Amsterdam Alle

Akzeptiert Kreditkarten:
Mehr
Weniger
Ambiente:
Ausstattung:
Behindertengerecht:
Mehr
Weniger
gastronomy:
Mehr
Weniger
hotelamenities:
indoors:
Mehr
Weniger
Kinderfreundlich:
Mehr
Weniger
Klassifizierung:
Mehr
Weniger
Küchenstil:
Live-Programm:
Mehr
Weniger
location:
maxprice:
minprice:
Musikrichtung:
Parkmöglichkeiten:
Mehr
Weniger
Preiskategorie:
Mehr
Weniger
roomfacilities:
Mehr
Weniger
Typ:
Zielgruppe:
Filter zurücksetzen
weniger Filtermehr Filter
Unübersehbar thront das Rijksmuseum am Museumplein. Die altehrwürdige "Schatzkammer der Geschichte", vom Architekten Petrus J. H. Cuypers in einem Mischstil aus Neogotik und -renaissance entworfen…
Rund um die alte Stadtwaage im Rotlichtviertel erstreckt sich der Nieuwmarkt, ein Marktplatz mit vielen Terrassen- und Musikcafés sowie asiatischen Imbissen. Seinen Namen erhielt er im 14. Jh., als…
Etwas weniger mondän als der Grachtenring, aber nicht weniger pittoresk ist das frühere Armenviertel Jordaan, das etwa zur selben Zeit entstand. Wo heute viele Intellektuelle und Künstler wohnen,…
Eine Oase der Ruhe in der betriebsamen Innenstadt - jedenfalls wenn Sie während der Woche kommen und gerade keine Busladung Touristen den Hof bevölkert. Weiß gestrichene Häuser scharen sich um ein…
Das komplett erhaltene historische Ensemble des Grachtenrings ist im wahrsten Sinne des Wortes die größte Sehenswürdigkeit Amsterdams. Halbkreisförmig legen sich der alte Stadtgraben Singel sowie…
Dem staatlichen Van Gogh Museum gehört die weltweit größte Sammlung von Werken des berühmten Künstlers. Zu verdanken ist dies der traurigen Tatsache, dass Vincent van Gogh (1853-1890) zu seinen…
Die Akustik in Amsterdams Konzerthaus ist legendär. Im kastenförmigen, zurückhaltend dekorierten Großen Saal hört man jede Stecknadel auf der Bühne fallen. Das Concertgebouworkest gilt als eines…
Wenn Beatrix, die ehemalige Königin der Niederlande, Lust auf Kino hat, geht sie ins Tuschinski. Und sie weiß, warum. Das Lichtspielhaus von 1921 ist ein architektonisches Prachtstück im Stil des…
Berühmter als die Kirche selbst ist der Westertoren, der 85 m hoher Turm, von den Amsterdamern liebevoll "Oude Wester" genannt. Er ist das Wahrzeichen des Jordaan-Viertels und wird sogar in…
Am 27. April wird zu Ehren Willem-Alexanders gefeiert. Das ganze Land kleidet sich von Kopf bis Fuß in Orange und feiert ausgelassen den Geburtstag des Königs.
Auf dieser umgebauten IJ-Fähre, die etwas abgelegen im Holzhafen dümpelt, herrscht eine tolle Atmosphäre, und es gibt richtig gutes Essen. Im Sommer kann man draußen sitzen. Empfehlenswert ist die…
In einer kleinen Seitenstraße versteckt sich dieses Restaurant mit entspannter Atmosphäre. Hier gibt es eine echte kulinarische Seltenheit: moderne holländische Küche, von gebackener Blutwurst ü…
Die imposante Nieuwe Kerk am Dam ist Amsterdams berühmteste Kirche. So neu wie ihr Name vermuten lässt, ist sie jedoch nicht. Der Bau des spätgotischen Gotteshauses begann im 15. Jh., als die Stadt…
Die um 1300 erbaute Hauptkirche Amsterdams ist das älteste Gebäude der Stadt und war ursprünglich dem heiligen Nikolaus, dem Schutzpatron der Seeleute, geweiht. Von außen gibt die Oude Kerk ein…
An Sommernachmittagen sieht man den Park vor lauter Menschen nicht. Der Vondelpark ist weniger Grünanlage als vielmehr Treffpunkt, Fahrradroute, Veranstaltungsort und Spielplatz der Amsterdamer.…
Legendäre Disko und Konzertbühne in einer ehemaligen Kirche. Sie zählt schon seit den Tagen des Punk zu den festen Institutionen im Amsterdamer Nachtleben. Wechselnde Veranstaltungen, am Wochenende…
Geschäft in Amsterdam für Spiegelfetischisten. Anouk Beerents verkauft antike Spiegel aus den vergangenen drei Jahrhunderten.
Serviert wird kräftige, recht kalorienreiche holländische Hausmannskost wie erwtensoep (Erbsensuppe) oder Schmortopf. Es gibt aber auch leichtere Gerichte für Vegetarier sowie Kindermenüs.

