Athen Alle

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Mit Kindern unterwegs

In Athen machen Kinder fast alles mit, was die Erwachsenen tun. Es gibt nur wenige Tabuzonen für sie. In Restaurants sind sie wie selbstverständlich auch am späten Abend noch mit dabei, die wenigen Kinderspielplätze sind bis weit in die Nacht hinein belebt. Da braucht man nicht viele spezielle Angebote und Einrichtungen für die Kleinen. Und was sie besonders interessiert, ist andererseits auch für manchen Erwachsenen attraktiv. So bleibt die Familie zusammen.

Sightseeing

Sehenswürdigkeiten, Szene-Hotspots und Museen liegen dicht beieinander. Die kurzen Wege dazwischen sind mit Cafés, Bars und Läden gespickt, für Langweiliges ist kein Platz. Eine bunte Mischung bieten auch die Attraktionen selbst. Sie stammen nicht nur aus der Antike. Kirchen und Klöster erzählen vom Mittelalter, Moscheen von der osmanischen Zeit. Zahlreiche markante Bauwerke entstanden im 19. und frühen 20. Jh. , zitieren die Klassik auf vielfältige Weise. Museen widmen sich auch unerwarteten Themen wie antiker Technologie und der jüdischen Geschichte Athens. Alle Industriebauten wurden zu kulturellen Szenetreffs: Eine alte Brauerei beherbergt ein Museum zeitgenössischer Kunst, das alte Gaswerk bildet den Mittelpunkt ganz jungen Nachtlebens.

Metro oder Tram brauchst du nur, um zu den Stränden zu kommen und in Athens Hafenstadt Piräus. Da werden beim Anblick der vielen großen Fähren Träume vom Inselurlaub in Griechenland wach.

Alle Museen, die im Folgenden beschrieben werden, sind geschlossen am 1. Jan., 25. März, Karfreitag, Ostersonntag, 1. Mai, 25. und 26. Dez. Die Sonntagsöffnungszeiten gelten auch am 6. Januar, Rosenmontag, Karsamstag und Ostermontag, 15. Aug., 28. Okt. Nur von 8.30 bis 12.30 Uhr geöffnet sind die Museen am 2. Jan, Faschingssonntag, Gründonnerstag, 24. und 31. Dez.

Essen & Trinken

Jedes Stadtviertel hat seine eigenen Tavernen, in denen meist erst ab etwa 21 Uhr reges Treiben herrscht. Besonders zahlreich sind die Speiselokale im Altstadtviertel Pláka, in das es abends auch die meisten Urlauber zieht. Im benachbarten Szeneviertel Psirrí hingegen sind die Athener bisher noch fast unter sich. Und wenn dir mal der Sinn nach exotischer Küche steht, findest du im Stadtzentrum auch zahlreiche Asiaten, Mexikaner und Hamburger-Schnellrestaurants.

Vor allem in der Pláka sind neue, urgemütliche Cafés entstanden, die besonders von Studenten, Künstlern und Intellektuellen besucht werden; in den Fußgängerzonen erinnern die Straßencafés an die Boulevards und Plätze anderer südeuropäischer Städte.

Daneben findet man sacharoplastía, Konditoreien mit einem großen Angebot an griechischen, meist sehr süßen Backwaren, und Rock-Cafés, in denen sich junge Leute bei internationaler Musik treffen.

Griechische Kaffeehäuser sind der Treffpunkt der Männerwelt. Verzehrzwang gibt es nicht. So sieht man häufig volle kafenía, doch getrunken wird kaum etwas. Man sitzt beieinander, um über Gott und die Welt, vor allem aber über griechische Politik zu reden, um távli, ein dem Backgammon ähnliches Brettspiel, oder Karten zu spielen. In vielen kafenía gibt es dafür spezielle Spieltische.

Wer Kaffee bestellt, muss immer sagen, wie er ihn wünscht. Die meisten Einheimischen trinken griechischen Kaffee, einen Mokka, bei dem das Wasser zusammen mit dem Kaffeepulver und dem Zucker aufgekocht wird. Kafé ellinikó gibt es in vielen Variationen: skétto, ohne Zucker; métrio, mit etwas Zucker; glikó, mit viel Zucker; dipló, als doppelte Portion. Neben kafé ellinikó ist auch löslicher Kaffee in allen kafenía erhältlich. Man bestellt ihn grundsätzlich als neskafé und sagt auch hier dazu den gewünschten Süßegrad. Außerdem ist zu unterscheiden zwischen neskafé sestó, heißem, und frappé, kaltem Instantkaffee. Vor allem bei jüngeren Leuten beliebt sind zwei weitere Varianten des eisgekühlten Cafés: der Freddo Espresso und der Freddo Cappuccino. Auch hier musst du den gewünschten Süßegrad angeben.

