Philippinen Touristen packen als Katastrophenhelfer an

„Haiyan“ hat ganze Ortschaften ausradiert. Die Folgen des Tropensturms, der die Philippinen Anfang November traf, sind verheerend. Weil jetzt jede Hilfe zählt, ermutigen Freiwilligendienste verstärkt Touristen, das Krisengebiet wieder zu bereisen und vor Ort mit anzupacken.

Reisen, nicht um zu faulenzen, sondern um zu helfen: Immer mehr Urlauber entscheiden sich für die so genannten Volunteer-Trips. Die Gründe sind vielfältig. So kann die Zeit in einem Freiwilligenprojekt neue Perspektiven eröffnen und den Teilnehmern ein nachhaltig gutes Gefühl bescheren. An Projekten, bei denen Freiwillige mit anpacken können, mangelt es nicht. Die einen pflegen Pandas in China, die anderen setzten sich in Belize für den Naturschutz ein.

Nun rufen Hilfsorganisationen dazu auf, sich auch verstärkt auf den Philippinen einzusetzen. Schon kurz nach dem Tropensturm „Haiyan“, der mit einer Geschwindigkeit von mehr als 300 Stundenkilometer über das Land zog, suchte das Rote Kreuz nach Freiwilligen, die Hilfspakete für Familien und Kinder schnüren. Inzwischen bieten Organisationen wie Projects Abroad auch Praktika und Freiwilligenarbeit an, für die Interessierte sich bewerben können. Zum Einsatz sollen die Helfer vor allem auf dem nördlichen Teil der Insel Cebu kommen, also in der Nähe jener Gebiete, die im Zentrum des Sturms lagen.

Die Aufgaben reichen von allgemeinen Aufräumarbeiten über den Wiederaufbau von Gebäuden und Schulen bis hin zur Betreuung von Kindern. Interessierte sollten mindestens zwei Wochen Zeit und jede Menge Tatkraft mitbringen.


Von Hannah Sommer

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