Marco Polo Magazin
Gesundheit · 31.01.2020

Reisegesundheit

5 hilfreiche Tipps gegen Reiseübelkeit

Egal ob auf der Kreuzfahrt, beim Autofahren oder im Flugzeug: Reiseübelkeit macht vielen Menschen zu schaffen und kann einem die Urlaubslaune ordentlich verderben. Doch warum wird es uns unterwegs oft so schlecht? Schuld daran sind widersprüchliche Informationen, die unsere Augen und unser Gleichgewichtsorgan aufgrund der Bewegungen des Fortbewegungsmittels an das Gehirn übermitteln. Natürlich kann man sich gegen Übelkeit und Schwindel Medikamente verschreiben lassen. Aber es gibt auch eine ganze Reihe natürlicher Methoden, die effektiv gegen eine Reisekrankheit wirken. Wir haben fünf hilfreiche Tipps für dich zusammengestellt.

Reiseübelkeit kann einem den Spaß am Urlaub ganz schön verderben. Doch das muss nicht sein. ©Maridav/shutterstockReiseübelkeit kann einem den Spaß am Urlaub ganz schön verderben. Doch das muss nicht sein. ©Maridav/shutterstock

1. Den richtigen Platz wählen

Such dir bei einer längeren Bus-, Zug-, oder Autoreise immer einen Platz in Fahrtrichtung aus. Im besten Fall sitzt du im Auto oder Bus möglichst weit vorne beim Fahrer (oder du fährst sogar selbst). Ganz anders sieht es hingegen im Zug, Schiff oder Flugzeug aus. Hier solltest du am besten einen Sitzplatz in der Mitte einer Reihe und/oder am Gang wählen. Dort spürst du die Fahrtbewegungen weniger und kannst ab und zu von deinem Sitz aufstehen, um dir die Beine zu vertreten und dich von der Übelkeit ablenken.

2. Ablenkung ist die beste Medizin

Jeder kennt es: Gerade dann, wenn man versucht, nicht an die Übelkeit zu denken, trifft sie einen meistens umso härter. Deshalb kann es sinnvoll sein, sich während der Reise möglichst gut abzulenken. Am besten funktioniert das durch Gespräche, das Hören eines spannenden Podcasts oder beim Spiele spielen (Klassiker wie, Ich-sehe-was-was-du-nicht-siehst gehen einfach immer, oder?). Aber Hände weg von Büchern, Zeitschriften oder dem Smartphone: dadurch, dass sich die Augen beim Lesen überhaupt nicht mehr auf die vorbeiziehende Umgebung konzentrieren können, wird die Übelkeit noch zusätzlich verstärkt.

3. Nichts schweres Essen

Wer vor oder während einer Reise deftig und fettig isst, fühlt sich danach meistens unwohl, schlapp und träge. Übelkeit ist nicht selten die Folge. Ebenso schlecht: Aus Angst vor dem Übergeben gar nichts zu essen, denn auch das schwächt den Körper. Die beste Lösung: Nimm vor und während der Reise nur kleine Portionen und leichte Kost, wie Gemüse, Obst oder ein belegtes (Vollkorn-)Brötchen zu dir. Auch in regelmäßigen Abständen ein Glas Wasser zu trinken, hilft gegen Unwohlsein. Ein alter Seemannstrick ist es außerdem, bei Reiseübelkeit auf einem Stück Ingwer zu kauen. Ingwertee oder Ingwertabletten aus der Apotheke funktionieren natürlich ebenfalls. Die Knolle wirkt sich lindernd auf Brechreiz aus.

4. Entspannungstechniken kennen

„Augen zu und durch“ ist in Sachen Reiseübelkeit, Seekrankheit und Co. tatsächlich ein guter Tipp. Wer es schafft, sollte die Reise am besten schlafend verbringen, um das durch die Bewegung strapazierte Gehirn bestmöglich zu entlasten. Da das aber oft leichter gesagt als getan ist, macht es Sinn, sich schon vor der Abreise mit ein paar hilfreichen Atemübungen und Akkupressurgriffen vertraut zu machen, die ebenfalls für Entspannung sorgen und gegen Übelkeit helfen. Eine sanfte Massage des sogenannten Nei-Kuan-Punktes, der etwa drei Finger breit unter dem Handgelenk liegt, kann Übelkeit erfolgreich bekämpfen. Auch spezielle Armbänder, die den Akkupressurpunkt dauerhaft stimulieren, können Abhilfe gegen Reisekrankheit schaffen.

5. Übung macht den Meister

Reiseübelkeit kann man sich bis zu einem gewissen Maße tatsächlich abtrainieren. Je öfter man mit dem Schiff, Flugzeug oder Auto unterwegs ist umso mehr gewöhnt sich unser Gehirn an die ungewohnten Bewegungen und widersprüchlichen Signale des Körpers. Übrigens: Auch Stressfaktoren wie intensive Gerüche, laute Geräusche oder Zeitdruck vor der Abreise können Auslöser für Reiseübelkeit sein. Deshalb solltest du Parfüm, Zigarettenrauch oder zu laute Musik auf jeden Fall meiden.

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von Sinja Stiefel

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