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Stadttour Athen: Von Hügel zu Hügel

Startpunkt der Tour von Hügel zu Hügel ist die U-Bahn-Station Akropolis (1). Von dort sind es nur wenige Meter bis zum Akropolis-Museum (2), das in der Früh noch menschenleer ist. Am Besten man beginnt mit dem Video im letzten Stock, denn es erzählt graphisch toll aufbereitet die Geschichte der Akropolis in 10 Minuten. Von der Terrasse des Cafés erhält man einen Vorgeschmack auf die Akropolis.

Nächster Halt ist das Dionysos-Theater (3) am Südhang des Akropolis-Felsen. Dieses antike griechische Theater liegt direkt neben dem römischen Odeon des Herodes Atticus. In einer Höhle versteckt ist die kleine Kapelle Panagia i Spiliotissa (4).

Der Aufstieg über die gepflasterte Fußgängerstraße Dionysiou Aeropagitou wird begleitet von Straßenmusikern. Wer eine kleine Pause braucht, holt sich beim Kiosk etwas zu trinken und hört den Musikern ein bisschen zu. Dann geht es weiter hinauf zur Akropolis (5).

An den Propyläen vorbei steht man direkt vor dem größten Tempel: dem Parthenon (6). In den frühen Morgenstunden und abends ist hier weniger los. Ein kleiner Rundgang führt zum Erechteion (7) mit seinen schönen Karyatiden. Die Frisuren der Koren, die den Hals und dadurch die Statik der Säulen unterstützen, konnten bereits im Akropolis-Museum aus der Nähe betrachtet werden. Vom Akropolis-Felsen hat man einen wunderschönen Blick über die Stadt und auf den Lykavittos, den Endpunkt der Tour.

Der Abstieg führt über die engen Gassen der Plaka zum römischen Turm der Winde (8) und zur Hadriansbibliothek (9). Am Monastiraki-Platz vorbei, und man biegt in die Mitropoleos ein. Versteckt neben der Athener Mitropolis, dem Sitz des griechisch-orthodoxen Bischofs, ist die Panagia Gorgoepikoos (10). Kannst du die antiken Steine erkennen, die sich zwischen die jüngeren geschummelt haben?

Am Ende der Mitropoleos ist der Syntagma-Platz (11). Zur vollen Stunde findet der Wachwechsel vor dem Grabmal des Unbekannten Soldaten statt. Viele Touristen drängen sich vor die Soldaten, die trotz der glühenden Hitze im Sommer und auch im Regen reglos Wache stehen. Nach Ende des Wachwechsels kann man den Soldaten folgen, bis sie zum Präsidentenpalast abbiegen.

Links ist nun Kolonaki, das eleganteste Viertel Athens. Eine kleine Stärkung gibt’s auf der Dachterrasse des Benaki Museums (12) an der Ecke oder auf der Plateia Kolonakiou. Durch die Gassen immer weiter aufwärts bummelnd führen Treppen und dann ein Weg, gesäumt von Blumen und Kakteen hoch zum Lykavittos (13). Wer sich Zeit gelassen hat für die Tour, kommt gerade rechtzeitig zum Sonnenuntergang. Aus dem weißen Häusermeer wird ein Lichtermeer und in der Ferne leuchtet die Akropolis.

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