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Rundreise Apulien: Zwei Tage Bari und Umgebung

Auch wer nur zwei Tage in Apulien verbringen kann, profitiert vom Abwechslungsreichtum der Gegend. Mit einem Mietwagen erreicht man von Bari aus viele wichtige Attraktionen der Gegend in rund einer Stunde.

Erster Tag: Castel del Monte und Trani

Nach einem Frühstück mit Kaffee und Cornetto geht es zum geheimnisvollen Kastell Friedrichs II. (1). Es ist nicht nur UNESCO-Weltkulturerbe, ziert als „Krone Apuliens“ die italienische Fünf-Cent-Münze und versetzt Historienfreunde in Verzückung. Niemand kann sich der Faszination des Kastells, von dem aus man einen herrlichen Blick über das hügelige Land bis zum Meer genießen kann, entziehen.

Zum Mittagessen kehrt man am besten in eines der vielen Restaurants im pittoresken Hafen von Trani (2) ein. Mit Pizza, Pasta und Fischgerichten findet sich hier für jeden Geldbeutel das Passende; man kann á la carte essen, aber oft gibt es auch Touristenmenüs zum Festpreis, die deutlich günstiger sind. Zusätzlich bietet Trani die Möglichkeit, eine herrliche Kathedrale direkt am Wasser oder ein weiteres Stauferkastell zu bestaunen.

Von Trani aus geht es dann entweder über die SS 16 oder über die nahezu parallel verlaufende Küstenstraße zurück nach Bari, um dann den Tag in einer der zahlreichen Pizzerien und Restaurants rund um die Piazza Ferrarese (3) mit Blick auf den Hafen oder auf der Piazza Mercantile ausklingen lassen.

Zweiter Tag: Grotten von Castellana und Alberobello

Heute geht es in den Süden der Terra di Bari. Über Conversano und Castellana in Richtung Alberobello erreicht man die berühmten Grotten von Castellana (4). Wer pünktlich um 11 Uhr hier ist, kann einen Rundgang in deutscher Sprache durch die beeindruckende Unterwelt Apuliens mitmachen.

Dann geht es weiter nach Alberobello (5). In gut einer halben Stunde hat man den Ortskern erreicht und sollte am besten in Bahnhofsnähe eine Parkmöglichkeit suchen. Von hier aus sind es nur 10 min zu Fuß, und bald eröffnet sich ein malerischer Blick über das Trullital mit seinen weiß gekalkten Kegelbauten, die ebenfalls zum UNESCO-Weltkulturerbe zählen. Hier gibt es zahlreiche Restaurants, die auch Mittagstisch anbieten. Nicht weit von den beiden Trullizonen, in der Via Indipendenza, liegt das Restaurant L'Olmo Bello. Auch hier kann man typisch apulische Gerichte probieren und hat sogar die Wahl drinnen oder draußen zu sitzen. Außerdem gibt es einen Bereich, in dem Kinder spielen können. Keine schlechte Option, da sich apulische Mittagsmenüs oft über ein bis zwei Stunden hinziehen.

So gestärkt kann man anschließend die Trullizone in Angriff nehmen und die historischen Bauten nicht nur besichtigen, sondern in ihnen apulische Handwerkskunst aus Holz, Leder oder Textilien sowie kulinarische Genüsse von Gebäck über Wein bis zu selbst gemachten Likören und Brotaufstrichen shoppen, bis die Kreditkarte glüht.

Über Monopoli und Polignano a Mare geht es dann an der Küste wieder zurück nach Bari. Wem noch Zeit bleibt, der sollte sich die an schroffen Klippen gelegene Altstadt von Polignano a Mare (6) nicht entgehen lassen. Hier kann man in einer Felsenbucht direkt in der Stadt auch das glasklare Wasser Apuliens an einem Kieselstrand genießen. Seit fast 50 Jahren bietet das Restaurant „Da Tuccino“ in der Via Santa Caterina Fischspezialitäten aus Apulien an. Exzellent, sowohl kulinarisch als auch, was das Ambiente betrifft.

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