsius bei durchschnittlich 6 Regentagen. Im Jahresmittel liegt die durchschnittliche Tagestemperatur bei 33° Celsius und die Nachttemperatur bei 24° Celsius. Im Schnitt regnet es jeden Monat an 9 Tagen. Der regenreichste Monat ist der September.

Mehr zu Klima und Reisezeit

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Gelassen bleiben im permanenten Wandel

Bangkok ist eine Megacity, typisch thailändisch und kosmopolitisch zugleich. Sie vereint Tradition und Moderne, hält die Vergangenheit fest und nimmt Besucher gleichzeitig mit auf eine Reise in die Zukunft. Eine Metropole voller faszinierender Gegensätze und permanent im Wandel. Die Stadt greift nach den Sternen: Immer höher werden die Apartmenttürme am Fluss Chao Phraya, immer größer und eleganter die Shoppingcenter. Bangkok setzt Trends: Thailands Hauptstadt hat sich innerhalb weniger Jahre zur Designund Fashionhochburg Südostasiens gemausert. Boutiquehotels locken stilbewusste Traveller mit individuell dekorierten Zimmern. Architekten entwerfen futuristische Hochhäuser wie den MahaNakhon Tower, der wie ein gigantischer, aus Legosteinen errichteter Wolkenkratzer wirkt. Bangkok ist auf den ersten Blick das reine Chaos: Vielspurige Highways zerschneiden den Großstadtdschungel mit seinen Betonbauten und Staus. Über die Gehsteige schieben sich Menschenmassen zwischen fliegenden Händlern und Garküchen hindurch und müssen Mopedfahrern ausweichen, die das Trottoir als Schleichweg benutzen. Die Thais haben sich daran gewöhnt. „Mai pen rai“, sagen sie, „das macht nichts.“ Wer in Bangkok nicht gelassen bleibt, strapaziert seine Nerven.

Nichts wie raus aus dem Moloch - echt jetzt?

Vielleicht geht es dir so wie vielen Besuchern, die zum ersten Mal in Thailands Metropole kommen: Sie wollen so schnell wie möglich wieder raus aus diesem Moloch. Es gibt kein eigentliches Zentrum, keine klare Trennung zwischen Wohnund Geschäftsvierteln. Hier ist alles überall gleichzeitig. Aber wer ohne Vorbehalte auf Entdeckungstour geht, wird bald herausfinden, dass Bangkok selbst im größten Durcheinander eine Stadt der positiv gestimmten Menschen ist. Und wer hinter die moderne westliche Fassade schaut, kann erkennen und auch erleben, dass die Metropole noch immer voller Tradition und Exotik steckt. Nur kurz währt die Dämmerung in den Tropen. Schneller als die Sonne über dem Horizont aufsteigt, frisst sich der Morgenverkehr fest. Ein Taxi ist eingekeilt auf einer Brücke über einem klong, einem Kanal. Der Fahrer trommelt mit dem Daumen seinen Frust aufs Lenkrad. Plötzlich hält er inne und lächelt entschuldigend. Sein Blick fällt aufs Wasser, auf eine alte Frau in einem Holzboot. Sie paddelt mit kurzen Schlägen, gleitet mühelos voran. Jetzt grinst der Fahrer. Er weiß: Wenn das ganze moderne Bangkok wie ein Spuk verschwände, wäre es keine Tragödie. Nach der Lehre Buddhas ist nichts von Bestand in diesem Leben. Regentropfen werden zu Meeren, Meere zu Regentropfen. Ein ewiger Kreislauf. Die Thais würden einfach wieder zum Paddel greifen.

