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Adria und Skutarisee

Check-in

Bezaubernde Hafenstädtchen mit italienischem Flair und im Hinterland der größte See des Balkans

Sehenswürdigkeiten

Ursprünglich hatte die nur 1,6 ha große Insel keine Verbindung zum knapp 100 m entfernten Festland. Erst im 19. Jh. wurde eine Landzunge aufgeschüttet, die das Leben der Fischer auf Sv. Stefan…
Weinbewachsene Vorgärten, verfallene Kirchen in den Tälern und weiß ummauerte Friedhöfe inmitten saftiger Weiden und fruchtbarer Felder: Die Anwohner des Skutarisees leben im Einklang mit der…
Die im Delta des albanisch-montenegrinischen Grenzflusses 16 km östlich von Ulcinj gelegene Insel ist nur durch eine Brücke mit dem Festland verbunden. Für alle, die gern die Hüllen fallen lassen…
Die schönsten Strände befinden sich auf dieser vorgelagerten Insel. Dort hat man die Wahl zwischen dem Olivia Beach des Inselhotels und den wilden Felsstränden zur offenen See.
In der ehemaligen Sommerresidenz des Königs Nikola an der Uferpromenade werden Artefakte aus mehreren Jahrhunderten gezeigt.
Das vielleicht schönste Museum des Landes führt Ihnen Budvas Geschichte vor Augen, die bis ins 5. Jh. v. Chr. zurückreicht. Tönerne Schalen und Krüge, metallene Werkzeuge und Münzen aus der Rö…
Wie sie da ganz im Westen der Bucht im Wasser liegt, das ist schon einmalig: Die kleine Trutzburg ist ein tolles Ziel für Spaziergänge.
Ein StückTürkei in Montenegro: Schlendern Sie durch ein altes türkisches Gefängnis, und entdecken Sie Ausgrabungen aus antiken Zeiten, wie muslimische Grabsteine.
Schwalben, Schlangen und Steine – das war die winzige Insel im südlichen Teil des Skutarisees bis 2004. Dann kamen die orthodoxen Nonnen und besiedelten das 300 Jahre lang verlassene Kloster. Seit…
Am Nordufer des Skutarisees, im Dorf Plavnica, wurde eine ultramoderne Hotelanlage errichtet, deren Luxusapartments die Namen der letzten montenegrinischen Prinzessinnen tragen. Von einer…

Hotels & Übernachtung

Im Zentrum von Budva liegt das Hotel Lucic 400 m vom Strand und 500 m von der Altstadt entfernt. Freuen Sie sich auf klimatisierte Zimmer mit Balkon und Kabel-TV. Kostenloses Internet steht über…
Die Medin Apartments heißt Sie an einem Hügel mit Blick auf Petrovac und das Meer willkommen. Das Gebäude liegt umgeben von jahrhunderte alten Olivenbäumen und bietet gut ausgestattete Apartments…
Das Hotel Oaza ist nur 50 Meter vom Strand und vom Yachthafen entfernt. In die Altstadt von Budva sind es 150 m. Genießen Sie klimatisierte Zimmer mit Balkon und kostenloses WLAN. Das Restaurant…
Die Apartments Cungu empfangen Sie am langen Strand von Ulcinj nur 40 m vom Meer entfernt. Freuen Sie sich auf klimatisierte Apartments mit eigener Terrasse, Meerblick und kostenfreiem WLAN. Die im Gr…
Das familiengeführte Hotel ist ruhig und dennoch im Herzen von Budva gegenüber der Stadthalle und dem Busbahnhof gelegen. Es bietet bewachte kostenlose Parkplätze, kostenfreies WLAN und…
Das Slovenska Plaza ist ein Feriendorf im mediterranen Stil. Es empfängt Sie direkt an der Adriaküste in Budva mit Außenpools und Tennisplätzen. Nach einem kurzen Spaziergang durch einen Park…
Das Hotel Kuc liegt direkt am Sandstrand mit Blick auf Becici, in der Nähe von Budva und bietet klimatisierte Zimmer mit kostenfreiem WLAN und Kabel-TV sowie Terrassen mit Meerblick. Die Zimmer…
In Canj erwartet Sie an einem der saubersten Strände Montenegros das Hotel Vila Branka. Freuen Sie sich auf funktionale Zimmer mit Klimaanlage. Ihr Fahrzeug stellen Sie kostenfrei vor Ort ab. Im…
In Budva, nur 500 Meter von der Budva Bucht und 10 Minuten von der Altstadt entfernt, erwartet Sie das Hotel Garni Fineso und bietet Ihnen Zimmer mit Balkon und auf Anfrage Flughafentransfer. Im Hotel…
In Budva, der touristischen Hauptstadt von Montenegro, bietet Ihnen die im Familienbesitz befindliche Vila Lux in nur 200 m Entfernung von der Adria klimatisierte Zimmer. WLAN nutzen Sie im gesamten…

