Trekking Bergsport in Afrika

Afrika steht als Urlaubsziel für aufregende Safari-Touren, Wüstenlandschaften und traumhafte Strände. Dabei hat der Kontinent noch viel mehr zu bieten. Auch Bergsteiger kommen hier auf ihren Kosten. Die fünf schönsten Regionen im Überblick.

Der Kilimandscharo in Tansania 

Der Kilimandscharo besteht aus drei erloschenen Vulkanen und liegt im Nordosten Tansanias. Mit einer Höhe von 5893 Metern über dem Meeresspiegel gilt er als das höchste Massiv Afrikas. Sechs Routen mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden führen zum Gipfel. Kletterer müssen für die Besteigung bezahlen und sind verpflichtet, einheimische Führer und Träger zu engagieren. Innerhalb des Massivs steht der Berg Kibo, der den Beinamen „Der Helle“ trägt. Er ist der größte Berg Afrikas und zählt damit zu den „Seven Summits“, den jeweils höchsten Gipfeln der sieben Kontinente. Die Besteigung des Kilimandscharo hat unteren Bergsteigern den Ruf vergleichsweise einfach zu sein.

Der Mount-Kenya  in Kenia 

Der Mount Kenya wird in der Sprache des Volksstammes Massai auch der schwarz-weiße Berg genannt. Das Massiv liegt nur 15 Kilometer von der Äquatorgrenze und 140 Kilometer nordöstlich von der kenianischen Hauptstadt Nairobi entfernt. Es erreicht 5199 Meter Höhe. Nach dem Kilimandscharo ist die Erhebung die zweithöchste Afrikas. Ab 3200 Meter Höhe befinden sich Wanderer und Kletterer im geschützten Mount-Kenya-Nationalpark. Seit 1997 gehört die Region zum Weltnaturerbe der Unesco. 

Der Mount Meru in Tansania 

Neben dem Kilimandscharo hat Tansania noch eine weitere beeindruckende Berglandschaft zu bieten. Der Vulkan Mount Meru erreicht stolze 4565 Meter und liegt nur 65 Kilometer von dem bekannteren Kilimandscharo-Massiv entfernt. Kletterer besteigen den Berg oft, um sich auf die anstrengendere Tour auf den höchsten Gipfel Afrikas vorzubereiten. Atemberaubende Ausblicke und eine artenreiche Tierwelt machen den Vulkan zu einem absoluten Geheimtipp für Afrika-Reisende. 

Der Simien Mountains Nationalpark in Äthiopien

Die unwirkliche und bizarre Berglandschaft im Norden Äthiopiens ist seit 1959 ausgewiesenes Naturschutzgebiet. Der höchste Berg der Region ist mit 4533 Metern der Ras Daschän. Bergsteiger können hier auf extrem seltene Tierarten treffen. In den Simien Mountains sind zum Beispiel äthiopische Steinböcke und Dscheleda-Affen, auch Blutbrustpaviane genannt, beheimatet. Dscheleda-Affen leben nur im Hochland von Äthiopien und sind die einzige Primatenart, die sich ausschließlich von Gras ernährt. 

Das Atlas-Gebirge in Marokko 

Das Atlas-Gebirge erstreckt sich auf insgesamt 2300 Kilometern über die nordafrikanischen Staaten Marokko, Tunesien und Algerien. Zum Atlas-Gebirge gehören das Rif, der Antiatlas, der Saharaatlas, sowie der Hohe, Mittlere und der Tellatlas. Zu der Gebirgskette wird außerdem noch das vulkanische Gebiet des Djebel Siroua gezählt. Mit 4165 Metern zählt die Erhebung Toubkal zu den höchsten in ganz Nordafrika. Trekking in der Region ist anspruchsvoll aber lohnenswert. Neben zerklüfteten Landschaften kann die vielfältige Kultur der Berber bewundert werden, die in der rauen Umgebung seit Jahrhunderten leben. 

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