Der Anisschnaps Ouzo ist ein griechisches Nationalgetränk. Man bekommt ihn überall. Einige tavernenähnliche Lokale, die Ouzerien, haben sich aber auch auf Gäste spezialisiert, die größere Mengen Ouzo und dazu viele schmackhafte Kleinigkeiten genießen wollen. Man bestellt den Ouzo hier flaschen- oder karaffenweise und lässt sich vom Kellner mesédes bringen. Das können je nach Jahreszeit gegrillter Oktopus oder Pilze, Schnecken oder Bohnen und vieles mehr sein. Wie eine Ouzerí funktioniert auch das tsipourádiko, nur das man dort statt Ouzo bevorzugt den kretischen, auch rakí genannten Tresterschnaps tsípouro trinkt.

Echt griechische Tavernen sind fast immer einfach. Ein Plastiktuch oder bestenfalls ein sehr einfaches Stofftuch bedeckt die Tische. Der Kellner bringt unaufgefordert einen Korb mit Weißbrot, kleinen Papierservietten und billigen Bestecken und nimmt die Bestellung auf. Die Gäste haben vielleicht schon vorher in der Küche in die Töpfe oder am Warmhaltetresen auf die Backbleche geschaut, um zu wissen, was es gibt. Zusätzlich wird der Kellner noch einmal nach seinen Empfehlungen befragt. Speisekarten nimmt ein Grieche fast nie in die Hand. Für Ausländer gibt es sie natürlich – meist zumindest mit einer englischen Übersetzung.

Außer einfachen Tavernen gibt es natürlich auch Restaurants verschiedener Kategorien. Hier sind die Tische meist mit Stofftischdecken gedeckt, das Besteck ist edler, manchmal stehen sogar Kerzen auf dem Tisch. Neben griechischen werden hier üblicherweise auch internationale Gerichte serviert. Immer mehr Lokale bieten gepflegte Weine aus exzellenten kleinen Kellereien des Landes an. Oft steht frischer Fisch auf der Karte. Er wird meistens nach Gewicht berechnet – der Kilopreis liegt zwischen 40 und 80 Euro. Schau beim Auswiegen mit auf die Waage!

Shoppen & Stöbern

Das Shoppingangebot ist riesig. Auf einem weitläufigen Areal zwischen Omónia-Platz und Akrópolis, zwischen Thissío und Likavittós drängen sich die Läden dicht an dicht. Viele Fußgängerzonen sind entstanden, Cafés und Restaurants immer wieder eingestreut. Stellenweise ist auch noch das frühere mittelalterliche und orientalische Basarsystem erkennbar, bei dem Läden mit gleichem Angebot die Nähe zueinander suchen. Das erspart unnütze Wege und garantiert ein breit gefächertes Sortiment. Die Hauptflaniermeile fürs Shopping ist die breite Fußgängerstraße Odós Ermoú (f G–J4), die Síntagma und Monastiráki miteinander verbindet. Interessante Fußgängerstraßen für den Einkauf sind auch die Odós Evangelístrias und die Odós Agíou Márkou.

Schön sind ebenfalls die alten, jetzt teilweise renovierten Einkaufspassagen in den großen Häuserblocks zwischen den beiden Boulevards Panepistimíou und Stadíou, auf Griechisch stoá genannt. An der Odós Athínas zwischen Omónia und Monastiráki liegen die Markthallen für Fisch und Fleisch sowie der Obst- und Gemüsemarkt. Eine recht neue Einkaufsgegend für Leder, Schuhe und Antiquitäten ist das alte Industrieviertel Psirrí.

Neben diesen Einkaufsvierteln für jeden Geldbeutel gibt es auch in Athen ein vornehmeres Geschäftsviertel mit besonders exklusiven Boutiquen und Läden. Es ist vom Síntagma-Platz nur wenige Schritte entfernt, heißt Kolonáki und erstreckt sich von diesem Platz bis an den Hang des Likavittós. Hier, in der Voukourestíou, der Sína-, Skoufá-, Kanári- und der Tsakálof-Straße trifft sich die Athener Gesellschaft auch in Kunstgalerien, hier kaufen betuchte Athener vorwiegend italienische und französische, aber auch griechische Designermode, hier finden sich einige der teuersten Juweliere der Stadt.

