Alanya

Alanya, der östliche Abschluss der Türkischen Riviera, ist die "deutsche Stadt" an der Mittelmeerküste. Das reizvoll gelegene, gepflegte Städtchen mit schönen Stränden und der beeindruckenden Burg auf einem Berg mitten im Ort ist auf dem besten Weg, ein kleines Mallorca zu werden. Nirgendwo sonst haben sich so viele Deutsche niedergelassen wie hier. Das hat vor allem mit dem Klima zu tun. Alanya hat praktisch keinen Winter. Das Thermometer fällt so gut wie nie unter 10 °C, auch das Meer bleibt das ganze Jahr über warm, und wenn in Deutschland Schnee fällt, werden hier Orangen und Bananen gepflückt. Die Deutschen pflegen nicht nur untereinander, sondern auch zur Kommunalverwaltung gute Beziehungen. Eine Krebsklinik und weitere deutschsprachige Gesundheitsdienste sind u.a. Folgen der deutschen Migration an die türkische Riviera - Deutsch ist in Alanya mittlerweile fast die zweite offizielle Sprache geworden. Neben dem kleinen Altstadtviertel ist eine große Fußgängerzone entstanden: Die palmengesäumte Promenade führt an einigen Teegärten vorbei, und selbst der Autoverkehr ist hier ein bisschen weniger chaotisch als sonst in der Türkei. Am Ende der Promenade erreicht man den alten Hafen, an dem der Kızıl Kule, der Rote Turm, daran erinnert, dass Alanya mal ein wichtiger Militärstützpunkt war. Alanya liegt an der Mündung von zwei wichtigen Flüssen: Dim und Kargı. Das Zedernholz der Taurus-Gebirge wurde in der Antike über diese Wasserwege an die Küste transportiert, bevor es zu den Werften der Ägypter nach Alexandria verschifft wurde.

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