Marco Polo Magazin
Thailand · 18.07.2016

Militärregierung räumt auf

Keine Liegestühle, keine Buden: Phuket räumt den Strand auf

Die thailändische Militärregierung hat ihre Drohung wahr gemacht: An den Stränden der beliebten Touristeninsel Phuket gehören Liegestühle jetzt der Vergangenheit an. Auch auf Sonnenschirme und Buden müssen Besucher weitgehend verzichten.

Ein Meer aus Sonnenschirmen ist auf Phuket Geschichte.Ein Meer aus Sonnenschirmen ist auf Phuket Geschichte. | © Thinkstock

2015 waren die ersten Bagger an den Stränden von Phuket angerückt. Jetzt wurde mit Surin Beach auch der letzte Strand der größten Insel Thailands auf Geheiß der Militärregierung geräumt. Entfernt werden mussten sämtliche Liegestühle, die oft fest im Boden verankert waren. Auch illegal errichtete Verkaufsbuden und Imbisse an den malerischen Stränden wurden abgerissen, Sonnenschirme gibt es kaum noch. Besucher an Phukets Stränden müssen nun auf Matten oder Handtüchern auf dem Sand liegen, Sonnenschirme sind auf lediglich zehn Prozent der Strandfläche in ausgewiesenen Zonen gestattet. „Wir wollen unseren thailändischen Stränden die natürliche Schönheit zurückgeben“, begründete ein Vertreter des von der Militärführung gebildeten „Nationalen Rats für Frieden und Ordnung“ die Säuberungsaktionen. Diese richten sich aber auch gegen korrupte Strukturen an den Stränden.

Hotelgäste beschweren sich

So konnten findige Geschäftemacher in der Vergangenheit mit einem Bestechungsgeld an örtliche Behördenvertreter ungestraft illegale Bretterbuden errichten und damit kräftig an den Touristenströmen mitverdienen. Die Aufräumaktion für angeblich mehr Natur und weniger Kommerz aber bringt den örtlichen Hoteliers viel Ärger ein. Deren Kunden beklagen sich nämlich über das unbequemere Sonnenbaden am Strand. In der Folge sind die Liegen an den Hotelpools nun so beliebt, dass sie Beobachtern zufolge bereits in der Nebensaison allesamt belegt waren. Auch vermissen es viele Touristen, sich den Strandbesuch mit Snacks, Getränken und einer schnellen Massage zwischendurch versüßen zu können.

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Von Hannah Sommer

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