Souvenirgeschäfte tgl. 9–22 Uhr, andere Geschäfte meist Mo, Mi, Sa 8–15, Di, Do, Fr 8.30–14 u. 17–20 Uhr

Flohmarkt

Am Sonntagmorgen ist Flohmarkt. Im Schatten der Akrópolis breiten die Händler zwischen der Ermoú-Straße, dem Monastiráki- Platz und dem Thissío-Platz sowie entlang der Áreos-Straße ihre Waren aus. Im einfachen Kafenío Dipylo (Odós Astingos 18, Ecke Odós Thissíon) kannst du das Flohmarktflair besonders gut inhalieren.

Juweliere & Schmuck

In Athen gibt es mehr als 3000 Schmuckgeschäfte und Juweliere. Die vornehmsten Geschäfte konzentrieren sich aufs Kolonáki-Viertel und insbesondere auf die Odós Voukourestíou. Dagegen sind die Schmuckgeschäfte in der Odós Pandróssou in der Nähe des Monastiráki-Platzes stärker auf Urlauber ausgerichtet. Die Athener Normalbürger kaufen Schmuck in einer Seitenstraße der Odós Ermoú, der Odós Lékka.

Museumsshops

Souvenirs höchster Qualität bekommt man in den Museumsshops. Von der antiken Statue bis zur bemalten klassischen Vase reicht das Angebot im Archäologischen Nationalmuseum – so gut wie alles authentische Repliken. Was man nicht selbst tragen kann, wird auch nach Hause geliefert.

Ebenso beachtenswert sind die Museumsläden im Benáki-Museum (Dekorationsgegenstände, Schmuck, CDs, Ikonen) und im Museum für kykladische Kunst (viel Schmuck).

Ausgehen & Feiern

Im Sommer findet vieles unterm Sternenhimmel statt, da fühlst du dich ganz im warmen Süden angekommen. Zentren des jungen Nachtlebens sind die Viertel Psirrí, Thissío, Gázi und Exarchía. Sie sind alle gut mit der Metro zu erreichen. Nur für die Rückfahrt brauchst du wahrscheinlich ein Taxi. Zu den im Sommer angesagten Clubs an der Küste fährst du bequem und preiswert mit der Tram. Wer es lieber etwas ruhiger mag, geht in ein Sommerkino, in eines der über hundert Theater oder in eine der vielen Cocktailbars, in denen die Barkeeper inzwischen auch viel mit griechischen Ingredienzien arbeiten. Kulturelle Highlights sind Athens moderne Konzerthalle und das neue Opernhaus. Für Touristen gibt es zudem ein besonderes Angebot: Vorführungen griechischer Tänze in traditionellen Trachten.

Bouzoúkias

In eine Bouzoúkia gehen Griechen mit möglichst vielen Freunden, wenn sie etwas feiern wollen. Das Standardgetränk ist Whisky, der flaschenweise bestellt wird (ab 90 Euro pro Flasche). Eine Band mit verschiedenen Sängern und Sängerinnen spielt griechische Musik so laut wie möglich. Wer tanzen will, bestellt ein Lied seiner Wahl, die Freunde bilden einen Kreis um den Tänzer, feuern ihn an, werfen Blumen und massenweise Papierservietten vor seine Füße. Eine Garantie, dass man Derartiges miterlebt, hat man jedoch nie. Es gibt Abende, da herrscht in einer Bouzoúkia gähnende Leere, während an anderen Tagen die Tanzfläche kaum einmal leer wird. Vor 23 Uhr ist selten etwas los.

In eine Bouzoúkia geht man als Ausländer am besten nur in Begleitung griechischer Freunde. Die geben dir auch das Zeichen, wo und wann du mittanzen kannst und wo besser nicht – denn willkommen ist das durchaus nicht immer.

Clubs

Türsteher gehören zur Clubszene. Meist halten sie lange Listen in der Hand mit den Namen derer, die telefonisch oder im Netz reserviert haben. Ohne Reservierung hast dukaum eine Chance reinzukommen. Die Eintrittspreise liegen meist zwischen 10 und 20 Euro, erster Drink oft inklusive.

Ellinádika

Junge Griechen mögen aktuelle Musik aller Richtungen von Rock bis Heavy Metal, von Punk bis Hip-Hop, wenn die Texte griechisch sind. Die Lokale sind groß, die Preise okay, die Atmosphäre super, Touristen kaum da.

