Augsburg Sehenswürdigkeiten

Behindertengerecht:
Mehr
Weniger
gastronomy:
Mehr
Weniger
indoors:
Mehr
Weniger
location:
Mehr
Weniger
Filter zurücksetzen
weniger Filtermehr Filter
Das Ballonmuseum Gersthofen, an der Romantischen Straße gelegen, ist ein in Europa einzigartiges Museum, 1985 mit der Ausstellung der Aeronautiksammlung des Ballonfahrers und Sammlers Alfred Eckert…
Hier wurde der Schriftsteller, Dichter und Dramatiker Bertolt Brecht am 10. Februar 1898 geboren. Das Geburtshaus befindet sich im Lechviertel. Seit 1998 ist an diesem Gedenkort ein Museum zu Ehren…
In der historischen, noch heute bewohnten Siedlung samt Museum, erhalten Besucher ausführliche Informationen über die Geschichte der Fuggerei. Das Museum befindet sich im letzten original erhaltenen…
Die Fuggerei ist die weltweit älteste bestehende Sozialsiedlung. Im Jahr 1521 wurde die Reihenhaussiedlung von Jakob Fugger, dem zu seiner Zeit bekanntesten Kaufherrn Europas, für sozialschwache…
Der 70 m hohe Perlachturm befindet sich direkt neben dem Rathaus und ist das Wahrzeichen der Stadt. Erbaut wurde der Turm im Jahr 1182. 1614 wurde er mit einer Haube und einer Glockenlaterne…
Sankt Anna ist eine weit über die Region hinaus kunstgeschichtlich und historisch bedeutsame Kirche mit drei Kapellen. Die evangelische Hauptkirche Augsburgs hat ihre Anfänge im 13. Jh. Besonders…
Das Museum verfügt über ein angeschlossenes Restaurant. Preise: Erwachsene EUR 4.00, sonstige Ermäßigte EUR 3.00. Di - So: 09:00 Uhr - 18:00 Uhr

Sehenswürdigkeiten

Kirchen und sakrale Bauwerke

Augsburger Synagoge, Halderstraße 6,Halderstraße 6 a,Halderstraße 8. Eine der wenigen Synagogen in deutschen Großstädten, die das Pogrom der Nazis 1938 überlebt haben und legt so ein unversehrtes Zeugnis jüdischen Lebens ab. Sie zählt ohne Übertreibung zu den bedeutendsten Jugendstil-Synagogen in Europa. Im Zentrum der quadratisch entworfenen Synagoge erhebt sich eine 29 Meter hohe Kuppel, die den Besucher mit ihren orientalisch anmutenden Ornamenten verzaubert und in eine andere Welt entrückt. Jüdisches Leben in Augsburg heute: Die Augsburger jüdische Gemeinde wächst und wächst. Der Rabbiner hält seine Gottesdienste in Augsburg nie vor einem leeren Gotteshaus. Noch Anfang der 90er Jahre glaubte niemand an ein Fortbestehen der jüdischen Gemeinde Augsburgs, die stark überaltert war, weil junge Juden entweder nach Berlin oder gleich nach Israel zogen. Ende der 80er Jahre wäre jemand ausgelacht worden, der gesagt hätte: Nach 2000 wird die jüdische Gemeinde in Augsburg mehr Mitglieder haben als vor 1933, als die Nazis an die Macht kamen. Und doch ist es so gekommen. Im Jahr 2006 zählte die Israelitische Kulturgemeinde (IKG) Augsburg-Schwaben mehr als 1300 Mitglieder.