Von der Stadt zur Metropole

Um 1900 lebten bereits eine halbe Million Menschen in der Hauptstadt des damaligen Siam. Bangkok war schon eine große Stadt, aber keine Großstadt. Eher eine Ansammlung von Dörfern, in denen Handwerker und ihre Familien lebten. Reismühlen und Sägewerke säumten den Chao Phraya, Thailands längsten Strom, der mitten durch die Metropole fließt. Die meisten Häuser waren aus Holz. Nur einige Geschäfts- und Regierungsgebäude, die Tempel und Paläste wurden aus Stein errichtet. Deshalb wirst du auch nur wenige private Bauten entdecken, die hundert Jahre alt oder älter sind. Das erste Automobil knatterte zwar schon 1897 durch Bangkok, aber nur wenige Kilometer Straßen waren damals gepflastert. Der Fluss und die Kanäle bildeten die wichtigsten Verkehrswege, übrigens nicht ganz ungefährliche: Noch um 1900 schwammen Krokodile im Chao Phraya. Wer sich traute, eins zu fangen, konnte sich von den Behörden eine Belohnung abholen. Frühe Reisende aus dem Westen beschrieben Bangkok als das „Venedig des Ostens“, als eine amphibische Stadt, in der Kinder mit dem Paddel in der Hand aufwuchsen. Längst sind viele Kanäle zugeschüttet oder zu Asphaltpisten geworden. Aber den Stadtteil Thonburi zerteilt noch immer ein Netz von Wasserwegen. Wer selbst ein Boot chartert und dorthin vordringt, wo die Touristenschiffe nicht mehr genug Wasser unterm Kiel haben, sieht auch heute noch das Bangkok von einst. Palmen werfen ihre Schatten auf schindelgedeckte Pfahlhäuser an grünen Ufern. Eine alte Frau kocht Reis auf einem Ofen, der wie ein durchlöcherter Blumentopf aussieht. Eine „schwimmende“ Marktfrau gleitet in ihrem mit großen Körben voll Knoblauch und Chilis, Tomaten und Gurken beladenen Boot zu ihrer Kundschaft. Auf einem Anlegesteg meditiert ein Mönch in orangefarbener Robe. Und ein paar Meter weiter planschen Kinder im Wasser. Es gibt sie weiterhin, diese Plätze, an denen selbst im hektischen Bangkok noch Ruhe herrscht.

Die "Stadt der Engel"

Vieles hat sich verändert, seit König Rama I. im Jahr 1782 die Hauptstadt Siams von Thonburi in das unbedeutende Dorf Bangkok auf der anderen Seite des Chao Phraya verlegte. Er taufte die neue Hauptstadt Krung Thep: Stadt der Engel. Auch wenn sich im internationalen Sprachgebrauch „Bangkok“ durchgesetzt hat, nennen die Thais seit Jahr und Tag ihre Kapitale bei ihrem schöneren Namen. Heute ist die Metropole das mit großem Abstand bedeutendste Wirtschaftszentrum des Landes. Im Großraum Bangkok wird über ein Drittel des Bruttoinlandsprodukts erwirtschaftet. Die Millionenstadt zieht Landflüchtlinge auf Jobsuche an wie ein Magnet. Laut Statistik leben rund 9 Mio. Menschen in der Hauptstadt, doch die exakte Zahl ihrer Bewohner kennt niemand ganz genau. Denn ein großer Teil stammt aus den armen Provinzen des Landes, vornehmlich aus dem dürregeplagten Nordosten, und ist nach wie vor in den Heimatorten gemeldet. So wuchert Bangkok in die Breite und schießt in die Höhe. Als 1970 das Hotel Dusit Thani mit seinen 23 Stockwerken eröffnet wurde, sagten Skeptiker: Höher geht’s nicht, und verwiesen auf Studien, nach denen die Hauptstadt Jahr für Jahr tiefer im Schwemmland versinkt. Heute ragt ein Meer von Wolkenkratzern bis in die Dunstglocke über der Stadt. Etwa der 2019 eingeweihte, 70 Stockwerke hohe Magnolias Waterfront Residences Tower, Teil des gigantischen Icon Siam-Projekts, der das Dusit Thani zum Zwerg degradiert hat. Bis 2022 soll mit dem Grand Rama 9 Tower (615 m) das höchste Gebäude Südostasiens in Bangkok in den Himmel ragen. Bangkok ist auch das unbestrittene kulturelle und religiöse Zentrum Thailands. Rund 95 Prozent der Thais bekennen sich zum Buddhismus, der Lehre des Siddhartha Gautama, genannt Buddha. Vom älteren Geisterglauben haben sie deswegen aber nicht abgelassen. Damit die Geister nicht heimatlos umherschwirren, muss ihnen ein Haus gebaut werden. Meist ist es kaum größer als ein Vogelhäuschen und steht auf einem Pfosten im Garten, in der Hofeinfahrt oder auf dem Parkplatz. An keinem Morgen wird versäumt, den unsichtbaren Nachbarn Opfergaben darzubringen: Blumen, Reis, ein Glas Wasser, Räucherstäbchen. Diese Spiritualität bestimmt das alltägliche Leben in Bangkok ebenso wie die Rushhour auf der Sukhumvit Road, einer der größten Verkehrsadern der Stadt.

Mitreissend - erlebe die Kontraste!

