Pinar de Tamadaba

Die größte bewaldete Fläche Gran Canarias besteht fast ausschließlich aus "pinus canariensis", der Kanarischen Kiefer. Der hohe Baum hat sich im Laufe von Jahrmillionen perfekt an die vulkanaktive Umgebung angepasst. Die dicke Rinde schützte den Stamm wie ein feuerfester Mantel gegen die Hitze der Ascheregen und tut es noch heute gegen Waldbrände. Selbst von außen völlig verkohlte Bäume überleben so und schlagen nach einem Feuer neu aus. Die dünnen, hellgrünen und überaus langen Nadeln ziehen aus den vorüberziehenden Passatwolken Feuchtigkeit, die dann zu Boden tropft. Auffällig sind die langen Flechten, die am Nordhang, wo der Passat am stärksten ist, wie Bärte alter Männer von den Zweigen herabhängen. Die Flechten ernähren sich ausschließlich aus den Passatwolken. Wanderwege gibt es genügend und bei guter Sicht lohnt es sich, an der Nordseite anzuhalten und dem ausgeschilderten Weg zum Risco Faneque zu folgen.
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