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Amsterdam vor Ort: Unterwegs mit Metro, Straßenbahn und Bus

Öffentliche Verkehrsmittel

Metro

1977 eröffnete die Metro von Amsterdam mit insgesamt drei unterschiedlichen Linien und einer Stadtbahn, der sogenannten Sneltram M51. Genutzt werden diese Fahrzeuge täglich von fast 300.000 Passagieren. Das gesamte Netzwerk misst etwa 42,5 km und umfasst 52 Haltepunkte. Drei der Linien nehmen ihren Ausgangspunkt am Amsterdamer Hauptbahnhof. Die beiden U-Bahnen 53 und 54 verlaufen von hier aus parallel über den Nieuwmarkt und die Amstelstation gen Süden. Erst am Van der Madeweg trennen sich die Wege – die 53 steuert den Gaasperplas im Südosten an und die 54 folgt ihren Schienen geradewegs nach Süden. Am Van der Madeweg kommt außerdem die U-Bahn 50 vom nordwestlichen Rand des Zentrums hinzu. Diese Metro fährt viele der Außenbezirke ab und passiert beispielsweise Sloterdijk und den Amstelpark. Die oberirdische Stadtbahn 51 verläuft dagegen vom Centraal über den Südbahnhof in Richtung Südwesten. Tickets für die Fahrt kaufst du bequem am Automaten in den Stationen.

Straßenbahn

Beinahe wichtiger als die U-Bahnen sind in Amsterdam die Straßenbahnen. Sie bestehen aus 14 Linien, die auf einem Netz von etwa 200 km verkehren. An 13 Haltepunkten bestehen Umsteigemöglichkeiten zum Fernverkehr sowie zur Metro. Insgesamt zehn, zukünftig sogar mehr Straßenbahnlinien fahren am Hauptbahnhof in alle erdenklichen Richtungen ab. In vielen der Waggons kannst du die Fahrscheine beim Schaffner erwerben. Unterwegs sind die Trams in Amsterdam täglich von etwa von 05.45 Uhr bis Mitternacht.

Bus

Die Busse funktionieren in Amsterdam ähnlich wie die Trams, bestehen jedoch aus deutlich mehr Linien. Vorteilhaft ist vor allem, dass du mit diesen Transportmitteln in weit abgelegene Vororte gelangst und auch innerhalb dieser flexibel von einem Punkt zum anderen kommst. Die meisten Strecken werden sogar bis zu 30 min nach Mitternacht bedient. Im öffentlichen Nahverkehr werden überwiegend die OV Chipkarten zum Bezahlen benutzt. In den Bussen kannst du jedoch eines der Einmaltickets erwerben, das es dir erlaubt, bis zu einer Stunde zu fahren.

OV Chipkarte

Um im öffentlichen Nahverkehr zu bezahlen, benötigst du eine sogenannte OV Chipkarte. Diese kannst du sogar für alle überregionalen Züge in andere Städte der Niederlande verwenden. Kaufen kannst du diese Fahrscheine namensbezogen für einen länger festgelegten Zeitpunkt oder anonym zum Aufladen. Für diese Varianten fällt eine Servicegebühr von etwa 7,40 € an und es sollten direkt 4 € Guthaben gekauft werden. Erhältlich sind die OV Chipkarten an allen Schaltern in Bahnhöfen sowie an den Automaten der Metro- und Tramstationen. Die aufladbaren Karten können von mehreren Personen, jedoch nicht auf der gleichen Fahrt verwendet werden. Praktisch ist diese Option, wenn du bis zu einer Woche in Amsterdam bist und noch nicht weißt, wie oft du die Verkehrsmittel der Stadt nutzen möchtest.

Für einfache Fahrten oder eine Stadtrundfahrt sind die Papiertickets besser geeignet. Diese werden mit einer Gültigkeit von 1h oder 24h ausgestellt. Im Gegensatz zu den OV-Chipkarten gelten diese Fahrscheine nur für Amsterdams Metro, Busse und Straßenbahnen, jedoch nicht darüber hinausgehend für die Züge. Für das Tagesticket bezahlst du als Erwachsener etwa 7,50 €. Für Kinder liegen die Kosten bei lediglich 2,50 € besonders niedrig. Preiswerter wird es zudem, wenn du dich für 48h- oder 72h-Karten entscheidest. Eine erhöhte Gebührenordnung gilt für die Nachtbusse in Amsterdam.

 

Anreise nach Amsterdam: Bus oder Bahn

Anreise nach Amsterdam: Flughafen Schiphol

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