Wer nach Bangkok kommt, wird schnell das typische „Aroma“ der Stadt wahrnehmen, erzeugt von qualmenden Bussen, knatternden Tuk-Tuks und den unzähligen Autos oder Motorrädern. Staus sind an der Tagesordnung: Wo sich die vielspurigen Hauptstraßen Ploenchit, Rama I und Ratchadamri treffen, stehen nicht selten alle Räder still. Nur hoch über der Kreuzung geht es voran: im Skytrain. Eine Augenweide ist die Hochbahnstrecke nicht. Doch selbst hier, an diesem urbanen Albtraum einer Kreuzung, ist Bangkok anders als jede andere Metropole mit Verkehrsproblemen. Der Duft von Räucherstäbchen legt sich über die Abgasschwaden, klassische Thai-Musik dringt durch Pfeifengetriller und Motorenlärm. Und auch die grazilen Tänzerinnen in ihren glitzernden Prunktrachten sind keine Sinnestäuschung. Sie tanzen um eine vergoldete Statue des Hindugottes Brahma im Erawan Shrine. Zu diesem pilgern Bauarbeiter und Bankdirektoren, Barmädchen knien neben Hausfrauen mit Lotosblüten in den gefalteten Händen. Natürlich ist Bangkok voller Sehenswürdigkeiten, die ein touristisches Muss sind. Aber das Leben in seiner ganzen Vielfalt entdeckst du erst, wenn du dich unter die Menschen mischst – beim Eintauchen ins Labyrinth der Märkte oder bei der Atempause in einem wat, einem der 400 Klöster der Stadt. Nach dem Besuch in einem pompösen Einkaufszentrum voller Glitzerpracht geht es mit einem klong- Boot durch eine Welt, in der die Zeit stillzustehen scheint. Es sind diese Gegensätze, die eine Reise nach Bangkok zum unvergesslichen Erlebnis machen.

Gut zu wissen

Anreise

Selbst in der Hochsaison (Dezember bis Anfang Februar und Ende Juni bis August) fliegen renommierte Airlines wie Lufthansa oder Thai Airways bereits ab 700 Euro nach Bangkok, Schnäppchen kann man auch bei den Airlines der Golfstaaten machen. Internationale Flüge landen auf dem Flughafen Suvarnabhumi (bangkokairportonline.com). Der Flug ab Frankfurt/ Main dauert etwa 11 Stunden. Von Singapur aus kannst du per Zug über Malaysia mit Umstieg an der malaysisch-thailändischen Grenze nach Bangkok reisen (Schlafwagen 2. Klasse ca. 100 Euro). Oder du gönnst dir etwas Schönes und buchst die luxuriöse Fahrt im Eastern & Oriental Express (Tel. 0800 1 83 07 81 | belmond.com/de/trains).

Auskunft vor der Reise erteilt das Thailändische Fremdenverkehrsamt (Bethmannstr. 58 | Tel. 069 1 38 13 90 | thailandtourismus.de) in Frankfurt. Die Schweizer Repräsentanz in Bern (Tel. 03 13 00 30 88 | tourismthailand.ch) ist nicht auf Publikumsverkehr eingestellt. Broschüren gibt es über die Websites, gute allgemeine Informationen findet man auf tourismthailand.org/destinations.

Zeit

+ 6 Stunden Zeitverschiebung

Während der europäischen Sommerzeit beträgt der Unterschied zur mitteleuropäischen Zeit nur plus 5 Stunden

Strom

Adapter Typ A / Adapter Typ B

Die Stromspannung beträgt 220 Volt, oft sind auch die bei uns üblichen Steckdosen vorhanden, sodass gar kein Adapter benötigt wird.

Einreisebestimmungen

Ein Aufenthalt ohne Visum ist bei Einreise mit dem Flugzeug bis zu 30 Tage möglich, bei Einreise auf dem Landweg ebenfalls. Aber Achtung: Die Einreise über Land ist nur zweimal pro Kalenderjahr gestattet. In jedem Fall muss der Reisepass noch mindestens sechs Monate gültig sein.

Ein Visum für 60 Tage kostet in Deutschland und Österreich 35 Euro, in der Schweiz 40 Franken. Bei einem für mehrfaches Einreisen (multiple entry) zahlst du 175 Euro bzw. 185 Franken. Bei den Tarifen gibt es häufig Änderungen. Antragsformulare bei den Botschaften und Konsulaten oder zum Herunterladen auf deren Websites. Zuständig für die Visumserteilung sind die Königlich-Thailändischen Botschaften in Deutschland (Lepsiusstr. 64–66 | 12163 Berlin | Tel. 030 79 48 10 | thaiembassy.de), Österreich (Cottagegasse 48 | 1180 Wien | Tel. 01 4 78 33 35 | thaiembassy.at) und der Schweiz (Kirchstr. 56 | 3097 Bern-Liebefeld | Tel. 031 9 70 30 30 34 | thaiembassy.ch).

Klima & Reisezeit

Die Monate November bis Februar entsprechen einem mitteleuropäischen Traumsommer mit Temperaturen von ca. 20° C (nachts) bis leicht über 30° C. Bis Mai wird es sehr heiß mit tagsüber um die 35° C, auch nachts kühlt es kaum unter 25° C ab. In der Regenzeit von Mai bis Oktober gehen die Temperaturen leicht zurück, dafür steigt die Luftfeuchtigkeit (tmd.go.th/en | wetteronline.de/wetter/thailand).