Übernachten

Wer Wert auf Stil und Atmosphäre legt, muss mehr bezahlen – und oft unglaublich früh buchen. Reisen Sie auf keinen Fall an, ohne ein Zimmer reserviert zu haben! In der Hauptsaison (Ostern bis Oktober) sind Hotels und Pensionen aller Preisklassen oft auf Monate im Voraus ausgebucht.

Doch gibt es unter den Amsterdamer Hotels auch einige echte Perlen. Dazu gehören alteingesessene große Luxushotels ebenso wie versteckte Pensionen in windschiefen Grachtenhäusern. Letztere sind oft sehr charmant, haben aber auch ihre Nachteile: halsbrecherisch steile Treppen und undichte Fenster sind keine Seltenheit. Achtung: In kleineren Hotels werden oft keine Kreditkarten akzeptiert! Die Mehrwertsteuer ist im Preis inbegriffen, ab der mittleren Preisklasse auch das Frühstück. Wer mit dem Auto anreist, sollte sich bei der Zimmerbuchung unbedingt nach Parkmöglichkeiten erkundigen. Das Parken auf der Straße ist in der Innenstadt sehr teuer. Wer kein gültiges Parkticket hat, muss mit einer saftigen Strafe rechnen. Hotels ohne eigenen Parkplatz bieten manchmal Parkpermits an oder haben Sonderkonditionen bei Parkhäusern in der Nachbarschaft. Hotelzimmer buchen können Sie online bei www.hotels.nl oder direkt bei Iamsterdam, www.iamsterdam.com. Wer gern auf dem Wasser unterkommen möchte, findet bei www.houseboathotel.nlZimmer auf Hausbooten.

Mit Kindern unterwegs

Das Wrack in der Gracht: Den Geheimnissen der Amsterdamer Unterwasserwelt auf der Spur

Shoppen & Stöbern

Das Zentrum des Einkaufsgeschehens liegt im Dreieck Dam, Muntplein und Leidseplein. In den Einkaufszentren Kalvertoren und Magna Plaza shoppt es sich auch bei schlechtem Wetter schön trocken. Was Amsterdam jedoch als Einkaufsziel besonders interessant macht, sind gerade die kleinen Läden, die zu keiner Kette gehören. Eine bunte Mischung aus solchen Shops und netten Cafés findet sich außer in den 9 straatjes noch in der Utrechtsestraat und auf dem Haarlemmerdijk. Alltägliche Dinge und Lebensmittel kaufen die Amsterdamer gerne auf Straßenmärkten, allen voran der Albert Cuypmarkt, auf dem man auch ungewöhnliche Mitbringsel finden kann.

Essen & Trinken

Zum Glück, meinen viele Gourmets, denn die holländische Küche hat keinen guten Ruf. Dem Kalvinismus galt jede Form von Feinschmeckerei als überflüssig, sogar sündig, sodass das Essen in Holland jahrhundertelang vor allem einfach und nahrhaft war – zum Beispiel stamppot: Kartoffelbrei gemischt mit Wurst- oder Fleischstücken und Kohl. Inzwischen hat sich aber auch die holländische Küche weiterentwickelt. Immer mehr Restaurants erfinden moderne Varianten lokaler und saisonaler Spezialitäten, entdecken vergessene Gemüsesorten wieder, experimentieren mit Einflüssen aus aller Welt. Auch Spezialitäten aus den ehemaligen Kolonien sind fest in der holländischen Küche verwurzelt. Jedes Kind in Amsterdam weiß, was nasi goreng (Reis mit Shrimps und Huhn) oder saté (Hühnerspieße mit Erdnusssauce) ist, und die indonesischen Restaurants hier gehören zu den besten Europas. Wer Experimente mag, der sollte in der Chinatown original chinesisches Essen ohne Zugeständnisse an den europäischen Gaumen probieren.

In Amsterdam gibt es an jeder Ecke einen Imbiss oder ein Restaurant. Das Preisniveau ist relativ hoch und der Service etwas gewöhnungsbedürftig. Deutsche Korrektheit solltest du besser nicht erwarten, aber dafür wird viel gelächelt und fällt gerne mal ein Witz. Bezahlbar sind die typischen, gemütlichen eetcafés, in denen meist holländisches Essen mit mediterranem Einschlag geboten wird. Achtung: Was in den Niederlanden café heißt, ist eher mit deutschen Kneipen vergleichbar, und Koffieshops sind nicht auf Kaffee, sondern auf weiche Drogen spezialisiert!

