Australien Essen & Trinken

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Essen und Ambiente vom Feinsten, der Kaffee wird aus Italien eingeflogen. Tipp: Tagsüber einen Coffee/Latte to go ordern und im benachbarten Albert Park genießen.
Hier genießen die Gäste die herrliche Fischküche, verbunden mit tollen Ausblicken auf den Kings Park und die Stadt.
Pfiffiges Bistro-Restaurant. Der Küchenchef bezeichnet seine vielfach preisgekrönte Küche als Freestyle Australian - kreativ ist sie allemal.
Tolle Thaiküche, super Baratmosphäre.
Ausschließlich mit Produkten aus South Australia werden hier die erstklassigen Speisen zubereitet.
Restaurant und Shop für Austern- und Fischliebhaber. Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.
Wer Meeresfrüchte mag, kann hier ein delikates Lunch am Wasser genießen.
Fisch und Fun ist die Devise: In dem durchgestylten Lokal tummeln sich die Trendsetter der Stadt.
Hervorragende indische Küche: Schon der Duft von Kümmel, Kardamom und Muskat wird Ihnen das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen.
Hier werden hervorragende indische Gerichte aufgetischt, vieles davon vegetarisch. Wie scharf es sein darf, entscheidest du.
In diesem Café kann man neben Kuchen und Getränken auch die Leckereien der gleichnamigen Schokoladenmanufaktur genießen, die zum Teil mit exotischen Gewürzen veredelt sind.
Diese Milchbar im Retrolook hat die 1950er-Jahre überdauert und serviert unbeirrt alkoholfreie Mixgetränke in allen Geschmacksrichtungen.
Ein Gourmet darf sich dabei nicht erwischen lassen: Bei Harry's gibt es seit Jahrzehnten pies, die undefinierbaren australischen Fleischtörtchen, in vielen Variationen.
Das ausgezeichnete Restaurant serviert asiatische Küche und auch die Einrichtung ist asiatisch inspiriert.
Toll für die Kaffeepause oder das Frühstück.
Zur Anlage gehört das elegante Restaurant The Source.
In traumhafter Lage am Lake Burley Griffin wird hier exzellente australische Küche aufgetischt.
Unter Palmen, mit tollem Ausblick auf die Fanny Bay, kannst du dich hier an kreativer australischer Küche und feinen Weinen laben.

Essen & Trinken

Früher Gourmetwüste ...

Noch Ende des 20. Jhs. war Australiens Kochkultur Gourmets ein echter Dorn im Auge – oder besser gesagt in der Zunge. Das Restaurant an der Ecke bot genau das gleiche zu lang gebratene Steak mit lieblos dazugeklatschtem Gemüse wie das Pub gegenüber. Brot kam grundsätzlich in Plastikpackungen und ließ sich mühelos auf wenige Zentimeter zusammendrücken. Bier gab’s nur aus industriellen Brauereien, die mehr Wert auf Quantität als Qualität zu legen schienen.

... heute kulinarischer Schmelztiegel

Doch der Spuk ist vorbei. Nein, viel besser noch: Er hat sich ins Gegenteil gewendet. Heute bietet Australien ein kulinarisches Erlebnis, durch das man sich selbst als Einheimischer niemals ganz durchschlemmen kann.

Zu verdanken ist das den unzähligen Einwanderern aus aller Welt, die sich hier in den letzten Jahrzehnten niederließen und auf das schwache kulinarische Angebot mit einer Kombination aus Heimweh und Inspiration reagierten. Zunächst entstanden komplette Stadtviertel, die sich z. B. gänzlich der italienischen oder chinesischen Küche verschrieben. Schnell mischten sich neue Küchen dazwischen, und heute wird Yam Cha neben dem Fish-&-Chips-Laden angeboten, während weiter die Straße hinunter frische Falafeln zubereitet werden oder vietnamesischer Pho brodelt.

Fusion Food

Heute versammeln sich die Spezialitäten von Spanien bis Schanghai und von Sibirien bis Samoa nicht nur in einem Straßenzug, sondern teilweise sogar auf einem Teller. Hattest du schon mal Schweinebauch mit Austernsauce? Französische Jakobsmuscheln zu vietnamesischen Krautsalat? Oder wie wär’s mit marokkanisch gewürzten Kängurumedaillons? Als Fusionsküche (fusion food) wird dieser Trend bezeichnet, der die unterschiedlichsten Esskulturen und Kochkünste in einem Gericht vereint. Nirgends kannst du die gelungenen Mischungen besser verkosten als in Melbourne und Sydney.

