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Interessante Museen und Architektur in Apulien

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Apuliens bekannteste architektonische Schätze sind ohne Frage die zahlreichen Schlösser des Stauferkaisers Friedrichs des Zweiten. Das geheimnisvollste, das Castel del Monte, schmückt nicht nur die Rückseite der italienischen Fünf-Cent-Münze, sondern auch die Verpackungen typischer Produkte Apuliens. Doch neben den deutschen Staufern haben auch zahlreiche andere Völker, vor allem Eroberer, ihre Spuren hinterlassen. An sie erinnern wehrhafte Kastelle in den Hafenstädten Andria, Barletta, Bari, Trani oder Monopoli oder auch das Aragonesische Kastell in Taranto.

Siedelten die ersten Menschen noch in Höhlenwohnungen, die entweder natürlich entstanden oder in den karstigen Fels gehauen und später mit einer vorderen Wand versehen wurden, bauten die Römer an ihren Handelsstraßen Städte wie Egnazia nach römischem Vorbild. Sowohl in Egnazia als auch in der Nähe von Gioia del Colle bringen Ausgrabungen immer wieder neue Erkenntnisse über die Beziehungen der Apulier zu anderen Völkern wie z.B. den Griechen zum Vorschein.

In den historischen Altstädten mit ihren schmalen, hohen Gässchen und ihren weiß getünchten Häusern, die würfelartig an Berghängen hochgestapelt zu sein scheinen, hat man durchaus das Gefühl, im Orient zu sein. Dabei hat jede größere Stadt ihre Kirche aus dem 12. Jahrhundert, die jedoch oftmals auf weitaus älteren Ruinen errichtet wurde. Gut zu erkennen ist dieses Phänomen in der besonders schön am Meer gelegenen Kathedrale von Trani, unter deren Fundamenten man heute noch zwei weitere Kirchen besichtigen kann.

Auf dem Land hingegen findet man zahlreiche liebevoll restaurierte Masserien. Das sind große, von einer schützenden Mauer umgebene Bauerngehöfte, zu denen oft auch eine kleine Kapelle gehörte.

Doch auch abgesehen von seiner architektonischen Fülle, auf die Besucher zwangsläufig stoßen, bieten die großen Städte wie Bari zahlreiche Museen und Galerien, natürlich meistens in historisch interessanten Gebäuden. Das Modernste, was Apulien architektonisch zu bieten hat, ist die vom international renommierten Architekten Renzo Piano konzipierte Wallfahrtskirche in San Giovanni Rotondo.

Castel del Monte

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Castello Aragonese Tarent

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Castello Normanno-Svevo Bari

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Basilika San Nicola

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Blogger-Tipp von:
Corinna Hein
Wie fest der Heilige Nikolaus Bestandteil des täglichen Lebens ist, zeigt der Spruch "Vai a rubare a San Nicola!" - "Geh' den Heiligen Nikolaus beklauen!" Das bekommt jeder in Bari zu hören, der von jemandem Geld fordert. Damit sagt man in etwa: "Von mir kriegst du nichts. Geh' dir lieber eines der wertvollen Stücke aus der Reliquiensammlung in der Basilika holen." Auch offensichtlichen Aufschneidern und wirft man gern ein "Vai a rubare..." entgegen. Das heißt dann so viel wie: "Ach, geh los und mach' etwas Profitbringendes."

San Michele Arcangelo

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Kathedrale San Nicola Pellegrino

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Egnazia

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Wallfahrtskirche San Pio da Pietrelcina

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