Café

Unter der Woche sind Cafés und Kneipen meist bis ein Uhr geöffnet, am Wochenende zwei Stunden länger.

Sightseeing

Niemand sollte die Stadt verlassen, ohne einmal ausgiebig durch Singel, Heren-, Keizers- oder Prinsengracht geschlendert zu sein. Aber auch manch ein neueres und unbekannteres Stadtviertel ist einen Abstecher wert. Neben einer Grachtenrundfahrt lohnt sich zum Beispiel auch eine Fahrt mit der kostenlosen Fähre auf die Nordseite des IJ oder ein Spaziergang über den Albert-Cuyp-Markt in De Pijp.

Auch wer die Highlights der niederländischen Kunstgeschichte sehen möchte, muss in dieser Stadt nicht lange suchen: Rijksmuseum, Van Gogh Museum und Stedelijk Museum, die drei wichtigsten Museen des ganzen Landes, liegen alle an einem Platz, der praktischerweise Museumplein heißt. Aber nicht nur Kunstbegeisterte, sondern auch Handtaschenliebhaber, Hausbootfans und Freunde des Skurrilen kommen in Amsterdams Museen auf ihre Kosten.

Willst du mehrere Museen besuchen, lohnt sich der Kauf einer Museumkaart (MK | museumkaart.nl). Die Jahreskarte gewährt freien Eintritt zu den meisten großen Museen der Niederlande. Erwachsene zahlen 64,90 Euro, Besucher bis 18 Jahre 32,45 Euro. Das rechnet sich schon ab vier oder fünf Museumsbesuchen – auch deshalb, weil man mit der Karte nicht Schlange stehen muss. Die Karte kann man in jedem Museum kaufen und sofort benutzen. Bei Museen, die die Museumkaart akzeptieren, ist in diesem Reiseführer nach dem Eintrittspreis in Klammern der Hinweis MK ergänzt.

Ausgehen & Feiern

Traditionell beginnt der Abend mit der borreluur; nach Büroschluss trifft man sich vor allem am Donnerstag und Freitag in einem bruin café zu Bier und Häppchen. Für Kulturbeflissene gibt es unzählige Theater, allerdings größtenteils auf Niederländisch. Keine Sprachprobleme haben Besucher bei den berühmten holländischen Tanzgruppen und Musikensembles wie dem Concertgebouworkest oder dem Nederlands Dans Theater. Tickets sollte man am besten im Voraus kaufen, denn abends sind die meisten Vorstellungen ausverkauft. Höhere Dezibelzahlen bieten die vielen Clubs und Konzertsäle, darunter einige in ungewöhnlichen Locations wie einer alten Kirche oder im Keller eines Hochhauses.

Club

Die Amsterdamer Clubszene ist ziemlich entspannt: Dresscodes gibt es hier kaum, und auch die Türsteher stellen meist kein echtes Problem dar. Manchmal müssen Sie allerdings ganz geduldig Schlange stehen.

Sonstige Unterhaltung

Im Dunkeln über die Grachten gleiten – was könnte romantischer sein? Eine Stunde lang fährt das Boot der Rederij LoversPrins Hendrikkade25–27, gegenüber vom Hauptbahnhof020 530109014 EuroDi–Sa 19, 20, 21 Uhr entlang beleuchteter Brücken und Grachtenhausfassaden durch die Altstadt. Hin und wieder erhascht man auch einen Blick ins Innere eines erleuchteten Hausboots.

Oder Sie unternehmen eine zweistündige, ebenfalls von der Rederij Lovers angebotene Redlight-Candlelight-Cruise (Di–Sa 20 Uhr | 32,50 Euro) inklusive Wein, Häppchen, Geneverprobe und kurzem Spaziergang durchs Rotlichtviertel.

Sonstiges Kino

Alle Filme werden in Originalsprache mit niederländischen Untertiteln gezeigt. Abendvorstellungen beginnen meist gegen 20 und 22 Uhr. In manchen Kinos wird der Film durch eine zehnminütige Pause unterbrochen.

Sport, Spaß & Wellness

Auf und im Wasser

Jawohl, im Amsterdamer Stadtgebiet kann man windsurfen. Natürlich nicht auf den Grachten, aber dafür auf dem IJsselmeer. Beim Surfcenter IJburg (Mai–Okt. Mi, Do, Fr 14–Sonnenuntergang, Sa/So 11.30–18.30 Uhr | Reservierung nur per Mail: info@surfcenter ijburg.nl | surfcenterijburg.nl | Tram 26 IJburg, dann 5 Minuten Fußweg | Oost) kannst du für 125 Euro einen privaten, dreistündigen Schnupperkurs buchen oder für 50 Euro an einem Gruppenkurs teilnehmen.

