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Nach Apulien reisen mit der Bahn

Über die Alpen nach Mailand

Über die Schweiz fährt man in der Regel zunächst nach Mailand. Aus Genf, Lausanne und Brig fahren die Züge des EuroCity beispielsweise bis in die zweitgrößte Stadt Italiens und teilweise sogar weiter in den Osten des Landes.

Alternativ können Reisende eine Fahrt von Basel über Bern und Thun, aus Luzern über Arth-Goldau und Bellinzona sowie von Zürich aus über Lugano und den Grenzort Chiasso buchen. Die Lombardische Regionalbahn bietet außerdem die Verbindung Bellinzona-Mailand an, ist im Vergleich zu den EuroCitys jedoch deutlich langsamer. Generelle Fahrzeiten betragen von Bern nach Mailand etwa 3 h, von Zürich aus 3,5 h und von Genf aus 4 h.

Eine Direktverbindung aus Deutschland besteht von München. Die EuroNights brechen aus der bayerischen Hauptstadt auf und erreichen Mailand innerhalb von etwa 13 h. Auf dem Weg nach Süden passieren sie u.a. auch das österreichische Salzburg, Villach und Verona. Des Weiteren gibt es Tages-Zugverbindungen von Frankfurt nach Mailand.

Ab Mailand

In der lombardischen Wirtschaftsmetropole Mailand lohnt es sich, eine Übernachtung zu buchen. Da die gesamte Zugfahrt nach Bari bzw. nach Apulien mehr als 15 h von Süddeutschland aus in Anspruch nimmt, gönnt man sich hier am besten eine kleine Pause, genießt die italienische Aperitivo-Kultur mit Bufett und schmackhaften Likören oder unternimmt einen Stadtrundgang zum berühmten Dom.

Bereits hier kann man in den Schnellzug Frecciarossa einsteigen, der mit mehr als 200km/h über Bologna die italienische Adriaküste ansteuert und schließlich nach knapp 8 h Bari erreicht. Die Direktverbindung wird mehrmals täglich angeboten. Alternativ kann man auch in Bologna zusteigen. Mit einem Zugwechsel dauert die gesamte Fahrt kaum länger. Der Zustieg in Bologna ist im Übrigen für alle Urlauber interessant, die über Österreich anreisen. Von Wien aus erreichen diese die altehrwürdige Universitätsstadt direkt in etwa 10 h.

Ab Bologna

Bologna ist als wichtiges Schienenverkehrskreuz im Norden Italiens ideal, um weiter nach Apulien zu fahren. Neben dem Frecciarossa machen hier mehrmals am Tag die Frecciabianca-Züge aus Mailand, Turin, Parma, Venedig und Padua halt. Reisende können sich für 5 bis 7 h entspannt zurücklehnen und die traumhaften Aussichten an der Adriaküste genießen. Die Frecciabianca-Züge fahren grundsätzlich weiter nach Süden. Nach Bari sind Brindisi, Lecce und Tarent Reiseziele.

Selbiges gilt für die InterCitys, die in Bologna und Rom losfahren. Die Schnellzüge brauchen von der italienischen Hauptstadt lediglich 4 h bis nach Bari und 5 h nach Brindisi. In Mailand, Rom und Turin beginnen darüber hinaus die Nachtzüge InterCity Notte ihre Reise nach Apulien. Tickets kauft man sowohl für die Bahnen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Italien am besten online. Natürlich kann man außerdem seine Fahrkarte am Schalter oder am Automaten in den Bahnhöfen kaufen. Freie Plätze gibt es in der Regel zu jeder Tageszeit.

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