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Die beste Reisezeit für Strand und Sightseeing in Apulien

Die beste Reisezeit für Apulien sind der Spätfrühling und der Frühherbst. Im Mai und Juni bietet das Land grün-weiß-gelbe Teppiche unter den Olivenbäumen, roter Mohn tupft die Straßenränder und die allgegenwärtigen Oleander schicken sich gerade zu blühen an. Die Temperaturen liegen tagsüber zwischen 20 und 25 °C. Das Meer ist mit 18 bis 20 °C noch recht frisch, aber die Strände nicht überlaufen. Jetzt kann man aktiv sein und trotzdem eine gesunde Bräune erhalten.

Der heiße Juli und August empfehlen sich nur für hartgesottenen Wasserratten, die es den Einheimischen gleich tun und über die Mittagsstunden für ein Nickerchen von den Stränden verschwinden oder mindestens Schatten suchen. Die Wassertemperatur steigt auf über 26 °C an. Aktive Urlauber sind in den höheren Lagen des Subappenino Dauno, Gargano oder der Murge besser aufgehoben.

Im September ist das Wasser noch relativ warm und die Tagestemperaturen bleiben zwischen 25 und 35 °C. Jetzt ist wieder beste Reisezeit für Apulien. Wem ein gelegentlicher Regenguss nicht die Stimmung verdirbt, fühlt sich auch Anfang/ Mitte Oktober noch wohl in Apulien.

So ist das Wetter in Apulien

Die beste Reisezeit für Strandurlaub in Apulien

Strandurlaub macht man in Apulien von Juni bis September. Während die Wassertemperatur im Juni noch bei recht kühlen 20 °C liegt, steigt sie bis August auf 26 °C an und fällt dann langsam wieder ab. Zu schaffen machen den Urlaubenden im Juli und August allerdings die hohen Tagestemperaturen von bis zu 45 °C. Da rücken die Apulier ihre Liegestühle gern auch mal vom Strand ins flache Wasser hinein und über Mittag zieht man sich in die Häuser zurück. Im September ist wieder beste Reisezeit. Die Strände haben sich merklich geleert, da die Ferien zu Ende gehen. Die Temperaturen fallen unter die 30 °C, aber das Wasser ist mit deutlich über 20 °C noch schön warm.

Die beste Reisezeit für Landschaft und Natur

Um aktiv Apuliens Landschaft und Natur zu genießen, bieten sich die Monate Mai bis Oktober an. Wer gerne wandert oder in die Pedale tritt, sollte das im heißen Juli und August allerdings lieber auf den Morgen und die späten Nachmittagsstunden beschränken.

Die beste Reisezeit für Kultur und Städte

Apuliens Hauptstadt Bari bietet sich als kulturelles Ziel ganzjährig an. Das Stauferkastell, Theater, Museen, unzählige Kirchen, eine pittoreske Altstadt und ein Stadtstrand, der in Zukunft noch weiter aufgewertet werden soll: Hier kann man bei jedem Wetter gut ein paar Tage verbringen. Eine besondere Gelegenheit bietet sich immer um den 8. Mai herum, da dann ein dreitägiges Stadtfest zu Ehren des Heiligen Sankt Nikolaus gefeiert wird. Doch auch über Bari hinaus lassen sich in Apulien Strand und Kultur immer gut verbinden, da das Meer nie mehr als eine Autostunde entfernt ist.

Im Herbst und im Frühling, aber auch an den Vormittagen der heißen Sommermonate gilt es einzigartige UNESCO-Weltkulturerbestätten wie Alberobello oder Castellaneta zu entdecken. Mit Bovino, Cisternino oder Locorotondo befinden sich eingie der schönsten italienischen Städte auf luftigen Hügeln in Apulien. Außerdem locken zahlreiche Ausgrabungsstätten aus der römischen Antike oder aber zurück bis in die Bronzezeit Geschichtsinteressierte.

Apulien im Winter – lohnt sich das?

Apulien ist im feuchtkalten Winter als Reiseziel nicht unbedingt zu empfehlen. Auch wenn es draußen recht schön werden kann, sind Gebäude überwiegend nicht gedämmt und deshalb innen ungemütlich. Wer es dennoch probieren will, sollte auf eines hochpreisigen Hotels oder eines der apulischen Luxusresorts setzen, in denen Spa-Angebote und Pools den Winter auch bei Regen angenehm machen können.

Die beste Reisezeit für Wassersport in Apulien

Wassersport muss in Apulien in Abhängigkeit vom Wind betrieben werden. Während sich die Gezeiten in der Adria kaum bemerkbar machen, schieben Winde im Frühjahr und Herbst auch meterhohe, bedrohliche Wellen vor sich her und überschwemmen die Uferstraßen. Im Sommer hingegen sorgen leichte Winde dafür, dass die Kinder sich auf Schlauchbooten und Schwimmtieren auf dem seichten Wasser wiegen können. Allerdings ist gerade auch wegen dieser leichten Sommerwinde und ihres kühlenden Effekts eine besondere Umsicht beim Sonnenschutz geboten.

Die Wassertemperatur steigt kontinuierlich ab Juni und erreicht im Hochsommer bis zu 26 °C. Danach fällt sie langsam bis Ende Oktober und verhält sich in den anderen Monaten, vor allem aber im Winter, fast analog zur Lufttemperatur.

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