Fußball WM 2014 Hoteliers in Rio de Janeiro einigen sich auf Preisbremse

Vom 12. Juni bis zum 13. Juli 2014 wird in Brasilien die Fußball-Weltmeisterschaft 2014 ausgetragen. Aufgrund des erwarteten Besucheransturms ziehen viele Hotels kräftig die Preise an. In Rio de Janeiro einigten sich die Hoteliers jetzt darauf, nicht mehr Übernachtungskosten als zum Jahreswechsel zu verlangen.

Die Fußball-WM 2014 findet in 12 brasilianischen Städten statt. Bisher haben nur Hoteliers in Rio de Janeiro einer Preisbremse zugestimmt.

Brasilien investiert in die nächsten 50 Jahre und nicht nur in einen Monat“, sagte Juliana Pereira da Silva von der Verbrauchschutzbehörde „Senacon“ nach Angaben der britischen Zeitung „The Telegraph“. Sie betont, dass die Rechte der Verbraucher in jedem Fall geschützt werden müssen. Im letzten Jahr waren Preiserhöhungen bei Übernachtungen von bis zu 300 Prozent öffentlich geworden. Für Pereira sind derartige Aufschläge für Brasilien vor allem imageschädigend. Sie zeigt aber Verständnis dafür, dass Hoteliers zu einem speziellen Event wie der WM Hochsaison-Raten verlangen würden.


Mit der vereinbarten Preisbremse sollen nicht nur die Fußball-Fans bei Laune gehalten, sondern auch ein Tourismus-Einbruch verhindert werden. Nach Angaben des „Telegraph“ war es in London während und kurz nach der Olympischen Sommerspiele 2012 wegen horrender Übernachtungsgebühren zu einer solchen Krise gekommen. Viele Gäste mieden wegen der hohen Preise die Innenstadt oder waren erst gar nicht in die britische Hauptstadt gereist. Im Vergleich zum Vorjahr hatten einige Londoner Hoteliers ihre Übernachtungsgebühren um das Zehnfache angehoben.


In Brasilien lässt es sich im Vergleich dazu in einigen Spielorten (noch) vergleichsweise günstig nächtigen. Einer Untersuchung des Reiseinformationsportals „Trivago“ zufolge, gäbe es beispielsweise für das Spiel Japan gegen Griechenland in der Stadt Natal im Nordosten des Landes noch eine Übernachtungsmöglichkeit für 468 Real (umgerechnet rund 146 Euro).


Auch zwei brasilianische Fluggesellschaften haben sich schon für eine Preisbremse stark gemacht. Die Airlines „Azul Linhas Aereas“ und „Avianca Brasil“ verpflichteten sich nicht mehr als 999 Real (umgerechnet rund 312 Euro) für einen Inlandsflug zu verlangen.

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Von Hannah Sommer

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