Amrum - Föhr Essen & Trinken

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Friesisch-gemütliches Café mit schöner Terrasse. 1872 wurde hier, so wird behauptet, der erste "Pharisäer" getrunken.
Unkonventioneller Treffpunkt – auch der Einheimischen – hinter dem Silo am Süderhafen; irgendwas zwischen Imbiss und Kneipe. Große Burger, Currywurst, Sauerfleisch mit Bratkartoffeln, gute…
Das Restaurant "Deichgraf" befindet sich in einem Hotel. Bei schönem Wetter gibt es die Möglichkeit, draußen zu sitzen. Es sind hauseigene Parkplätze vorhanden. Es handelt sich um ein preiswertes…
Seit über 50 Jahren werden in dem kleinen reetgedeckten Café köstliche hausgemachte Kuchen und Torten serviert. Im Sommer genießt man Kaffee, Tee und Kuchen am besten im Garten, umgeben von einem…
Den Dorfkrug gibt es schon seit 1713. Heute kommen in dem schönen alten Friesenhaus selbst gemachtes Sauerfleisch mit herrlichen Bratkartoffeln, Grünkohl, Bratfisch & Co. und die wohl besten…
Im gemütlich ausgebauten Kuhstall und auf der Terrasse dahinter werden selbst gebackener Kuchen, Waffeln und Eisbecher serviert. Bei Voranmeldung können Sie hier im Sommer freitagabends gegrilltes…
Außen bunte Fischerhütte, innen puristisch-modern: Mit Blick auf den Yachthafen genießen Sie regionales, kreativ variiert – von Friesenpaella über Pannfisch bis Seefohrer-Burger. Überdachte…
Im Hotelrestaurant am Süderhafen wirst du – neben dem Anblick eines aufwendig geschnitzten Tresens – eine sehr gute regionale Küche genießen: Probier nur mal die Scholle!
Beim Blick über den Deich aufs Meer schmeckt der „Nordstrander Kapitänsteller“ noch mal so gut! Eine weitere Spezialität ist Lammleber im Zwiebel­ nest.
Vorzügliche regionale Küche mit Fisch- und Lammgerichten, dazu Spezialitäten wie Fischsuppe, Muschelpfanne (hervorragend!) oder Graugansbraten. Und auch fleischlos glücklich verlässt man dieses…
Gemütliche Kneipe, in der man abends ein Bierchen vom Fass und eine warme Mahlzeit bekommt.
Vorm Deich mit Blick aufs Meer und den Yachthafen köstlichen, selbst gebacke­nen Kuchen essen oder sich am reichhal­tigen Brunch erfreuen. Die Bistroküche ist regional geprägt, die Tageskarte ü…
Alteingesessener Gasthof mit einer besonderen Spezialität: dem Pellwormer Buffet – nordfriesische Hausmannskost mit Raritäten wie Fliederbeersuppe, Krabbenfrikadellen, Lammeintopf, Futjes (…
Herrlich authentisch: futtern in der Friesenstube vor dem Kachelofen oder auf der Terrasse hinterm Friesenwall. Aufklärung wird großgeschrieben: Auf der Karte steht bei fast jedem Gericht, wo Fisch…
Hausgemachten Kuchen – und in der Hauptsaison auch leckere Bistrogerichte können Sie im gemütlichen Gastraum oder auf der großen Terrasse genießen. Und ab 18 Uhr komponiert Luc Maréchal…
Im roten Reetdachhaus am Ortsende hängen im weißen, holzgetäfelten Gastraum Votivschiffe von der Decke, und auf den Tischen duften Föhrer Miesmuscheln und Wiener Schnitzel. Super auch die…
Gemütliches Restaurant mit gesundem Essen: vegetarische Gerichte, Vollkornpizza, aber auch Fisch und Lamm. Weine auch aus Öko-Anbau.
Das adrette Haus am Platz mit der Stadtsäule ist ein kleines Schmuckstück. Hier gibt es anständige norddeutsche Kü­che mit den Standards, wie Halligbrot, Wyk 50 Lammfilet oder Nordseescholle. Auf…

Essen & Trinken

Allerdings werden Sie spüren, wie gut Küche und Appetit zusammenpassen. Die Seeluft macht tüchtig hungrig, und dazu passen ordentliche Portionen Bratkartoffeln mit Matjestopf besser als feine Häppchen.

