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Das sind die Must-Sees für den Apulien-Kurztrip

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Quick Facts Reiseführer Apulien
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Wer nach Apulien kommt, sollte das mit einem fahrbaren Untersatz machen oder sich ein Auto mieten. Obwohl ein reiner Städteurlaub zum Beispiel in Apuliens Hauptstadt Bari durchaus möglich ist und man hier Stadt und Strand verbinden kann, sind die touristischen Höhepunkte über die ganze Region verstreut, aber mit dem Auto bequem und schnell zu erreichen.

Von Bari nach Norden in den Gargano

Vom internationalen Flughafen in Bari aus ist man in weniger als zwei Stunden am Stiefelsporn im Norden Apuliens. Die beeindruckende Insel mit dem eher mitteleuropäisch anmutenden Wald Foresta Umbra im Herzen, beeindruckenden Felsstränden mit Meereshöhlen an der Seeseite und sogar einer südseeartigen Lagune, dem See Lesina, ist ein Mekka für Wassersportler und Naturliebhaber.

Pilger hingegen suchen den Gargano auf, weil man hier die Erholungsurlaub mit dem Besuch des Heiligtums Padre Pios verbinden kann. Vom Star-Architekt Renzo Piano entworfen, ist die supermoderne Kirche ein architektonisches Highlight, das die vielen wuchtigen Kathedralen Apuliens aus dem 12. Jahrhundert angenehm kontrastiert. Auf dem Weg zum Gargano nicht mal eine Autotunde von Bari entfernt thront das geheimnisvolle Castel del Monte des hohenstauferischen Kaisers Friedrich II. auf einem Hügel in der Nähe der Hafenstadt Andria.

Die Highlights in Richtung Süden

Von Bari aus in Richtung Süden dauert es nur eine halbe Stunde bis nach Polignao a Mare, wo sich die hohen, weißen Häuser der beeindruckenden Altstadt von hohen Klippen ins Meer zu stürzen scheinen, während in der Bucht unter ihnen Einheimische und Touristen im glasklaren Wasser plantschen. Noch eine halbe Stunde weiter und man hat Alberobello erreicht, dessen Altstadt für die monumentale Trullizone bekannt ist. Hier reihen sich die kleinen Kegelhäuser mit ihren spitzen Schieferdächern, die man sonst nur vereinzelt zwischen Olivenbäumen stehen sieht, dicht an dicht und bilden eine so einmalige Kulisse, dass die UNESCO sie inzwischen zum Weltkulturerbe erhoben hat.

Von Alberobello ist es nur ein Katzensprung nach Ostuni, der „Weißen Stadt“. Ganz hier in der Nähe befindet sich auch der Naturpark „Torre Guaceto“ mit einem der schönsten Strände Apuliens. Noch weiter in Richtung Süden erreicht man den Salent. So nennt sich die Halbinsel, welche den Stiefelabsatz Italiens bildet. Hier stößt man ca. zwei Autostunden von Bari entfernt auf die beeindruckende Barockstadt „Lecce“, deren Altstadthäuser aus besonders aufwändig behauenem Sandstein erbaut wurden. Nur ein Stück weiter südlich befindet sich Otranto, bekannt für seine aragonische Festung und die Kathedrale, in der die Gebeine von 800 Märtyrern, die im Türkenkrieg ihr Leben gelassen haben, aufbewahrt werden. Und wer so weit nach Süden vorgedrungen ist, sollte auch noch bis Leuca fahren und den südlichsten Punkt Apuliens, Punta Ristola, besuchen. In Leuca kann man nicht nur den zweihöchste Leuchtturm Italiens sehen, der südlichste Teil Apuliens bietet auch jede Menge Meereshöhlen, die bereits touristisch erschlossen sind und einen Besuch lohnen.

Nationalpark Gargano

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Castel del Monte

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Polignano a Mare

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Otranto

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San Giovanni Rotondo

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Torre Guaceto

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Alberobello

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Lecce

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