Markttag

Der Besuch auf einem der alten Märkte wie dem Central Market in Adelaide oder dem Queen Victoria Market in Melbourne sollte unbedingt auf deinem Reiseplan stehen. Hier findest du ein überwältigendes Angebot an frischen Salaten, exotischen Gemüsesorten und herrlichem Obst. Das meiste kommt aus Australien – saftige Mangos, süße Ananas, Bananen und Kokosnüsse aus dem tropischen Norden, aromatische Pfirsiche, Passionsfrüchte, Melonen, Litschis und Zitrusfrüchte aus Victoria und New South Wales, Äpfel und Birnen aus Tasmanien. Hinzu kommen asiatische Blattgemüse, zarte Brokkolini, Avocados, süße Kartoffeln und eine Riesenauswahl frischer Kräuter und Gewürze. Dazu gibt es Fleisch von frei grasenden Rindern und Schafen – oder von Kängurus, Emus und Krokodilen. Die großen Fischmärkte bieten den Reichtum der Meere, Flüsse und Seen: Da liegen weißfleischige, saftige Barramundi aus den nördlichen Gewässern und John-Dory-Filets aus der Tiefe der See neben frischem Thunfisch, orangerotem Lachs, köstlichen Riesenkrabben, Austern und anderen Muscheln.

Uhreinwohnerkost

Die Essenskultur der Aborigines blieb mit unserer westlichen Küche lange Zeit unvereinbar, schon allein deshalb, weil sich die Ureinwohner traditionell nur von dem ernähren, was ihnen die freie Natur zur Verfügung stellt. Ackerbau und Konservierung sind mit ihrer Lebensphilosophie völlig unvereinbar. Einige Restaurants sind heute darum bemüht, die indigenen Kochgewohnheiten zu neuem Leben zu erwecken: So wird der Barramundi hier in Baumrinde gegart, Kängurufleisch auf Holzkohle gebraten und Gewürze und Zutaten wie Wassernüsse in der Wildnis gesammelt (forage food).

Edle Tropfen

Die viel gezapften Biere der großen Brauereien hinken europäischen Sorten in Geschmack und Würze etwas hinterher. Das gilt allerdings nicht für die teils exzellenten Biere diverser kleiner Boutiquebrauereien. Bestens sind australische Weine: erdige, trockene rote, frische weiße – sie zählen zur Weltklasse. Deutsche und italienische Auswanderer brachten die ersten guten Weinreben mit nach Australien; heute werden australische Weine in die ganze Welt exportiert.

Kaffee vom Feinsten

Vor allem die Aussies in den Großstädten schätzen ein gutes Tässchen Kaffee. Den italienischen Einwanderern sei Dank, die schon früh ihre Espressomaschinen aus der Heimat importiert hatten. Inzwischen haben die Aussies ihre ganz eigene Kaffeekultur entwickelt. Wer einen short black bestellt, erhält einen einfachen Espresso. Long black meint zwei Drittel Wasser auf ein Drittel Espresso. Und ausgesprochen populär ist der flat white: Ein Drittel Espresso wird mit zwei Dritteln heißer, jedoch keinesfalls aufgeschäumter Milch aufgefüllt, also nicht zu verwechseln mit latte (Milchkaffee) oder Cappuccino.

Spezialitäten

Vorspeisen

Barbecued Prawns 

Marinierte gegrillte Riesenkrabben

Crab Salad 

Gekochte Krabben auf frischem Salat

Garlic Bread 

Frisches Sauerteigbrot in Knoblauchrahm

Hauptgerichte

Barramundi Fillets with Macadamianuts 

Mit gehackten Macadamianüssen panierter Barramundi, dazu Salat

Kangarooburger with Beetroot 

Kängurufleisch im Hamburgerbrötchen mit Roter Bete

Leg of Lamb with Roasted Vegies 

Mit Knoblauch, Rosmarin und Honig gewürzte Lammkeule aus dem Ofen und Gemüse

Crocodile Pizza 

wahlweise auch mit Känguru- oder Emufleisch

Desserts

Pavlova 

Eiweißmeringue mit frischer Sahne und Beeren, Pfirsichen, Kiwis und Passionsfrüchten

Lamington

Weicher Biskuitkuchen in Schokolade gewendet und mit Kokosflocken besprenkelt

Anzac Biscuit 

Haferkeks mit Zuckerrübensirup

Tim Tam 

Australiens beliebtester Schokokeks

Getränke

Craft Beer 

Ein frisch Gebrautes aus einer microbrewery

Sauvignon Blanc 

Aus dem Hunter Valley

Shiraz

Aus dem Barossa Valley

Flat White 

Espresso mit heißer, ungeschäumter Milch