Freiluftkinos

Viele Athener Sommerkinos liegen inmitten von Straßenschluchten, überraschen aber mit kleinen Gärten und Snackbars, an denen Bier, Limonade und die fast obligaten Pommes frites zu bekommen sind. Manche dieser Kinos sind so interessant, dass man der Umgebung fast mehr Aufmerksamkeit widmet als dem Film. Gezeigt werden ältere und aktuelle Filme in Originalfassung. Die Vorstellungen – meist zwei pro Abend – beginnen natürlich nach Einbruch der Dunkelheit.

Konzerte

Konzerte finden in Athen an fast jedem Abend des Jahres statt. Die klassische Musik hat ihre feste Adresse, die Auftrittsorte griechischer und internationaler Größen aus Rock und Pop wechseln.

Musiktavernen

Ein Zwischending – auch preislich gesehen – zwischen normaler Taverne und Bouzoúkia sind die Musiktavernen. Dort findet man als Ausländer am ehesten die griechische Musik und Atmosphäre, die man erwartet. Touristisch aufbereitet wird sie vor allem in den Musiktavernen in der Pláka, besonders an der Odós Mnisikléous. Programm meist ab 20 Uhr.

Rembétiko-Lokale

Die Rembétiko-Musik stammt ursprünglich von den Griechen Kleinasiens. Populär wurde sie aber erst nach deren Vertreibung aus der Türkei 1922. Damals entstanden in den Flüchtlingsvierteln und im Halbweltmilieu Athens zahlreiche Rembétiko- Orchester, die die Musikszene der Hauptstadt bis zum Zweiten Weltkrieg beherrschten.

In Rembétiko-Lokalen tanzen manchmal die Gäste, garantiert ist das aber nicht. Als Ausländer sollte man nur mittanzen, wenn man dazu aufgefordert wird (was manchmal weit nach Mitternacht der Fall ist). Das Preisniveau ist relativ hoch, mit 35 Euro pro Person für Wein und kleine Gerichte musst du mindestens rechnen.

Übernachten

In der Altstadt Pláka liegen ebenso viele Unterkünfte wie rund um den lebhaften Omónia-Platz; rund ums Archäologische Nationalmuseum finden Sie ebenso Herbergen wie am Hang des Likavittós. Von einem Aufenthalt in Küstennähe sollten Sie allerdings Abstand nehmen: Für einen Badeurlaub sind die Gewässer nicht attraktiv genug, und der Abschnitt zwischen Faliró und Vouliagméni ist stark durch Verkehrslärm beeinträchtigt.

Freie Hotelzimmer zu finden ist in Athen kein Problem. Wer ohne feste Buchung anreist, sollte jedoch zumindest vom Flughafen aus bei einem Hotel seiner Wahl anrufen und reservieren, damit es nicht zu Irrfahrten mit dem Taxi oder zu lästigen Gepäckmärschen kommt. Wer schon von zu Hause aus reservieren möchte, ruft im Hotel an oder schickt eine E-Mail dorthin und gibt bei der Buchung die Nummer seiner Kreditkarte an (von der bei Nichterscheinen die erste Nacht abgebucht wird). Auch Internetbuchungen sind inzwischen für viele Hotels möglich. Buchen Sie beispielsweise über www.hrs.de oder www.hotel.de, kommen Sie oft in den Genuss besonders günstiger Raten und müssen dann eine Kreditkartennummer angeben, wenn Sie später als 18 Uhr im Hotel ankommen werden. Eine kurzfristige Stornierung ist bei diesen Anbietern meistens kostenlos möglich.

Das Angebot an Apartments für Urlauber ist in Athen recht klein. Angebote finden Sie auf www.only-apartments.de oder www.holiday-in-athens.com.

Das Hotelfrühstück lässt in einfacheren Häusern oft zu wünschen übrig. Deshalb kann es ratsam sein, ohne Frühstück zu buchen und in eines der vielen kleinen Cafés zu gehen, wo meist Joghurt mit Honig, Spiegeleier, Kuchen, Toast, Croissants sowie Blätterteigtaschen mit verschiedenen Füllungen angeboten werden.

Die Preisunterschiede zwischen Haupt- und Nebensaison betragen 30–60 Prozent. Ihre Saisonzeiten legen die Häuser allerdings unterschiedlich fest.

