Μouseío Mpenáki

Obwohl das Museum auch einige Objekte aus der Antike, dem koptischen Ägypten, der byzantinischen Zeit sowie der islamischen und chinesischen Kunst besitzt, ist es doch hauptsächlich der Kunst, dem Kunsthandwerk und der Geschichte der nachbyzantinischen Zeit gewidmet. Die meisten seiner Exponate stammen demnach aus der Zeit zwischen 1453 und etwa 1900. Unter den Objekten aus der Antike ragen zwei einfache, 5000 Jahre alte goldene Vasen heraus. Sehr beeindruckend ist das fast fotografisch genaue Mumienporträt eines jungen Mannes, entstanden im 3. Jh. in der ägyptischen Oase Fayum. In einem Saal kann man zwei Bilder des aus Kreta stammenden Malers El Greco miteinander vergleichen. Das eine ist noch eine wahre Ikone, die den Evangelisten Johannes beim Porträtieren der Madonna mit dem Kind zeigt. Das andere ist eine Darstellung der Anbetung durch die Heiligen Drei Könige, die schon ganz von der westlichen Malerei geprägt ist. In den oberen Etagen zeigen zahlreiche Aquarelle, Ölgemälde und andere Arbeiten ausländischer Künstler Szenen aus der jüngeren griechischen Geschichte sowie Stadtansichten, Landschaften und einfache Leute aus dem 18. und 19. Jh. Am interessantesten in diesem Museum sind die volkskundlichen Sammlungen. Hier sind hervorragende Stickereien und Webarbeiten namenloser Frauen ausgestellt, Dinge, die heute unbezahlbar wären. Man findet Trachten aus den meisten Regionen Griechenlands, naiv bemalte Truhen, Keramik und Erzeugnisse begabter Holzschnitzer.
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