Restaurants

Feines Essen im Garten der alten Königsresidenz. Weil gerade kein König zur Hand ist, werden stattdessen Sie fürstlich bedient.
Gleich um die Ecke vom Bauernmark tgelegen. Hier finden Sie von Pizza bis Seafood alles zu guten Preisen. Besonders lecker ist der gegrillte Tintenfisch. Auch Desserts und Kaffee sind pico bello,genau…
Wenn Sie auf Meeresfrüchte stehen, dann werden Sie dieses Lokal direkt am Hafen lieben. Es gibt auch frischen Fisch und typisch montenegrinische Fleischgerichte sowie günstige Tagesmenüs.
Klein, ruhig, authentisch und in der Altstadt. Nette Bedienung, die freundlichen Besitzer geben gute Tipps. Lecker ist z. B. der Tintenfisch.
Speisen Sie in romantischer Lage vor den Toren der Altstadt am Yachthafen. Im kleinen Wasserbecken schwimmen Fische und Scampi, die frisch zubereitet werden.
Manchmal braucht man einfach so ein Lokal: ohne viel Schnickschnack, schnell, recht günstig, einfach, aber gut. Auch für Vegetarier ist was dabei. Speisekarte auf Englisch.
Was dieses Lokal unter den anderen an der Uferpromenade besonders macht, ist nicht nur das ausgezeichnete Essen, sondern auch eine „Decke“ aus den Blättern der Gummibäume, die im Garten wachsen…
Das Lokal an der Promenade, gleich neben der Festung, hat sehr gute Pizza, Lasagne und andere schnelle Gerichte –und bis 2 Uhr nachts geöffnet. Tolle Aussicht!
Dana Đukovič-Kučko hat im Münchener Mövenpick von der Pike auf das Kochen und Servieren gelernt. Als sie nach fast 30 Jahren wieder nach Petrovac zurückkehrte, eröffnete sie auf der Promenade…

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Auftakt

Kilometerlange Sandstrände, traumhafte Buchten; kleine Kiesstrände, versteckt zwischen den Felsen; grünes Hinterland, das fast bis zum Strand reicht - das ist die montenegrinische Adriaküste.

Im Rücken der pittoresken Hafenstädtchen ragen Lovćen und Rumija in den Himmel und bieten Touristen, die von Podgorica oder Cetinje an die Küste kommen, einen majestätischen Ausblick aus der Höhe. Von Budva bis zur Insel Ada Bojana, kurz vor der albanischen Grenze, breitet sich eine malerische Landschaft aus: Fischerbötchen, die sanft auf den Wellen wiegen, unzählige, auf hübschen Hügeln versteckte Olivenhaine, steinerne Häuser aus vergangenen Zeiten und von Pinien und Zypressen gesäumte Alleen.