Zoll

Bei der Einreise müssen Devisen im Wert von über 20 000 US-Dollar deklariert werden. Verboten ist die Einfuhr von Waffen, Drogen und Pornografie. Für die Ausfuhr von Buddhastatuen, Antiquitäten und Tierprodukten braucht man eine Genehmigung des Department of Fine Arts (Tel. 0 22 24 79 76). Es gelten folgende Freimengen in die EU bzw. die Schweiz: 200 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak, 1 l alkholische Getränke mit mehr als 22 Vol.-% Alkoholgehalt oder 2 l mit bis zu 22 Vol.-% sowie andere Waren im Wert von bis zu 430 Euro (300 Franken). zoll.de | ezv.admin.ch | bmf.gv.at

Transfer in die Stadt

Eine Fahrt in die Stadt kostet mit einem öffentlichen Taxi je nach Ziel und aktueller Verkehrslage zwischen 400 und 500 Baht.

Der schnellste und billigste Weg in die Stadt führt über die Hochbahnstrecke Airport Rail Link (tgl. 6–24 Uhr), was besonders zur Rushhour von 6 bis 9 und 16 bis 21 Uhr eine lohnende Alternative ist. Die Express-Linie fährt für 90 Baht in nur 15 Minuten am Stau vorbei nonstop vom Flughafen zum Makkasan Terminal mit Verbindung zur U-Bahn-Station Phetchaburi. Die City-Linie hält an allen sechs Stationen zwischen Airport und Endstation Phaya Thai (dort Verbindung mit der Hochbahnstrecke des Skytrain). Sie benötigt für die 28 km ca. 30 Minuten, Fahrpreis bis zur Endstation 45 Baht. srtet.co.th/index.php/en

Skytrain (BTS)

Die Hochbahn (tgl. 6–24, je nach Haltestelle auch schon 5 Uhr und bis 1 Uhr | bts.co.th/eng) ist Bangkoks bestes (Sight-Seeing-)Verkehrsmittel: Die Silom-Line führt von Bang Wa in Thonburi bis zur Station National Stadium, die Sukhumvit Line von Mo Chit im Norden der Innenstadt bis nach Bearing. Tickets kosten je nach Zone 16 bis 59 Baht, die Tageskarte (day pass) gibt es für 140 Baht. Ein Kombiticket mit der U-Bahn (spider card) ist geplant.

U-Bahn (MRT)

Der Ausbau der U-Bahn MRT wird stark vorangetrieben. Für Touristen besonders interessant ist die Blue Line, die seit 2019 auch die Altstadt bedient. Auf der Strecke liegen der Hauptbahnhof Hua Lampong, die Silom (Anbindung zur Skytrain-Station Sala Daeng) und Sukhumvit Road (Anbindung zur Skytrain-Station Asok) sowie der Chatuchak Weekend. Die Purple Line fährt aktuell nur im Nordwesten der Stadt, 2022 soll die Orange Line eröffen. Für die Metro gab es bei Redaktionsschluss keinen day pass mehr, aber eine wiederaufladbare MRT+-Karte für 180 Baht. mrta.co.th/en

Taxi und Tuk-Tuk

Man muss in den Taxis eventuell darauf achten, dass der Fahrer den Taxameter auch einschaltet. Es ist stets besser, ein fahrendes Taxi herbeizuwinken, als sich von Fahrern ansprechen zu lassen. Der erste Kilometer kostet 35 Baht, jeder weitere 6 Baht (ab 10 km gestaffelt mehr). Lass dir deine Ziele am besten im Hotel auf Thai aufschreiben.

Das Tuk-Tuk ist eine dreirädrige Motorradrikscha und wird praktisch nur noch von Touristen genutzt – deshalb gibt es hier auch viele schwarze Schafe. Wie hartnäckig du auch verhandelst, die Fahrt wird garantiert teurer als mit dem Taxi. Auch hier nennt die Hotelrezeption den ungefähr angemessenen Preis für Ausländer. Mehr als 150 Baht sollte man für eine Stadtstrecke nicht bezahlen.