  • Hoher Dom zu Augsburg, Hoher Weg, Haltestelle Stadtwerke. Geöffnet für Besichtigungen außerhalb der Gottesdienstzeiten. Der im Kern aus dem 11. Jahrhundert stammende ursprünglich romanische Dom wurde im Laufe der Jahrhunderte immer wieder umgebaut und erweitert, zum Beispiel durch den mächtigen gotischen Chor, der das Bild des Domes von der Straße ausprägt. Da der Dom im Zweiten Weltkrieg kaum Zerstörungen erlitt, ist auch die Inneneinrichtung sehr sehenswert. Vor dem Dom befinden sich Ausgrabungen einer Vorgängerkirche.
  • Basilika St. Ulrich und Afra, Ulrichsplatz 19, Haltestelle Ulrichsplatz. Geöffnet für Besichtigungen außerhalb der Gottesdienstzeiten. Die prächtige 1603 vollendete spätgotische Basilika beherbergt in der Unterkirche auch die Gebeine der Augsburger Bistumsheiligen Ulrich und Afra.
  • St. Anna-Kirche, Annastraße, Haltestelle Königsplatz. Geöffnet für Besichtigungen außerhalb der Gottesdienstzeiten. Ursprünglich als Kirche eines Karmelitenklosters gebaut, wurde die Kirche nach der Reformation evangelisch. Martin Luther weilte dort 1518, um den römischen Gesandten Cajetan zu treffen.
  • Barfüßerkirche, Barfüßerstraße, Haltestelle Barfüßerbrücke. Geöffnet für Besichtigungen außerhalb der Gottesdienstzeiten. Der gotische Bau eines ehemaligen Franziskanerklosters wurde im Zweiten Weltkrieg schwer zerstört und nur teilweise wiederaufgebaut und deshalb ein eindrucksvolles Mahnmal. Seit der Reformation ist die Kirche evangelisch.
  • Moritzkirche, Moritzplatz, Haltestelle Moritzplatz. Geöffnet für Besichtigungen außerhalb der Gottesdienstzeiten. Mitten im Trubel von Straßenbahnverkehr und Fußgängerzone ist die Moritzkirche eine kleine Oase der Ruhe. Auch diese Kirche war im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt worden. Im moritzpunkt hat die katholische CitySeelsorge einen Raum zum Verweilen, Lesen und Reden geschaffen.
Bauwerke
  • Perlachturm, Rathausplatz, 86150 Augsburg. Der Perlachturm wurde im Jahr 989 als Wehrturm errichtet. Nach mehreren Umbauten wurde der Turm dann zwischen 1612 und 1618 von Elias Holl in das jetzige Erscheinungsbild umgebaut und auf 70 Meter erhöht. Bis zur Aussichtsplattform sind es 258 Stufen und jeder Besucher bekommt eine Aufstiegsurkunde zur Erinnerung. Bei Föhn, als Signal wird eine gelbe Fahne gehisst, hat man eine besonders gute Sicht bis zu den Alpen. Um 11:00, 12:00, 17:00 und 18:00 Uhr spielt ein 35 Glocken umfassendes Glockenspiel Musikstücke von Wolfgang Amadeus Mozart oder deutsche Volkslieder. Nur am 29. September gibt es ein Figurenspiel, bei dem Erzengel Michael zu jeder vollen Stunde auf den Teufel einsticht. In der japanischen Partnerstadt Amagasaki steht eine kleinere Nachbildung des Perlachturms. Geöffnet: Der Perlachturm ist wegen Renovierungsarbeiten bis auf Weiteres geschlossen. Preis: Erwachsene 2,00 €, Kinder und Jugendliche 1,00 €.
  • Die Fuggerei ist eine der bekanntesten Wohnsiedlungen der Welt. Sie wurde für bedürftige Augsburger Bürger gebaut.
  • Hotelturm. Der Turm ist schon von weitem zu sehen und wird von Augsburgern wegen seiner Form als "Maiskolben" bezeichnet. Es wurde 1972 erbaut und ist mit 158 Metern das höchste Gebäude der Stadt. Im unteren Teil befindet sich das Dorint Hotel und im oberen Bereich sind private Wohnungen. Jeden ersten Sonntag im Monat öffnet das Dorint die 34. Etage für einen exklusiven Brunch mit Ausblick, leider gibt es sonst keine weitere Möglichkeit, die Aussicht zu genießen.
  • Rathaus. Das Rathaus wurde 1624 errichtet und hat eine Höhe von 57 Metern. Es ist nördlich der Alpen eines der bedeutendsten Gebäude der Renaissance. Sehenswert ist der nach Kriegszerstörung seit 1985 rekonstruierte Goldene Saal.
  • Rotes Tor, Teil der ehemaligen Augsburger Stadtbefestigung
  • Zeughaus, Zeugplatz 4, 86150 Augsburg. Tel.: +49 (0)821-3243960, Fax: +49 821-3243962, E-Mail: zeughaus.stadt@augsburg.de. Bildungs-, Begegnungs- und Veranstaltungsort für Seminare, Ausstellungen und Filmvorführungen. Im Gebäude befindet sich auch das Gasthaus Zeughausstuben mit Biergartenbetrieb. Das Haus wurde kurz nach 1600 errichtet und diente zuerst als Waffenkammer, dann als Artilleriedepot und ab 1899 als Hauptfeuerwache der Stadt. 1975 zog die Feuerwehr aus und nach dem Umbau 1980 die Bildungseinrichtungen ein.
