Familienspaß Serfaus-Fiss-Ladis – wo Kinderträume wahr werden

Wer im sommerlichen Serfaus-Fiss-Ladis Urlaub macht, hat Kinder. Oder wünscht sich welche. Oder wünscht sich, sofort selbst wieder Kind zu sein. Wie kaum ein anderes Skigebiet haben es die drei historischen Örtchen geschafft, das Maximum aus der Pisteninfrastruktur herauszuholen – sowohl spaßtechnisch als auch optisch. Also am besten gleich für den Sommer 2021 planen!

Spiel und Spaß mit Bergpanorama – Serfaus-Fiss-Ladis zeigt, wie's geht. | © Christian Waldegger, Serfaus-Fiss-Ladis Marketing GmbH

Vom Inntal die Serpentinen hinaufkurvend, gelangt man zunehmend in eine entrückte Welt. Nur ein Berg-Stockwerk weiter oben tun sich weite, erstaunlich grüne Wiesenhänge auf; von der Talhektik ist nichts mehr zu spüren. Ladis, Fiss und zuletzt Serfaus liegen am Ende einer Sackgasse, die nur ein Ziel kennt: hinauf in die Bergwelt, mit oder ohne Liftunterstützung. Die Orte sind verkehrsberuhigt, Serfaus praktisch autofrei. Seit 1985 fährt man vom Großparkplatz mit einer U-Bahn (!) ins Zentrum und zu den Seilbahnen.

Schon hier werden Kinder auf originelle Weise abgeholt: Zerrspiegel und Sandbilder helfen die kurze Zeit bis zur nächsten Abfahrt zu vertreiben; während der Fahrt kündigen Kuhglocken und von Kindern gesprochene Ansagen die nächste Station an – ein Detail, das von den Jüngsten sofort als Pluspunkt verbucht wird.

 

Endstation sind die Seilbahnen. Hier eine Auffahrtsmöglichkeit auszuwählen, fällt nicht leicht, befindet sich doch auf jeder Mittel- und Bergstation ein eigener Aktionsbereich für Kinder – vom Georama Lassida mit Ausgrabungsstätte an der Lazidbahn-Bergstation bis hin zum Erlebnispark Hög an der Alpkopfbahn-Mittelstation, der kühle Erfrischung verspricht. Dabei heißt die Frage nicht „entweder-oder“, sondern „Was zuerst?“ Denn alle Übernachtungsgäste bekommen mit der Super.Sommer.Card. eine kostenfreie Seilbahnbenutzung, so oft sie wollen. Da lässt es sich verschmerzen, zur reinen Bespaßung der Kinder den Berg hinaufzugondeln. Das Ziel richtet sich dabei an der Altersgruppe aus: Das Murmliwasser (nahe der Mittelstation der Komperdellbahn) mit Goldwaschanlage, Edelsteinhöhle und Murmeltiergehege beschäftigt die Jüngsten, während der Högsee, ein Speicherteich, der touristisch genutzt werden darf, auch ältere Kinder in den Bann zieht. Selbst wenn mancher Erwachsene der Massen-Bespaßung in luftiger Höhe kritisch gegenüber stehen mag, wird es doch kaum ein Kind geben, das nicht durch die originellen Stationen angezogen wird. Beim Wasserlabyrinth zum Beispiel erschweren ständig wechselnde Wasserstrahlen ein Durchkommen; auch per Floß kann man gegeneinander antreten. Das Milchkannen-Memory lässt sich im Trockenen spielen, während man die Wackelsteine und die Dreh-Insel meist nur nassen Fußes erreicht. Die Szene am Högsee ähnelt einem Wimmelbild mit vielen Verheißungen, und Kinder werden bei warmem Wetter so schnell nicht von der Stelle zu bewegen sein. Da hilft nur eines: auf die Chill-Insel schwimmen und sich in die Hängematte legen. Am besten vorher noch ein Nummernticket für den Schneisenfeger ergattern. Die Ganzjahres-Rodelbahn, die ebenfalls hier startet, ist nämlich äußerst beliebt, die Wartezeit dementsprechend lang.

Eine ähnliche Entsprechung gibt es rund um die Fisser Seilbahnen. Im Sommer-Funpark Fiss locken der Fisser Flitzer (eine eingleisige Rodelbahn), die Skyswing (ein Überschlagsschaukel wie am Jahrmarkt) und der Fisser Flieger (Adlerfeeling an der Zipline). Im 4-Attraktionen-Ticket sind diese inkludiert; für einiges Weitere muss extra gezahlt werden (Trampolin, Hüpfturm).

 

Wem der Rummel zu viel wird oder wer doch noch ein Quentchen sportliche Betätigung braucht, packt sein Mountainbike und erkundet die gut präparierten und sehr flowigen Trails, die eigens hier angelegt wurden. Ein paar davon (Alpkopftrail, Högtrail, Scheidtrail) eignen sich auch für bikeerfahrene Kinder. Lediglich Forststraßen werden auf der netten Wander+Bike-Kombi ab der Schöngampalm hinunter nach Fiss befahren. Erst führt ein aussichtsreicher Pfad von der Fisser-Joch-Bergstation in rund zwei Stunden bergab zur netten Raststation, die mehr als nur gutes Essen bietet: Junge Eseln, kleine Ferkel und wirklich kurzbeinige Ponys sorgen auch hier dafür, dass die Eltern zum Genießen kommen. Der Bikeverleih für die Fahrt hinunter ins Tal kostet 14 Euro (Kinder 7 Euro, Reservierung empfohlen) und beinhaltet einen Helm.

 

Noch mehr echtes Bergfeeling gibt es bei einer Tour auf den Furgler, mit 3004 Metern ein echter Dreitausender, der dank der Seilbahnen mit nur geringen Mühen zu haben ist. Von der Lazid-Bergstation sind es gut 1,5 Stunden bis zum tiefblauen Tieftalsee, auf dem bis in den frühen Sommer hinein noch Eisschollen schwimmen. Er liegt so schön zwischen den Felsen, dass müde Beine die Tour ruhig auch hier schon enden lassen können. Bis zum Gipfel dauert es nämlich noch eine ganze Stunde. Dafür belohnt dieser mit einer weit reichenden Aussicht bis in die Schweiz und nach Südtirol hinein.

 

Entspannungstipp: Für Kinder ab 3 Jahren steht im Mini & Maxi Club eine Betreuung kostenfrei zur Verfügung (9-16 Uhr, derzeit Anmeldung nötig wegen eingeschränkter Teilnehmerzahl).

Übernachtungstipp: Das Verwöhnhotel Chesa Monte (4 Sterne) überzeugt mit einem stimmigen Gesamtkonzept: geschmackvolles Design, freundliche Atmosphäre und nicht zuletzt ein sehr verantwortungsbewusster Umgang mit der derzeitigen Corona-Situation. www.chesa-monte.com

 

» Reisen mit Kindern: Alles rund um den Urlaub mit der Familie

 

» Wandern am Wasser

 

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von Solveig Michelsen

 

Die Reportage wurde unterstützt vom Tourismusverband Serfaus-Fiss-Ladis.

 

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