Sport, Spaß & Wellness

Biken

Geführte Touren auf Trekkingbikes und Tourenrädern bieten Athens by Bike (Odós Ath. Diákou 16 | Tel. 21 69 00 33 21 | athensbybike.gr | Metro Akrópolis) und Let‘s meet in Athens (Odós Tournavítou 8 | Tel. 69 87 04 97 32 | meetinathens.eu | Metro Monastiráki) an, die auch Räder verleihen. Du kannst aber auch gemütliche geführte Touren auf E-Bikes unternehmen, und zwar mit We-Bike Athens (Odos Apostólou Pávlou 53 | Tel. 21 03 47 22 65 | webikeathens.gr | Metro Thissío).

Hammams

Hammams, die traditionellen Badehäuser der osmanischen Zeit, sind in Athen wieder groß im Kommen. Übers Traditionelle hinaus bieten sie auch ganz zeitgenössische Behandlungen an. Im Stadtzentrum liegen Al Hammam Traditional Baths (tgl. 11–22 Uhr | 25 Euro/45 Min. | Odós Trípodon 16 | Tel. 21 10 12 90 99 | alhammam.gr | Metro Síntagma | Pláka), Hammam Baths (Mo–Fr 12.30–22, Sa/So 10–22 Uhr | 25 Euro/90 Min. | Odós Ag. Asómaton 17 | Tel. 21 03 23 10 73 | hammam.gr | Metro Thissío | Psirrí) und Polis Hammam (Mo–Fr 12–23, Sa/So 11–23 Uhr | 25 Euro/90 Min. | Odós Avlíton 6–8 | Tel. 21 03 21 20 20 | polis-hammam.gr | Metro Thissío | Psirrí). In dem letztgenannten bringt dich eine 90-minütige Aritma-Polis-Ganzkörpermassage für 80 Euro garantiert ganz weit nach vorn!

Joggen

Jeden Morgen zwischen 7.30 und 9 Uhr treffen sich Athens Jogger im Panathenäischen Stadion (Platía Stadíou | panathenaicstadium.gr | Teilnahme 5 Euro). Dann geht es gemeinsam über die Hänge des Wäldchens drum herum. Wer will, legt ein paar Runden auf der Laufbahn des Stadions ein (was den ganzen Tag über erlaubt ist). Alternativ kannst du nach einem gemeinsamen Warm-up vom Grabmal des Unbekannten Soldaten aus mit Trainer in ca. einer Stunde rund um die Akrópolis joggen (Street Workout | Büro: Leof. Vas. Ólgas 1 | Tel. 69 72 40 25 62 | streetworkoutathens.gr | 35 Euro).

Open-Air-Thermalbad

Pool und Meer sind normal. Athener haben eine dritte Alternative: den See von Vouliagméni, einem Küstenvorort. Thermalquellen halten in dem als Bad gefassten See die Wassertemperatur ganzjährig auf mindestens 22 Grad. Die Natur sorgt für eine Felskulisse samt Grotte, das Beach Café für Service am Deckchair. Mai– Okt. tgl. 7 Uhr bis Sonnenuntergang, sonst 8–17.30 Uhr | Eintritt 10 Euro | Schnellbuslinien A3 und B3 ab Hadrianstor | limnivouliagmenis.gr

Spas

Mehr als drei Richtige hast du im Lotto noch nie gehabt? Dann ist Dr. Fish (tgl. 9–23 Uhr | 10 Euro/10 Min., 20 Euro 30 Min. | Odós Adrianoú/Ecke Odós Vl. Angélou | Tel. 21 03 25 15 15 | doctorfish.gr | Metro Monastiráki | Monastiráki) vielleicht das richtige Spa für dich. Füße ins Aquarium, und schon knabbern Hunderte kleine Fische an dir. Das Spa liegt ganz zentral und ist ideal für eine kleine Pause beim Altstadtrundgang. Fünfer im Lotto gehabt? Dann ist Athens luxuriösestes Spa in Reichweite. Du findest es mit dem GB Spa (tgl. 9–22 Uhr | Platía Syntagmátos | Tel. 21 03 33 07 99 | gbspa.gr | Metro Síntagma | Pláka) im Traditionshotel Grande Bretagne. Voranmeldung ist ratsam.

Freizeit

Athens Festival, so heißt das allsommerliche Kulturevent, bei dem man Athen mit allen Sinnen spürt. Aber auch sonst bietet die griechische Hauptstadt viel, etwa das kunterbunte (Souvenir-)Angebot in unzähligen Läden der Altstadt, geführte Radtouren, attraktive Joggingstrecken, Entspannung im Thermalwasser des Küstenvororts Vouliagméni. Und natürlich nette Tavernen, Folkloreshows und Szeneviertel wie Psirrí, Gázi oder Thissío mit vielen trendigen Restaurants, Clubs und Straßencafés.