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Wandern, Radfahren, Golf: Aktivitäten in Andalusien

Wandern

Wandern ist eine ausgezeichnete Möglichkeit, Andalusiens geheime oder weniger bekannte Ecken kennen zu lernen. Mehr als 80 Wanderrouten gilt es in der Region zu entdecken, davon viele in Natur- und Nationalparks. Doch aufgepasst: Viele Wanderrouten sind leider nicht immer ausreichend gekennzeichnet oder beschrieben, sodass man sich vor Beginn der Wanderung gut über die Strecke informieren sollte. Die wohl bekannteste Wanderstrecke durch Andalusien ist die GR7, die einen Teil der Europäischen Route Nr. 4 bildet. Sie beginnt an der Südspitze in Tarifa und führt vorbei an Gibraltar und durch die Berge bis nach Norden zu den Pyrenäen und darüber hinaus. Die Rute de la Plata ist Teil der Pilgerroute von Sevilla nach Santiago de Compostela. Der Caminito del Rey in der Provinz Málaga ist eine kürzere Strecke, die auch für Anfänger geeignet ist.

Radfahren

Das mild-warme Klima Andalusiens ist ideal für Ausflüge mit dem Fahrrad. Die große Vielfältigkeit der Landschaft erlaubt es Radfahrern sogar, innerhalb nur eines Tages die Berge, Wüsten und Küsten zu erleben. Mehrtägige Strecken finden sich zum Beispiel entlang des TransAndalus (2.000 km) und des TransNevada (450 km). Viele kürzere Strecken finden sich im Sommer in der Sierra Nevada, darunter auch der MiniBike Park für Anfänger in Borreguiles. Für Familien eignen sich die Vías Verdes. Fahrräder und Mountainbikes können in allen großen Städten und Touristenorten bequem gemietet werden.

Reiturlaub

Andalusien ist Heimat der weltberühmten andalusischen Pferde. Diese edlen Tiere zeichnen sich durch einen harmonischen Körperbau, elegante Bewegungen und einen intelligenten, arbeitswilligen Charakter aus. Einen Andalusier in seinem Ursprungsland unter der spanischen Sonne zu reiten, zählt zu den schönsten Freizeitbeschäftigungen, denen man in Andalusien nachgehen kann. Gestüte und Ponyhöfe findet man überall in Andalusien, aber der Geburtsort des Andalusiers ist in der Tat Jerez de la Frontera. Hier können Pferdefans die Königlich-Andalusische Reitschule besuchen, wo die Pferde für die Besucher sogar ein Ballett tanzen. Ebenfalls in Jerez findet man das größte Andalusiergestüt, Yeguada de la Cartuja – Hierro del Bocado. Im November findet in Sevilla die Internationale Pferdemesse SICAB statt.

Camping

Camping ist eine ausgezeichnete Möglichkeit, naturverbunden und preiswert einen Andalusienurlaub zu erleben. Es gibt ungefähr 200 Campingplätze in Andalusien, sowohl entlang der Küsten als auch weiter im Inland in den Nationalparks und auf Bauernhöfen (genannt „Camping Cortijo“). Die Klassifizierung der Plätze erfolgt von 1 bis 3, wobei die Kategorie 3 eine sehr schlichte Ausstattung anzeigt. Die meisten Campingplätze in Andalusien sind ganzjährig geöffnet. Wichtig bei der Auswahl des Campingplatzes ist das Vorhandensein von Schatten, darum unbedingt auf den Baumbestand achten. Wildes Campen ist in Andalusien möglich, jedoch nicht an den Stränden und in den Naturparks – Schilder und örtliche Informationen beachten!

Golf

Andalusien ist wie geschaffen für den Golfsport. Die abwechslungsreiche und hügelige Landschaft sowie das ganzjährig mild-sonnige Klima schaffen ideale Bedingungen für den Sport. Derzeit gibt es 144 Golfplätze, auf denen Besucher ihre Fähigkeiten testen können, oftmals mit herrlichem Meerblick oder den Bergen als Kulisse. Die meisten Golfplatzangebote finden sich in den Regionen rund um die Städte Málaga und Cádiz. Zahlreiche wichtige Golfturniere finden jedes Jahr in Andalusien statt, unter anderem die Spanish Open und der Ryders Cup.

Festivals

Die Menschen in Andalusien wissen auf jeden Fall, wie man feiert. Das ganze Jahr hindurch finden in den Orten und Gemeinden aus den unterschiedlichsten Gründen Festivals statt - insgesamt sind es rund 3.000 Festivals. Ostern wird pompös und ausgelassen gefeiert, zum Beispiel in Málaga. Hinzu kommen viele andere religiöse Veranstaltungen, wie die Pilgerfahrt nach El Rocío in der Region Huelva und der alljährliche Karneval in Cádiz. Frühlingsfeste werden genauso gefeiert wie der Erntedank. Hinzu kommen zahllose Veranstaltungen, die das spezielle Kunsthandwerk, die Gastronomie oder eine andere Besonderheit einer Region hervorheben, wie zum Beispiel die Pferdemesse in Jerez.

Zu den berühmten weißen Dörfern Andalusiens

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