Wer lieber auf Körper- statt Windkraft setzt, mietet sich ein Tretboot (pedal boat) bei der Stromma-Reederei (10 Euro pro Person/Std., 15 Euro pro Person/1,5 Std. | short.travel/ams10 | Centrum) und erkundet damit auf eigene Faust die Amsterdamer Grachten. Bei schlechtem Wetter gibt’s sogar einen Regenponcho dazu. Anlegestellen für die Boote findet man beim Rijksmuseum (Stadhouderskade 520), am Leidseplein (Stadhouderskade 11) und beim Anne Frank Huis (Prinsengracht 279).

Sich ganz klassich dem Schwimmsport hingeben, kann man im Zuiderbad (Mo 7–18, Di 7–11, 12–22, Mi 7–9, 12–22, Do 7–10.30, 19–22, Fr 7–22, Sa 8–15, So 13–15.15 Uhr | Eintritt 3,75 Euro | Hobbemastraat 26 | Tram 2, 5, 12 Rijksmuseum | Zuid). Seit 1912 hat sich in Amsterdams schönstem Schwimmbad nicht allzu viel verändert. Selbst die ursprünglichen Umkleidekabinen sind noch vorhanden. An Werktagen sind jeden Morgen zwei Bahnen für Bahnenschwimmer reserviert.

Wellness

Das Interieur der Sauna Déco (Mo, Mi– Sa 12–23, Di 15–23, So 13–19 Uhr | Eintritt ab 19 Euro | Herengracht 115 | Tel. 020 6 23 82 15 | saunadeco.nl | Tram 2, 11, 12, 13, 17 Nieuwezijds Kolk | Centrum) stammt aus einem Pariser Kaufhaus der 1920er-Jahre, das der Abrissbirne zum Opfer fiel. Unterbrochen von Snackpausen in der Lounge kann man sich im stilvoll-luxuriösen Ambiente entspannende Hydromassagebäder, Dampfbäder, Maniküren oder Fußmassagen gönnen.

Schwimmbad, Fitnessraum und Sauna vom Hotel Jakarta sind auch für Nicht-Gäste zugänglich. Beim Schwimmen im Wellcome Wellness (tgl. 7–22 Uhr | Schwimmbad 12 Euro, mit Sauna 17,50 Euro | jakarta.wellcomewellness.nl | Javakade 766 | Tram 26 Kattenburgerstraat | Oost) hat man einen herrlichen Blick auf das IJ und die vorbeifahrenden Schiffe.

Fußball gucken

Die Heimat des Amsterdamer Fußballclubs (Markenzeichen: weißes Trikot mit rotem Streifen) ist die Johan Cruijff Arena (Arena Blvd. 1 | Metro 50, 54 Strandvliet/Arena | johancruijffarena.nl, ajax.nl) | Zuidoost) im Südosten. Der weiße Riesenbau hockt wie ein Raumschiff auf der Wiese, hat ein ausfahrbares Dach und fasst beinahe 50 000 Zuschauer. Tickets für die Ajax-Heimspiele gibt es online, im Fanshop in der Arena oder aber in Ticket- Box-Verkaufsstellen (meist Kioske und Zeitschriftenläden). Wer mag, nimmt an einer geführten Stadiontour (tgl. alle 30 Minuten zwischen 10 und 16.30 Uhr | 16,50 Euro) teil.

Spielen ohne Grenzen

In Amsterdams riesigem Indoor-Spielplatz namens Tunfun (Mi–So 10– 18 Uhr | Eintritt Erwachsene 2,50, Kinder bis 18 Jahre 8,50 Euro | Meester Visserplein 7 | Tram 14 Meester Visserplein| Centrum) ist alles etwas größer als gewöhnlich: die Spielbaustelle mit drei Kränen, das Labyrinth, die Rutschen und die Springkissen.

Freizeit

Mal exklusiv, mal exotisch: Amsterdams Shoppingparadiese liegen in den teuren Boutiquen der P. C. Hooftstraat und den kleinen Läden der 9 straatjes. Im Sommer setzt sich das quirlige Leben um den Leidseplein dann in Kneipen, Kinos, Theatern und Clubs bis in die Nacht fort. Gefeiert wird auch beim Koniginnedag oder beim Grachtenfestival. Die Wasserläufe lassen sich übrigens prima mit dem Tretboot erkunden!