Boot

Auf dem Chao Phraya fahren Expressboote flussauf- und flussabwärts (Mo–Fr 6–20, Sa, So 6–19 Uhr, Orange Flag ständig, Green und Yellow Flag nur in der Rushhour | chaophrayaexpressboat.com | ab ca. 10 Baht). An den Piers (tha) queren außerdem Fährboote über den Fluss nach nach Thonburi. Die Chao Phraya Tourist Boats (tgl. ca. 9–18 Uhr | Hop-on-Hop-off-Tagesticket ca. 180 Baht, Einzelticket 50 Baht | chaophrayatouristboat.com) mit der blauen Flagge gondeln an vielen Sehenswürdigkeiten zwischen den Piers Phra Athit und Sathorn vorbei. Quer durchs Zentrum fahren auch die Khlong Saen Saep Boats (Mo–Fr 5.30–20.30, Sa, So 5-30–19 Uhr | ab ca. 10 Baht) über den Kanal Saen Saep. Schneller und günstiger geht´s kaum durch die Stadtmitte als auf den beiden Linien, die sich am Central Pier in Pratunam treffen.

Bus

Eine riesige Flotte von privaten und kommunalen Bussen verkehrt in der gesamten Stadt. Ein Stadtplan, auf dem die Buslinien eingezeichnet sind, ist kostenlos bei der Tourism Authority of Thailand (TAT) oder im Buchhandel erhältlich, ebenso auf bmta.co.th (Call- Center-Tel. 13 48).

Auskunft vor Ort

Die Info-Schalter der Bangkok Tourism Division (BTD) sind über das ganze Stadtgebiet verteilt, in der Zentrale gibt es die besten Infos. Mo–Fr 8–19, Sa/So 9–17 Uhr | 17/1 Phra Athit Road, nahe dem Nationaltheater | Tel. 0 22 25 76 12 | bangkoktourist.com

Informationen über das Land und die Stadt gibt es auch bei der Tourism Authority of Thailand (TAT). Das Hauptbüro (tgl. 8–16.30 Uhr | 1600 New Phetchaburi Road | Tel. 0 22 50 55 00) liegt etwa fünf Gehminuten östlich der Einmündung der Sukhumvit Soi 3. Infoschalter gibt es auch im Ministerium für Tourismus in der Altstadt (Mo– Fr 8.30–16.30 Uhr | 4 Ratchadamnoen Nok Road) und in der Ankunftshalle des Flughafens (24 h geöffnet | Gate 3, Level 2). tatcontactcenter.com

Währung & Geld

Der thailändische Baht wird in 100 Satang unterteilt (gibt es nur als Wechselgeld in Supermärkten). Im Umlauf sind Münzen zu 1, 2, 5 und 10 Baht sowie Scheine zu 20, 50, 100, 500 und 1000 Baht.

Banken haben in der Regel Mo bis Fr von 8.30 bis 15.30 Uhr geöffnet, Wechselschalter oft tgl. bis 22 Uhr. Mit einer EC-/Girokarte bekommt man Geld an allen neueren Automaten(ATM, automatic teller machine) mit dem V-Pay-Zeichen. Visa-Karten werden von allen großen Banken akzeptiert, auch Mastercard/Eurocard ist weit verbreitet. Mit der American Express Card erhält man nur bei den Filialen der Bangkok Bank Bargeld, auch AMEX-Traveler Cheques tauschen nur noch die Bangkok Bank und Siam Comercial Bank.

Für Bargeldabhebungen per Automat verlangen alle Banken immer eine Gebühr von derzeit 220 Baht – egal wie hoch die Abhebe-Summe ist. Daher ist manchmal sogar der Bargeldwechsel an der Hotelrezeption oder beim lizensierten Geldwechsler günstiger. Bei Verlust der Karte sofort sperren lassen (Tel. 116 116). Kreditkarten werden in vielen Geschäften nur gegen einen – nicht korrekten! – Aufschlag von ein paar Prozent akzeptiert. Wer in solchen Fällen Barzahlung anbietet, kann den Preis oft noch etwas herunterhandeln. Aktuelle Kurse bieten Währungsrechner wie oanda.com/lang/de/currency/converter.

Mehrwertsteuer

Viele der besseren Geschäfte, Restaurants und Hotels erheben auf den Preis eine Mehrwertsteuer (value added tax, VAT) von 7 Prozent. Bei anderen heißt es VAT included (im Preis schon drin). Man kann die Mehrwertsteuer bei der Ausreise zurückbekommen, wenn man Waren (keine Edelsteine!) im Wert von mindestens 5000 Baht in Geschäften mit dem Zeichen VAT Refund for Tourists einkauft, den Reisepass dabeihat, sich die entsprechenden Formulare geben lässt und pro Geschäft mindestens 2000 Baht ausgibt. Waren und Rechnungen müssen dem VAT-Refund-Büro im Flughafen präsentiert werden. rd.go.th/vrt

Trinkgeld

In sehr einfachen Lokalen oder an Essensständen ist Trinkgeld nicht üblich. Bessere Restaurants erheben eine service charge (Bedienungszuschlag) von 10 Prozent. Man gibt Trinkgeld nur, wenn der Service besonders gut war. In Restaurants ohne service charge, aber mit freundlichem Service sind 10 Prozent Trinkgeld angemessen. Viele Hotels erheben auf den Zimmerpreis ebenfalls eine service charge. Gleichwohl freuen sich Hotelbedienstete über einen kleinen Schein. Trinkgeld für Taxifahrer ist dagegen nicht üblich.