  • Fuggerhäuser (Fuggerscher Stadtpalast, Die Innenhöfe sind öffentlich Zugänglich, im Damenhof befindet sich im Sommer ein Restaurant) (Maximilianstraße). Die Fuggerhäuser in der Augsburger Maximilianstraße entstanden zwischen 1512 und 1515 als Residenz der Familie Fugger.letzte Änderung: Okt. 2018
Denkmäler
  • Prachtbrunnen in der Maximilianstraße von Adrian de Vries sowie der Augustusbrunnen vor dem Rathaus
Museen
  • "tim", Staatliches Textil- und Industriemuseum Augsburg, Provinostraße 46, 86153 Augsburg (im Kopfbau und den angrenzenden Shedhallen der ehemaligen Augsburger Kammgarnspinnerei AKS). Tel.: +49 821 81001- 50, Fax: +49 821 81001- 531, E-Mail: info.tim@tim.bayern.de. Geöffnet: 9 – 18 Uhr, Mo. geschlossen. Preis: Eintritt Erwachsene: 4 €, Sonntags 1 €.
Die 1838 gegründete Kanmmgarnspinnerei war der erste große Industriebetrieb in Augsburg und ab der Mitte des 19. Jahrhunderts die größte Kammgarnspinnerei im Bereich des deutschen Zollvereins. Die Fläche des 2004 stillgelegten Betriebes erreicht eine Ausdehnung von ca. 10 Hektar, steht schon seit 2002 unter Denkmalschutz und ist eines der größten Flächendenkmäler Bayerns.
Das am 21. Januar 2010 für die Öffentlichkeit freigegebene Museum kostete 21 Mio. € und ist das erste Landesmuseum im Regierungsbezirk Schwaben, es zeigt auf 2.500 Quadratmetern Fläche die Geschichte der Textilherstellung in Bayern seit dem Mittelalter. Zu sehen gibt es unter anderem Webtechnik und historische Webstühle in allen Varianten, Mode aus drei Jahrhunderten, Haute Couture mit dazugehörigen Geschichten, intelligente Textilien, künstliche Muskeln, Carbonfasern. In Hörstationen erzählen die letzten Augsburger Textilarbeiter.
Als wichtigster Teil des Museums gilt die mehrere Millionen Stoffmuster umfassende Musterbuchsammlung der Neuen Augsburger Kattunfabrik (NAK).
nunó – Museumsrestaurant.
Anfahrt mit dem Bus: Linie 31 Richtung Neuer Ostfriedhof und Linie 36 Richtung Friedberg Ost bis Haltestelle „Textilmuseum“;
  • Schaezlerpalais, Maximilianstraße 46. Tel.: +49 821 3 24 41 02. Das Schaezlerpalais wurde 1765-1770 errichtet von dem Augsburger Bankier Benedikt Adam Liebert. Prunkvollster Teil des Gebäudes ist der Rokoko-Saal mit einem Deckengemälde von Gregorio Guglielmi. In dem historischen Gebäude ist die deutsche Barockgalerie untergebracht mit rund 100 Meisterwerken des 17. und 18. Jahrhunderts, eine weitere bedeutende Kunstsammlung ist die Stiftung Haberstock. Der Rokoko-Garten ist für die Öffentlichkeit zugänglich. Eine Besonderheit sind auch die «Schaezler-Bienen»: in einem ehemaligen Hühnerstall ist ein Bienenvolk untergebracht; der von ihm erzeugte Honig kann im Museumsshop erworben werden. Vom Schaezlerpalais ist die Staatsgalerie in der Katharinenkirche erreichbar. Unter ihren Gemälden ist das von Albrecht Dürer gemalte Portrait «Jakob Fugger der Reiche». Geöffnet: Di 10.00 Uhr - 20.00 Uhr, Mi - So 10.00 Uhr -17.00 Uhr, Mo geschl. Preis: Eintritt Erw. 7 €.
  • Im Maximilianmuseum kann man Geschichte im Herzen der Stadt Augsburg erleben.
  • Die Toskanische Säulenhalle bietet Besuchern immer wieder wechselnde Ausstellungen.
  • Bahnpark Augsburg, Firnhaberstraße 22c, 86159 Augsburg. Tel.: +49 (0)821 450 44 71 00, Fax: +49 (0)821 450 44 71 09, E-Mail: service@bahnpark-augsburg.eu.. Der Bahnpark Augsburg ist eine faszinierende Technik-Landschaft als dem frühen 20. Jahrhundert, u. a. mit einer Ausstellung von historischen TEE-Zügen. Wie durch ein Wunder blieb bis heute das komplette Bahnbetriebswerk aus der Zeit der Königlich Bayerischen Staatseisenbahnen erhalten. Sowohl die Gebäude wie auch die Gleisanlagen stehen unter Denkmalschutz. In der historischen Dampflok-Werkstatt aus den 1920er-Jahren werden noch heute Lokomotiven repariert und instandgehalten. Die denkmalgeschützte, 1922 erbaute Drehscheibe gilt im wahrsten Sinne des Wortes als Dreh- und Angelpunkt im Bahnpark. Eine „Mini-Bahn“ fährt an bestimmten Tagen mit Dampf- oder Elektro-Lokomotiven durch das Museumsgelände. Geöffnet: 2019 nur im Rahmen von Führungen. Preis: erw. (ab 15 J.): 7,- €.letzte Änderung: Mai 2019
Straßen und Plätze