Lange Zeit blieb die montenegrinische Adria unentdeckt, während Herceg Novi schon in den 1930er-Jahren zur Sommerfrische der Belgrader aufsteigenden Mittelklasse wurde. Ganze zwei Hotels gab es vor dem Zweiten Weltkrieg in Budva, Avala und Mogren. Heute noch, umgebaut und in neuem Glanz, erwarten die Veteranen neue Gäste in Budva, vor den Toren der Altstadt. Das Hotel Jadran in Ulcinj, das 70 Jahre auf dem Felsen über den Stadtstrand gewacht hat, wurde im Jahr 2000 abgerissen. Trotz des phantastischen Standorts und trotz des Privatstrands direkt in den Felsen bleibt der Platz unbebaut. Warum die ausländischen Investoren hier kein neues Hotel errichten, weiß man nicht. Genauso wenig weiß man, wann der Umbau der weltberühmten Fischerinsel Sveti Stefan starten wird. Die Insel, die als Luxushotel die Promis dieser Welt zu Gast hatte, steht seit Jahren leer. Die Investoren aus Singapur haben die „Perle der Adria“ für 30 Jahre gemietet und lassen sich Zeit.

Anfang 1960er-Jahre begann der Bau der Jadranska magistrala - der Adriaküstenstraße - die von Bar bis Rijeka im Norden Kroatiens führt und der gesamten Küste eine halbwegs gute, aber auch kurvenreiche Straße bescherte. Das war notwendig, denn bis dahin gab es in Montenegro - und teilweise in Kroatien auch - kaum richtige Straßen. Von Bar bis Dubrovnik, (etwa 130 km) brauchte man vier bis fünf Stunden, denn die Straßen waren pure Sandpisten, auf denen man mehr Esel als Autos sah - wenn man sie in der Staubwolke erkennen konnte. Der Bau der Küstenstraße war der Beginn einer neuen Zeit. Hastig wurden Hotelkästen in die Landschaft gestellt. Die Touristen der großen Pauschalreiseveranstalter flogen Dubrovnik an und konnten in kurzer Zeit ihr Hotel mit dem Bus erreichen.

Die zweite Bauwelle kam nach dem Erdbeben, 1979. Vor allem die Einwohner der Küstenstädte bekamen günstige Kredite und begannen, ihre Häuser zu renovieren und umzubauen. Es entstanden die ersten vikendice - Wochenendhäuser, in denen zuerst Zimmer und dann später auch Apartments vermietet wurden. Verständlicherweise kamen während der Balkankriege keine Touristen an die Küste. Heute ist die montenegrinische Adria, trotz verstopfter Straßen und des Wassermangels im Sommer ein Schmuckstück, das es zu entdecken gilt. Zum Beispiel Budva, wo 500 v. Chr. illyrische Stämme siedelten und den Grundstein legten für das Juwel des Landes, die historische Altstadt mit ihren meterdicken Steinmauern. So bezaubernd wie kaum anderswo in Montenegro haben die Heerscharen fremder Eroberer in Budva, Stari Bar und der Altstadt von Ulcinj ihre architektonischen Spuren hinterlassen: Illyrer, Griechen, Römer, Venezianer und Österreicher besetzten und verteidigten die Hafenstädte über Jahrhunderte. Die Grenze zwischen Byzantinischem und Römischem Reich verlief südlich von Budva, Osmanen und später nach Ulcinj verschleppte afrikanische Sklaven machten den christlichen Herrschern ihre Bastionen immer wieder streitig.

Überall zwischen den drei Hauptdestinationen Budva, Petrovac und Ulcinj finden Sie versteckte Buchten, überall bieten Reiseveranstalter Fischpicknicks an - wechseln Sie die Perspektive und genießen vom Boot aus den Blick auf die Strände und Städtchen der montenegrinischen Riviera. Und versäumen Sie es nicht, ins Hinterland zu fahren: Hunderte Vogelarten nisten am Skutarisee (Skadarsko Jezero), dem größten See des Balkans. Ein unerschöpfliches Nahrungsmittelreservoir für die Anwohner, die noch bis vor wenigen Jahrzehnten fast völlig abgeschnitten von den Städten an der Küste von der Fischerei lebten. Eine Fahrt hinaus auf die Klosterinseln Gorica, Beška und Moračnik ist ein unvergessliches Erlebnis: Kleine Gemeinschaften orthodoxer Mönche und Nonnen leben hier inmitten der rauen Natur.

Fakten

Strom 220 V, 50 Hz
Reisepass / Visum nicht notwendig
Ortszeit 01:37 Uhr

Anreise

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