Post

Luftpostbriefe nach Europa bis 20 g kosten 24 Baht, Postkarten 15 Baht. Sie sind ca. fünf Tage unterwegs.

Telefon & Handy

In Thailand ist die Ortsvorwahl integraler Bestandteil der Telefonnummer, im Fall Bangkok 02. Vorwahl aus dem Ausland nach Thailand 0066 plus Ortsvorwahl ohne Null, nach Bangkok also 00 662. Vorwahl Deutschland 00 149, Österreich 00 143, Schweiz 00 141, dann die Ortsvorwahl ohne die Null wählen.

Das mitgebrachte Handy wählt sich automatisch in das Netz des thailändischen Partners Ihrer Mobilfunkgesellschaft ein. Die Roaminggebühren sind sehr hoch.

Am günstigsten telefoniert man mit einer thailändischen SIM-Karte. Diese wiederaufladbare Karte gibt es in vielen Shops und in allen 7-Eleven-Läden. (Reisepass mitnehmen!). Mit der offiziellen Vorwahl 00 149 kostet der Anruf nach Deutschland ca. 10 Baht pro Minute. Die thailändischen Mobilfunkfirmen bieten aber auch eigene Billigvorwahlen mit wesentlich günstigeren Tarifen an, z. B. True Move (truemoveh.truecorp.co.th, mit Vorwahl 00 600) ab 1 Baht pro Minute ins Festnetz und 6 Baht pro Minute in die Mobilfunknetze, außerdem DTAC (dtac.co.th, mit Vorwahlen 007, 008, 009) und AIS (ais.co.th) mit 5 bis 9 Baht pro Minute. Außerdem möglich: ein Rückruf aus Deutschland im Hotelzimmer über die spottbilligen Call-by- Call- oder Call-through-Nummern (billiger-telefonieren.de).

Umsonst geht es natürlich auch: von Skype zu Skype (skype.com), aufs Handy mit gekauftem Guthaben bei Skype- Out oder per Whatsapp im WLAN.

Diplomatische Vertretungen

Deutsche Botschaft

Mo–Fr 8.30–11.30 Uhr | 9 South Sathorn Road | 10120 Bangkok | Tel. 0 22 87 90 00 | Mobiltel. für Notfälle 08 18 45 62 24 | bangkok.diplo.de | U-Bahn Lumphinit

Österreichische Botschaft

Mo–Fr 9–12 Uhr | South Sathorn Road | Q. House Lumphini | 10120 Bangkok | Tel. 0 21 05 67 10 | short.travel/ban10 | U-Bahn Lumphinit

Schweizer Botschaft

Mo–Fr 9–11.30 Uhr | 35 North Wireless Road | 10330 Bangkok | Tel. 0 26 74 69 00 | eda.admin.ch/bangkok | Skytrain Ploen Chit

Gesundheit

Die ärztliche Versorgung ist ausgezeichnet, z. B. im Bumrungrad Hospital (33 Sukhumvit Road, Soi 3 | Tel. 02 66 88 88 | bumrungrad.com | Skytrain Nana), das viele Patienten aus Europa, den Golfstaaten und den USA aufsuchen, weil hier Behandlungen wesentlich billiger sind als in ihren Heimatländern. Krankenwagen müssen direkt vom Krankenhaus angefordert werden.

Fast alle Medikamente sind in den Apotheken rezeptfrei zu haben und wesentlich günstiger als in Europa. Bei Garküchen kann man ohne große hygienische Bedenken zugreifen, Leitungswasser allerdings sollte nur zum Zähneputzen verwendet werden.

Spezielle Impfungen sind für Bangkok und die Stadtregion nicht vorgeschrieben, einige aber zu empfehlen. Informationen dazu gibt es beim Auswärtigen Amt (auswaertiges-amt.de) und der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin (dtg.org). Bangkok gilt als malariafrei, allerdings nehmen die Fälle von Denguefieber-Erkrankungen (nicht nur in Thailand) rapide zu. Bis jetzt gibt es keine Impfung gegen das Virus, das vor allem in der Regenzeit durch den Stich der tagaktiven Gelbfieber- oder Tigermücke übertragen wird. Die Symptome ähneln einer schweren Grippe, die Infektion kann in einzelnen Fällen tödlich verlaufen. Allerdings haben sich Thailands Mediziner nach eigener Aussage auf die Situation eingestellt, auch ein Impfstoff soll in absehbarer Zeit auf den Markt kommen. Schutz bietet helle, langärmelige Kleidung, Sprays und Räucherspiralen (weitere Informationen auf dtg.org). Meide stehendes Wasser! Auf jeden Fall empfiehlt sich eine Auslandskrankenversicherung mit Rücktransport ins Heimatland im Notfall.

