Marco Polo Magazin
Wien · 01.03.2017

Wien

Kuriose Fakten über Wien

Wussten Sie, dass Sie beim Kaffeetrinken in Wien zum immateriellen Kulturerbe der UNESCO beitragen? Oder dass das Wienerische eigentlich ein bairischer Dialekt ist? Mit diesen kuriosen Fakten verblüffen Sie jeden Wien-Kenner.

Die Wiener Straßenschilder folgen einer eigenen Systematik.Die Wiener Straßenschilder folgen einer eigenen Systematik. | © shishic, iStock

Seit 2011 gehört die „Wiener Kaffeehauskultur“ zum immateriellen Kulturerbe der UNESCO. In der Begründung heißt es: „Die Tradition der Wiener Kaffeehauskultur reicht bis Ende des 17. Jahrhunderts zurück und ist durch eine ganz spezielle Atmosphäre geprägt. Typisch für ein Wiener Kaffeehaus sind Marmortischchen, auf denen der Kaffee serviert wird, Thonetstühle, Logen, Zeitungstischchen und Details der Innenausstattung im Stil des Historismus. (…) Die Kaffeehäuser sind ein Ort, in dem „Zeit und Raum konsumiert“ werden, aber nur der Kaffee auf der Rechnung steht“. Sehr schön beschrieben.

Das berühmte Wienerisch ist übrigens ein ostmittelbairischer Dialekt. Auch der bairische Dialektverbund wurde 2009 von der UNESCO als gefährdet und damit schützenswert eingestuft.

In Wien gibt es 144 so genannte „Durchhäuser“. Das sind öffentlich zugängliche Passagen durch Privathäuser, die als Abkürzung dienten und heute einen interessanten Stadtspaziergang ausmachen. Denn oft verstecken sich in den Innenhöfen Cafés oder kleine Geschäfte, geheime Schlupfwinkel oder grüne Oasen.

Interessant ist auch die Systematik der Wiener Straßenbeschilderung: Ab 1862 wurden den Bezirken Farben für die Umrandung ihrer Straßenschilder zugeordnet. Außerdem bekamen alle Gassen, die vom Zentrum der Stadt sternförmig wegführten, eckige Schilder, alle Quergassen ovale.

Entlang des Wienfluss-Ufers sind zahlreiche alte Grabsteine zu finden. Diese wurden aus Mangel an günstigen Baustoffen bei der Regulierung des Flusses und späteren Ausbesserungsarbeiten verbaut. Eigentlich hätten die Grabsteine mit der Inschrift nach unten eingesetzt werden sollen. Doch das ist nicht überall geschehen, sodass man noch so manche alte Grabschrift lesen kann.

Im Wiener „Museum für Schwangerschaftsabbruch und Verhütung“ werden die Geschichte der Verhütung von den alten Ägyptern bis hin zu heutigen Methoden, die Entwicklung des Schwangerschaftstests und Einblicke in die gesetzlichen Debatten rund um den Schwangerschaftsabbruch spannend aufbereitet.

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von Solveig Michelsen

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