Mnimeío tou Lisikráti

Im Rahmen der alljährlichen Dionysien fanden im Diónysos-Theater jeweils dreitägige Theaterwettbewerbe statt. Die Finanzierung des Chors übernahm jeweils ein wohlhabender Bürger, Chorege genannt. Nicht der Autor, sondern der Chorege erhielt dann auch den Siegespreis - einen bronzenen Dreifuß. Ein solcher erfolgreicher Chorege war im Jahr 334 v.Chr. ein Mann namens Lysíkrates. Wie die meisten seiner Vorgänger und Nachfolger stellte er seinen Preis öffentlich aus und errichtete sich damit zugleich selbst ein Denkmal. An der alten Straße von der Agorá zum Diónysos-Theater säumten zahlreiche solche Denkmäler den Weg. Erhalten blieb als einziges das des Lysíkrates, weil es im Mittelalter als Bibliothek eines Kapuzinerklosters genutzt wurde. Ein nur 25 cm hoher Fries umläuft den Marmorbau. Dargestellt ist der Gott Diónysos, wie er mit einem Panther spielt, während Satyrn - Naturdämonen aus seinem Gefolge - etruskische Seeräuber für den Versuch bestrafen, Diónysos gefangen zu nehmen.
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Odós Lyssikrátous Athína Griechenland

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