Social Travelling Wie funktionieren Couchsurfing, Wohnungstausch und Co.?

Fernab der Heimat sein und sich trotzdem ein bisschen wie zu Hause fühlen: Social Travelling macht’s möglich. Dabei kommen Reisende in privaten Unterkünften unter, die so kostengünstig wie exklusiv sein können. In jedem Fall zeigen sie Touristen, wie die Einheimischen sonst leben – auch wenn der Eindruck nicht unbedingt repräsentativ sein muss.

Beim Couchsurfen nächtigen Touristen bei Fremden auf dem Sofa. © porpeller, iStock

Wem Hotels auf Reisen zu unpersönlich sind, der hat mit Social Travelling eine echte Alternative. Je nach Budget, Anspruch oder Personenanzahl kann man sich seine Unterkunft im Internet individuell zusammenstellen. Die Auswahl an Webseiten mit Angeboten von privaten Unterkünften ist riesig. Für jeden Geschmack ist etwas dabei, und mitunter lässt sich beim Social Travelling viel Geld sparen.

Couchsurfing

Beim Couchsurfing handelt es sich um eine der kostengünstigsten Alternativen des Social Travelling. Dahinter verbergen sich Gastfreundschaftsnetzwerke, auf denen User bei Fremden ein Sofa zum Schlafen buchen können. Die Gäste zahlen dafür in der Regel nichts. Hier geht es auch darum, Reisende mit wenig Budget bei ihren Abenteuern zu unterstützen, Erfahrungen auszutauschen und als Tourist in den Alltag der Einheimischen abzutauchen. Der Vorreiter des Couchsurfings ist das 2003 gegründete Portal „CouchSurfing.org“, das mittlerweile auch viele Nachahmer gefunden hat.

Private Unterkunft mieten

Nur eine Couch allein reicht vielleicht nicht immer – gerade, wenn man zu mehreren reist oder die Ansprüche etwas höher sind. Das Netz hält zahlreiche Portale parat, auf denen man bei privaten Anbietern einzelne Zimmer, kleine Appartements oder ganze Häuser für den Urlaub buchen kann. Die wohl bekannteste Webseite in dem Zusammenhang dürfte „Airbnb“ sein, ähnliche Portale sind beispielsweise „9flats“ oder „Wimdu“.

Vom spartanischen Einzelzimmer bis hin zur Villa mit Pool – hier sind den Übernachtungswünschen keine Grenzen gesetzt, vorausgesetzt, das Budget stimmt. Denn die Gastgeber bitten meist pro Nacht zur Kasse. Je exklusiver die Unterkunft, desto höher meist der Preis. Außerdem kommen häufig von den Portalen erhobene Service-Gebühren dazu. Dafür stehen die Gastgeber oft mit nützlichen Tipps für den Aufenthalt zur Verfügung oder befinden sich sogar selbst vor Ort und stehen mit Rat und Tat zur Seite.

Homeswopping

Noch eine andere Art des Social Travelling ist das sogenannte Homeswopping. Hierbei geht es darum, Fremden die eigenen vier Wände zu überlassen – und im Gegenzug vorübergehend in deren Heim Quartier zu beziehen. Für den Haus- oder Wohnungstausch muss aber erst mal die passende Kombination her. Nicht jeder will schließlich sein Luxusdomizil in Miami mit Blick aufs Meer gegen eine Fünf-Zimmer-Altbauwohnung in Berlin-Kreuzberg tauschen.

Wer genaue Vorstellungen von seiner Urlaubsunterkunft hat, muss möglicherweise eine ganze Weile suchen, bis er ein entsprechendes Tauschangebot findet. Andererseits kann das „Häuschen-Wechsel-Dich“-Prinzip mit erstklassigen Unterkünften in Regionen überraschen, die man so nicht auf der Liste hatte. Die Nutzung von Portalen wie „homelink.de“ und „haustauschferien.com“ schlägt oft mit Kosten für eine Jahresmitgliedschaft zu Buche.?

Abenteuer mit gewissem Risiko

Die Kontaktaufnahme zu Gastgebern und Vermietern verläuft generell direkt über die einzelnen Portale. Abgegebene Bewertungen vorheriger Gäste bieten oft eine Möglichkeit zur Orientierung, wie empfehlenswert der Aufenthalt ist. Letztlich aber ist man (noch) nicht vor Ort, um die Angaben der Besitzer überprüfen zu können. Demnach bleibt ein gewisses Risiko. In jedem Fall sollte man die AGBs im Vorfeld genau studieren, um zu wissen, worauf man sich einlässt. So lassen sich mögliche Komplikationen vielleicht auch schon vorab etwas einschränken.

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Von Hannah Sommer

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