Marco Polo Magazin
Ratgeber und Tipps · 06.07.2017

Sicher unterwegs

5 Tipps für den ersten Urlaub im Wohnmobil

Das Wohnmobil erlebt ein Comeback. Früher galten Ferien im rollenden Zuhause als eher angestaubt. Heute entdecken auch jüngere Urlauber die Freiheit „on the road“. Wir geben Tipps für Neulinge, wie die erste Reise mit dem Wohnmobil zum Beginn einer lebenslangen Liebe wird.

Das Wohnmobil bietet ungeahnte Reisefreiheiten.Das Wohnmobil bietet ungeahnte Reisefreiheiten. | © Thinkstock

1. Die Buchung

Auch beim Wohnmobil gilt: Frühbucher profitieren oft von günstigeren Preisen und kommen bei beliebten Reisezeiten wie den Sommerferien der Konkurrenz zuvor. Bereits ab Ende August sind Rabatte für das nächste Jahr zu bekommen. Viele Vermieter haben aber auch noch Fahrzeuge für die aktuelle Hochsaison zur Verfügung. Das gilt besonders, wenn der Reisende zeitlich etwas flexibel und nicht unbedingt auf ein bestimmtes Modell festgelegt ist. Die Mindestmietdauer beträgt in der Hauptsaison oft eine Woche.

2. Wer kann ein Wohnmobil mieten?

Bei Fahrzeugen bis 3,5 Tonnen Gesamtgewicht gilt in Deutschland meist ein Mindestalter von 21 Jahren sowie ein gültiger Führerschein der Klasse B beziehungsweise der alten Klasse 3. Letztere berechtigten den Inhaber sogar zum Fahren von Fahrzeugen bis 7,5 Tonnen. Wer seine Fahrerlaubnis ab 1999 erworben hat, benötigt für Wohnmobile über 3,5 Tonnen die Führerscheinerweiterung B96 (bis 4,25 Tonnen) oder die Führerscheinklassen C1 (bis 7,5 Tonnen) beziehungsweise C (über 7,5 Tonnen). Bei manchen Fahrzeugtypen muss der Fahrer mindestens 25 Jahre alt sein. Ein gültiger Personalausweis oder Reisepass ist Pflicht. Der deutsche Führerschein gilt in allen Ländern der Europäischen Union sowie in Norwegen, Liechtenstein und Island. In den meisten europäischen Staaten ist ein Internationaler Führerschein nicht erforderlich.

3. Das richtige Modell

Mancher Reisender sieht sein Wohnmobil nur als besseren Ersatz für das Campingzelt und nutzt es in erster Linie als Transportmittel und Schlafplatz. Andere Urlauber hingegen betrachten ihr Fahrzeug quasi als mobiles Zuhause, in dem man es sich gemütlich machen kann. Vor dem Anmieten des Wohnmobils sollte man sich genau überlegen, welche Art von Urlaub einem vorschwebt. Besonders Schlafgelegenheiten können für Verdruss sorgen: Möchte man jeden Abend den Esstisch zum Bett umbauen oder legt man doch Wert auf fest verbaute Pritschen? Keine Diskussion gibt es bei der Sicherheit. Während der Fahrt muss jeder Passagier angeschnallt sein. Die Zahl der Sitzgurte legt also die Höchstzahl an Fahrgästen fest.

4. Wie viel Erfahrung brauche ich?

Generell wird bei den meisten Modellen keine Erfahrung mit Wohnmobilen vorausgesetzt. Selbst sehr sicherere Fahrer sollten anfangs aber Vorsicht walten lassen. Denn die größeren Maße des Fahrzeugs sind ganz einfach ungewohnt. Bei der Abholung beim Vermieter gibt es eine kleine Einführung, die meist zwischen 30 und 60 Minuten dauert. Wenn es der Zeitplan erlaubt, ist es sehr hilfreich, das Fahrzeug einen Tag vor der Abreise zu mieten. Dann kann man sich in der gewohnten Umgebung ganz ohne Reisestress an das (möglichst bereits beladene) Gefährt gewöhnen, das Bremsverhalten testen oder Manöver wie Einparken und Rückwärtsfahren üben. Generell sollte das Reisetempo im Wohnmobil eher gemütlich ausfallen, 90 bis 110 Stundenkilometer sind ideal. Das wirkt sich auch positiv auf den Kraftstoffverbrauch aus.

5. Zurückhaltung beim Gepäck

Ein Wohnmobil kann gerade Anfänger dazu verführen, beim Packen sämtliche Hemmungen über Bord zu werfen. Fahrräder, Surfbrett, massenhaft Essensvorräte und Kleidungsstücke kommen da schnell zusammen – Platz gibt es ja genug. Allerdings wirkt sich das Gewicht maßgeblich auf den Spritverbrauch aus. Zudem darf das im Fahrzeugschein eingetragene Gesamtgewicht nicht überschritten werden. Schwere Gegenstände wie die Gasflasche für den Herd oder Konserven werden am besten am Boden und in Nähe der Achse gelagert. Durch diesen tiefen Schwerpunkt wird das Fahrzeug in Kurven stabilisiert.

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Von Hannah Sommer

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