Ein besonderes, wenn auch zunächst nicht unbedingt sättigendes Vergnügen sind eigenhändig entschalte Krabben, möglichst direkt vom Kutter im Hafen. Krabbenpulen nennen die Norddeutschen diese Fingerfertigkeit voraussetzende Tätigkeit. Man fasst die Krabbe mit Zeigefinger und Daumen der linken Hand am Kopfende und dreht mit Zeigefinger und Daumen der rechten Hand den Schwanz der Krabbe hinter der ersten Panzerrille so lange hin und her, bis die Schale leicht abzuziehen ist. Den Kopf hält man weiter fest und zieht die Krabbe mit einer leichten Drehung nach hinten weg. Und das Üben lohnt sich: Auch auf den Inseln sind gepulte Krabben erheblich teurer als solche "in Schale".

Delikat sind die Gerichte vom Salzwiesenlamm. Da das Gras, mit dem sich die Schafe auf den Inseln ernähren, im Winterhalbjahr gelegentlich überflutet wird, ist das Fleisch der Salzwiesenlämmer besonders aromatisch. Erst in jüngerer Zeit haben die Inselbauern entdeckt, dass man nicht nur das Fleisch des Schafs vermarkten kann: Der nur auf der Insel erhältliche Föhrer Schafskäse, den es in einigen Restaurants überbacken gibt, dazu Tomaten und Lauchzwiebeln, ist eine echte Köstlichkeit.

In Sachen Hochprozentiges sind die Inselfriesen Spezialisten: Nach einem herzhaften Essen ist ein Schnaps Pflicht, zum Feiern wird er mit Limo verlängert. An kalten Tagen fällt die Wahl schwer: Rumgrog, Teepunsch oder doch lieber ein Pharisäer? Der ist weit über Nordfriesland hinaus bekannt geworden. Das Rezept ist gleichermaßen der Trinkfreudigkeit und dem Einfallsreichtum der Friesen zu verdanken. Ein strenger Pastor auf Nordstrand soll seinen Schäfchen einst verboten haben, bei Feiern Alkohol zu trinken. Bei der nächsten Tauffeier ging es an der Kaffeetafel dann auch ungewohnt sittsam zu. Nirgends war eine Schnapsflasche zu sehen. Als nach einiger Zeit trotzdem eine erstaunliche Fröhlichkeit aufkam, und der Pastor herausfand, dass die vermeintlich braven Feierer ordentlich Rum in ihrem Kaffee unter einer unschuldig wirkenden und geruchshemmenden Sahnehaube untergebracht hatten, schimpfte er: "Ihr Pharisäer!"

Auch die Vorliebe für Tee ist vergleichsweise jung. Vor rund 250 Jahren brachten die Seefahrer Teerezepte aus Holland mit. Was den Engländern ihr Fünf-Uhr-Tee, ist den Nordfriesen ihre Kaffeezeit, zu der nicht nur Kaffee (und natürlich Tee) schmeckt, sondern auch Backwerk. Bei Torten, Waffeln und süßem Gebäck sind die Insulaner Meister. Egal, ob in der Dorfbäckerei oder im Café - das Etikett "selbst gebacken" verheißt (fast) immer uneingeschränkten Kuchengenuss.

Die einheimische Küche, die im Großen und Ganzen der norddeutschen Küche entspricht, hat sich den Vorlieben der Gäste angepasst. Da auf den Inseln die Fischerei im Gegensatz zur Viehzucht nie eine wichtige Rolle spielte, sind die Insulaner Fleischesser. Aber die Gastronomen haben sich darauf eingestellt, dass die Gäste lieber Nordseefisch zu sich nehmen, der zum Teil aus Husum, Flensburg oder Dänemark angeliefert wird. Wenn er dann z. B. als "Pannfisch" auf der Speisekarte steht, handelt es sich um in der Pfanne gebratene Filetstücke verschiedener Fischsorten, oft mit Senf- oder Kräutersauce und Bratkartoffeln.