Notruf

Für Touristen zuständig ist die Tourist Police, die landesweit unter Tel. 11 55 verständigt werden kann, um Sprachprobleme zu vermeiden.

Kriminalität

Leider ist es schon zu Betrugs- und Erpressungsversuchen von korrupten Polizisten wegen Bagatelldelikten gekommen, in diesen Fällen wendet man sich gleich an die jeweilige Botschaft. Die restlichen Trickbetrüger, wie Tuk-Tuk-Schlepper, selbst ernannte Bettelmönche oder vermeintliche Englischlehrer sind harmlos, wenn man sie erst einmal mit gesundem Menschenverstand erkannt hat.

Wer mit Drogen erwischt wird, muss mit drakonischen Folgen bis hin zur Todesstrafe rechnen, selbst bei kleinsten Mengen von ganja (Marihuana). Zumal Dealer hin und wieder ihre Kunden an die Polizei verpfeifen – oder selber Polizisten sind. Das Auswärtige Amt rät seit den wiederholten Bombenanschlägen 2015–2017 und wegen zunehmender Kriminalität zu erhöhter Vorsicht (auswaertiges-amt.de).

Sperrstunden

Die nächtliche Sperrstunde gilt ab 1 Uhr, in einigen ausgewählten Nightlifebezirken ab 2 Uhr.

Notruf

Für Touristen zuständig ist die Tourist Police, die landesweit unter Tel. 11 55 verständigt werden kann, um Sprachprobleme zu vermeiden.

Events, Feste & mehr

Feiertage

1. Januar

Neujahrstag

Vollmond im Februar

Makha Pucha

6. April

Chakri-Tag

13.–15. April

Songkran

1. Mai

Tag der Arbeit

5. Mai

Krönungstag von König Bhumibol

Vollmond im Mai

Visakha Pucha (Buddhas Geburt, Erleuchtung und Tod)

Vollmond im Juli

Asaha Pucha (Buddhas erste Predigt)

einen Tag nach Asaha Pucha

Khaopansa (Beginn der buddhistischen Fastenzeit)

12. August

Geburtstag von Königin Sirikit

23. Oktober

Chulalongkorn-Tag

5. Dezember

Geburtstag von König Bhumibol

10. Dezember

Tag der Verfassung

31. Dezember

Silvester

Veranstaltungen

Januar/Februar

Chinesisches Neujahrsfest: Das wichtigste Jahresfest der Chinesen wird auch in Bangkoks Chinatown ausgiebig gefeiert. Überall krachen Feuerwerkskörper, und es tanzen Drachen und Löwen, überall sind Verkaufsstände und Garküchen. Zentrum der Festivitäten ist die Yaowarat Road.

Februar

Makha Bucha: Anlässlich einer Predigt von Buddha umrunden die Teilnehmer Tempel und halten dabei brennende Kerzen in den Händen. Die eindrucksvollste Zeremonie erlebst du nach Sonnenuntergang im Wat Benjamabophit (Marmortempel).

April

Chakri-Tag: Der Gründungstag der königlichen Dynastie wird am 6. April mit einer zentralen Feier im Tempel Wat Phra Kaeo des Grand Palace begangen. Nur an diesem Tag kann das königliche Pantheon mit den Statuen aller Könige besichtigt werden.

Songkran: Kein Fest wird so ausgelassen gefeiert wie das mehrtägige thailändische Neujahrsfest vom 13. bis 15. April (in der nordthailändischen Metropole Chiang Mai bis 16. April). Alle bespritzen und überschütten sich dann mit Wasser. Handy und Kamera also besser wasserfest verpacken! In Bangkok wird besonders heftig in den Barstraßen Patpong und Soi Cowboy sowie im Treffpunkt der Rucksackreisenden, der Khao San Road, gefeiert.

Mai

Visakha Bucha: Am ersten Vollmondtag im sechsten Mondmonat begehen gläubige Thais den höchsten buddhistischen Feiertag. Die Kerzenprozessionen am Sanam Luang, Zentrum der Feierlichkeiten, sind auch für Besucher ein schönes Erlebnis. Wichtig: Respekt zeigen und Abstand zu den Mönchen halten. Es herrscht 24 Stunden lang Alkoholverbot.

