Mousío Kikladikó kai archaías technís

Die frühkykladische Kunst wirkt - obwohl 4000-5200 Jahre alt - ausgesprochen modern. Sie entstand u.a. auf Náxos, Mílos, Síros und Amorgós. Am interessantesten sind die Idole aus weißem Marmor. Sie wurden mit Bronzesägen aus den harten Marmorblöcken geschnitten und mit Korund modelliert. Anfangs stellten sie - stark stilisiert und mit phallusförmigem Hals - die Große Göttliche Mutter, die Gebärerin allen Lebens, dar. Später traten Musikanten hinzu, die zum Gefolge der Göttin gehören, und gegen Mitte des 3. Jts. v.Chr. tauchten dann erste Kriegerfiguren auf. Ab 2000 v.Chr. gerieten die Inseln unter minoischen Einfluss aus Kreta, später unter den Einfluss Mykenes. Die Kykladen-Kultur endete um 1100 v.Chr. In diesem privaten, modernen Museum sind insgesamt 230 kykladische Objekte ausgestellt.
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Odós Neofítou Doúka 4, 10674 Athína Griechenland

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