Der Trend zu nachhaltig produzierten Lebensmitteln macht auch vor den Inseln nicht halt. Eigentlich kein Wunder, lebt man hier doch in einer rundum gesunden Region: Immer mehr Gastronomen bemühen sich darum, die Rohstoffe für ihre Gerichte direkt vor der Tür oder zumindest vom nordfriesischen Festland zu besorgen, wo Bauern zunehmend Fleisch und Gemüse nach ökologischen Richtlinien produzieren.

Cafés und Restaurants sind oft Familienbetriebe. Meist ist es schwer, nur für die Sommermonate qualifiziertes Personal zu finden. Wenn dann der Koch mitten in der Saison geht oder eine Kellnerin krank wird, kommt es zu Engpässen, die nicht ohne Weiteres auszugleichen sind. In der Vor- und Nachsaison kann es geschehen, dass man früher schließt und die Küchenzeiten flexibel handhabt. Auch Betriebsferien stehen nicht immer lange Zeit im Voraus fest.

Ohnehin sollte man gerade dort, wo die Gästezahlen klein sind, nicht zu hohe Ansprüche stellen. In dem einzigen Restaurant einer Hallig beispielsweise muss man sich auf einfache Kost und geringe Auswahl einrichten. Auf Amrum und Föhr hingegen können Sie - zumindest von Frühjahr bis Herbst, in der Weihnachts- und Silvesterwoche sowie zur Biike - vom frischen Fischbrötchen bis zu einem hervorragenden Menü alles bekommen.

Spezialitäten

Bohnen, Birnen und Speck

deftiger Eintopf aus Kochbirnen, frischen grünen Bohnen und geräuchertem Bauchspeck

Eiergrog

mit Zucker und heißem Wasser aufgeschäumtes Eigelb, dazu Rum und Arrak

Fliederbeersuppe mit Grießklößen

Fruchtsuppe aus Holunderbeeren. Heiß gegessen ein friesisches Zaubermittel gegen Erkältungen

Friesentorte

mit Pflaumenmus gefüllter Blätterteig, obendrauf Schlagsahne. Macht süchtig

Grünkohl

ein Muss im Winter, am besten klassisch mit Kasseler, Kochwurst und Schweinebacke

Köm

der Kümmelschnaps ist das nordfriesische Nationalgetränk

Krabbenbrot

der Klassiker, im Idealfall dick mit frischen Krabben belegtes Grau- oder Vollkornbrot, dazu Rühr- oder Spiegelei

Labskaus

Eintopf aus Stampfkartoffeln, Corned Beef, Gewürzgurken und Rote-Bete-Saft. Obendrauf kommt ein Spiegelei, manchmal auch ein saurer Hering

Matjes

der in milder Salzlake gereifte junge Hering wird mit saurer Sahne, Zwiebeln und Äpfeln zu Pellkartoffeln oder Schwarzbrot gereicht

Miesmuscheln

nur von September bis April. In Wein gedünstet besonders delikat

Porrenpann

Krabben (plattdeutsch: Porren) mit jungen Kartoffeln und Petersiliensauce

Rote Grütze

aus roten Früchten, meist Erd-, Johannis- und Himbeeren, dazu gibt's flüssige Sahne oder Milch. Isst man als Dessert oder solo an heißen Sommertagen

Salzwiesenlamm, Deichlamm

als Kotelett, als Keule, als Rücken. Zartes, aber herzhaftes Fleisch der auf den Marschwiesen und auf den Deichen grasenden Lämmer

Scholle

"Büsumer Art": mit Krabben drauf oder drin; "Finkenwerder Art": mit Speck gebraten

Teepunsch

heißer schwarzer Tee mit Köm und Kandis

Tote Tante

Kakao mit Rum und Sahnehaube. Die Schwester des Pharisäers