Mit ihrem annähernd 500 Jahre alten Prachtbrunnen ist die Maximilianstraße sowohl tags als auch nachts eine vielbesuchte Flaniermeile.

Ein Großteil der Fußgängerzone befindet sich in der Anna- und Bürgermeister-Fischer-Straße.

Parks
  • Augsburger Zoo: ein beliebtes Ausflugsziel für Familien mit Kindern. Mit Dampfross.
  • Botanischer Garten Augsburg: ein erholsamer Ort für Körper, Seele und Geist.
  • Haunstetter Wald
  • Siebentischwald
  • Wittelsbacherpark
Verschiedenes
  • Augsburger Christkindlesmarkt: Er gehört zu den schönsten Christkindlesmärkten Deutschlands und besteht eigentlich aus mehreren über die Stadt verteilten Weihnachtsmärkten. Durchgeführt wird er seit mehr als 500 Jahren.
  • Augsburger Plärrer: Traditions Volksfest seit 1878.
  • Protestantischer Friedhof, Haunstetter Straße 36, 86161 Augsburg. Tel.: +49 821-576018, Fax: +49 821-596484. Der Friedhof ist mit seinen sechs Hektar die Ruhestätte für viele Augsburger - nicht nur evangelischen Glaubens. Er wurde im Jahr 1534 angelegt und gehört damit zu den ältesten Friedhöfen der Stadt. 1648 wurde er von den fünf evangelischen Gemeinden Heilig Kreuz, Zu den Barfüßern, St. Anna, St. Jakob und St. Ulrich erworben und ist seitdem ein protestantischer Friedhof. Nach dem 30jährigen Krieg gab es neben ihm nur noch den katholischen Herman-Friedhof und einen jüdischen Friedhof in Kriegshaber. Auch im Tod trennten sich die Augsburger. - Einige der Gedenksteine auf dem Friedhof sind 200 bis 300 Jahre alt, eine Art Stadtarchiv in Stein. Zum Beispiel die Gruft Gutermann von Bibern aus dem 18. Jahrhundert. Die Gruftplatte ist aus Sandstein, verziert mit einem Füllhorn, Putten und Metallintarsien. Schon die Beschriftungen der alten Grabsteine sind bemerkenswert. Früher reichten nicht Name, Geburts- und Todestag, manche Inschriften erzählen das halbe Leben des oder der Toten. Da werden in Gold "unsere innigst geliebte Gattin und Mutter Luise Oswald, Feinbäckereibesitzersgattin" oder "Johann und Amalie Osswald, Branntweinbrennereisbesitzerseheleute" betrauert. Aber auch die individuelle Ausstattung fällt ins Auge, zum Beispiel bei dem Grabmal des früheren Textilfabrikanten Riedinger, das eine Skulptur aus Kupfer mit Zahnrad und Bienenkorb zeigt. Ein paar Namen berühmter Augsburger, die hier beerdigt sind: Anna Barbara von Stetten, Fritz Koelle, der letzte Mozart-Nachfahre, und Elias Holl (Stadtbaumeister).