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Die beliebtesten Regionen der Algarve

Die einzelnen Regionen der Algarve unterscheiden sich zwar in ihren landschaftlichen Eigenheiten, stehen einander jedoch aus ästhetischer Sicht in nichts nach – sehr zum Vorteil der vielen Urlauber und Reisenden, die die südlichste Region Portugals entdecken wollen. Dabei hat jede Region ihre ganz eigene Note. Das Barlavento, also die Felsalgarve, trumpft mit typischen Felsformationen und steilen Klippen auf, der Sotavento mit seinen langen weißen, eher dünenhaften Stränden und das Hinterland mit einer einmaligen Natur voller unterschiedlicher Pflanzen, Blumenwiesen und Aussichten auf die Küstenstreifen (beispielsweise vom Fóia). 

Das Barlavento

An den Stränden wird es felsig, die Klippen fallen in wunderschönen Farben tief hinab, der Wind wird stärker und die Wellen höher: Das Barlavento, auch Westalgarve oder Felsalgarve genannt, ist mittlerweile fast genauso gut touristisch erschlossen wie der Sotavento. Dennoch ist es hier auch für Urlauber interessant, die die ursprüngliche und nicht ganz so überlaufende Algarve entdecken wollen. Kleine Buchten reihen sich hier an große Felsenstrände und beeindruckende Steinformationen ragen aus dem Wasser. Das Barlavento erstreckt sich nicht nur entlang der Westküste, auch die westliche Südküste ist hiermit gemeint: Es beginnt im Süden bei Albufeira und Silves und reicht im Norden bis nach Aljezur und Monchique.

Der Sotavento

Lange und ruhige Sandstrände, weite Lagunen und Dünen an der Küste, im Hinterland eine üppige Vegetation mit unzähligen Pflanzen- und Tierarten – willkommen in der Sandalgarve. Der Sotavento ist touristisch vollkommen erschlossen und besonders bei Urlaubern beliebt, die ein All-Inklusive-Erlebnis bevorzugen: Die langen Strände sind oftmals gut besucht und mit Bars, Restaurants und Fahrattraktionen ausgestattet. Wenn sie jedoch genau hinschauen, finden aufmerksame Urlauber auch authentische und verträumte Fischerdörfchen abseits der ausgetretenen Touristenpfade.

Das Hinterland

Hier ist die Algarve grün – in zahlreichen Facetten. Korkeichen reihen sich an Eukalyptus, Blumen blühen soweit das Auge reicht, die Hügel der Serra de Monchique erinnern nicht mehr an die rotbraune Farbpalette der West- und Südalgarve. Für Wanderer und Botaniker gleicht das Hinterland der Algarve einer großen Entdeckertour – wer sagt schließlich, dass nur Seefahrer Entdecker seien? Der Fóia will bestiegen werden, die Seen und Wälder erkundet. Belohnt wird man mit einem Blick bis auf den Ozean. Das Hinterland bietet zwar eine ausreichende Infrastruktur, ist aber längst nicht so überlaufen wie die restliche Region.

Die Westküste

Wird die Algarve an der Küste dramatisch, rau und windig, die Klippen steil und konturenscharf, dann steht man wahrscheinlich gerade an der Westküste mit Blick auf den wilden Ozean. Die Westküste der Algarve ist ein Naturspektakel: Hier trifft der Atlantikwind ungebremst auf das Land und sorgt so für eine starke Strömung und hohe Wellen, die voller Energie an den vielen Klippen aus Sand- und Kalkstein branden. Nicht nur bei Surfern ist daher dieser Abschnitt im Barlavento beliebt, auch Naturliebhaber, Touristen mit einem Bedürfnis nach Entspannung und Camper mit ihren Bussen lassen sich hier den Kopf durchpusten und genießen die gelassene Lebensart.

Die Regionen der Algarve mit einer Rundreise erkunden:

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