Schutz vor Anschlägen Am Eiffelturm werden schusssichere Glaswände errichtet

Die terroristischen Anschläge der vergangenen Jahre führen am Eiffelturm zu verstärkten Sicherheitsmaßnahmen. An der Pariser Touristenattraktion wurde mit dem Bau von schusssicheren Glaswänden begonnen. Die Absperrung soll am Eingangsbereich für mehr Sicherheit sorgen.

Besucher des Eiffelturm sollen besser geschützt werden. | © Thinkstock

Besucher des Eiffelturms sollen vor dem Betreten des Pariser Wahrzeichens besser vor Anschlägen geschützt werden. Dazu wurde nun mit der Errichtung von Glaswänden um den Eingangsbereich begonnen. Das teilte die Stadt Paris mit. Die Absperrung aus schusssicherem Glas soll das Areal auf zwei Seiten sichern. Sie ersetzt die Metallbarrieren, die seit der Fußball-Europameisterschaft 2016 den Fuß des Eiffelturms säumen. Die Glaswände sollen zum französischen Nationalfeiertag am 14. Juli fertiggestellt sein.

Ästhetischer Schutz

Der Stadtrat hatte das auf 20 Millionen Euro taxierte Bauprojekt im März beschlossen. Vize-Bürgermeister Jean-François Martins sprach angesichts der bisher eingesetzten Metallgitter von einer „sehr viel ästhetischeren“ Lösung. Die vermutlich rund 2,5 Meter hohen Glaswände sollen den Blick auf den Eiffelturm frei lassen und gleichzeitig die Menschen vor Anschlägen schützen. Das neue Sicherheitskonzept sieht auch eine verbesserte Videoüberwachung und Barrieren zum Schutz gegen Autos vor. Terroristen sind in den vergangenen Monaten unter anderem in Nizza und Berlin mit Fahrzeugen in Menschenansammlungen gerast.

Schutz für Millionen von Besuchern

Seit den Anschlägen vom November 2015 herrschen auch am Eiffelturm verschärfte Sicherheitsmaßnahmen. Wer den Platz unter dem Bauwerk betreten möchte, wird kontrolliert. Der 1889 eröffnete Aussichtsturm zieht jährlich rund sieben Millionen Besucher an, im Schnitt also mehr als 19.000 täglich. Der Eiffelturm nimmt damit unter den kostenpflichtigen Sehenswürdigkeiten weltweit die Spitzenposition ein. Die Entwürfe zu den Glaswänden stammen vom Büro des österreichischen Architekten Dietmar Feichtinger. Es hatte im Februar den Wettbewerb gewonnen und zeichnete unter anderem auch für die Neugestaltung des Hamburger Jungfernstiegs verantwortlich.

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Von Jonathan Berg

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