Königliche Zeremonie des Pflügens: Dieses prächtige Spektakel in der zweiten Maiwoche vor dem Grand Palace markiert den Beginn der Reispflanzsaison. Auch ein Vertreter des Königshauses ist immer beim Fest dabei. Es herrscht ein Riesenandrang von Bauern, die aus dem ganzen Land in die Hauptstadt kommen, um die gesäten Reiskörner als Glücksbringer unter die eigene Aussaat zu mischen.

September/Oktober

Vegetarian Festival (Tesagan Gin Jay): Der taoistische Fastenbrauch hat sich zu einem Event entwickelt, bei dem sich an Ständen und Märkten alles um veganes und vegetarisches Essen dreht. In Chinatown.

November

Loi Kratong: Das bezauberndste Fest des Jahres findet zu Vollmond im November statt. Dann werden Körbchen mit Blumen, Räucherstäbchen und brennenden Kerzen zu Wasser gelassen. Am romantischsten anzuschauen ist die Zeremonie in den alten Königsstädten Sukhothai und Ayutthaya. In Bangkok schwimmen die Schiffchen zu Ehren der Flussgöttin Mae Kong Ka auf dem Chao Phraya, auf Kanälen und auf dem See im Lumphini Park.

Dezember

Truppenparade: In prächtigen Uniformen paradieren die Königlichen Garden auf der Royal Plaza vor dem alten Parlamentsgebäude an der Ratchadamnoen Road. In der Regel am 3. Dez.

Bloss nicht!

Alles mit Stäbchen essen

Wer käme schon auf die Idee eine Currywurst mit dem Löffel zu verspeisen? Thailändische Reisgerichte werden mit Löffel und Gabel gegessen und nicht mit Stäbchen. Einzige Ausnahme: Die Nudelsuppe, hier kommen Löffel und Stäbchen zum Einsatz!

Ohne Kleingeld ins Taxi

„Leider habe ich kein Wechselgeld.“ So luchst man dem Fahrgast ein Trinkgeld ab. In Bussen wird während der Fahrt kassiert – und es muss schnell gehen!

Rauchen

In öffentlichen Einrichtungen und Restaurants, Bars, Diskotheken und Clubs gilt striktes Rauchverbot, ebenso an 24 Stränden. Darunter sind so populäre wie Patong auf Phuket, Hua Hin und Khao Lak. Bei Verstößen drohen 100 000 Baht Strafe!

Danebenbenehmen

Den wai, die anmutige Begrüßung mit den gefalteten Händen vor der Brust, hebst du dir am besten für die auf, die es laut Thai-Benimmregeln „verdient“ haben. Kellner und Kinder etwa werden nicht „gewait“. Und Witze über das Königshaus und den Buddhismus sind tabu – da verstehen die Thais keinen Spaß.

Abfall auf die Straße werfen

... nicht einmal eine Zigarettenkippe. Die Stadtverwaltung kontrolliert das Verbot verstärkt und fordert Bußgelder von bis zu 50 Euro von Müllsündern – besonders in den Touristenvierteln. Die Vermutung, dass gerade die „reichen“ Gäste zur Kasse gebeten werden sollen, ist leider nicht von der Hand zu weisen.

Lesestoff & Filmfutter

Bücher

Thailand fürs Handgepäck (2007)

Was passiert bei einer „Highway-Familie“ im Bangkoker Stau? Wie lebt es sich als Bettler in der „Stadt der Engel“? Das erfährst du in dieser Sammlung von Geschichten einheimischer Autoren.

Nana Plaza (2001)

Ein Klassiker: Spannend und mit viel Lokalkolorit führt der Krimi von Christopher Moore ins gleichnamige Barviertel in Bangkok und in die Unterwelt. Auf Deutsch gibt es insgesamt vier Abenteuer des Privatdetektivs Vincent Calvino.

Filme

Hangover 2 (2011)

Die Komödie brachte nicht nur die Skybar im Lebua at State Tower zum Überquellen, alle wollten ab nun auch in die Soi Cowboy („White Lion Bar“ aka Bo Sa Bar in der Sukhumvit 7/1 sowie „Siam Sam´s“ aka Cactus Bar und Tilac Go Go Bar, ebenfalls in Soi Cowboy). Die Skybar serviert sogar den Drink Hangovertini.

Ong-Bak (2003)

In Thailand ist er ein absoluter Superstar: Tony Jaa kickboxt sich durch Prachya Pinkaews Kultstreifen, u.a. mit spektakulärer Tuk-Tuk-Verfolgungsjagd quer durch Bangkok

23-31 °C
7 h/Tag
27 °C

Fakten

Einwohner 5.676.648
Fläche 1.568 km²
Strom 220 V, 50 Hz
Reisepass / Visum notwendig
Ortszeit 20:27 Uhr
Zeitverschiebung 6 h (zu MEZ)

Anreise

10h 10min
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