Marco Polo Magazin
28.10.2012

Äthiopien

Äthiopien: Reise in das Mutterland des Arabica-Kaffees

Wer mehr über den berühmten Arabica-Kaffee wissen möchte, reist am besten gleich in sein Herkunftsland: nach Äthiopien. Hier können Reisende in den Regenwäldern des Landes mehr über die Ernte und Verarbeitung des Wildkaffees erfahren.

Kaffeebohnen werden geröstetKaffeebohnen werden geröstet|yenhoon/stockxchng

Die meisten Menschen kommen nicht ohne ihn aus und für viele ist er das erste, was sie am Tag zu sich nehmen: der heiß geliebte Kaffee. Das schwarze Heißgetränk kommt von überall her, sei es aus Indien, Brasilien oder Afrika. Kaffeefreunde, die auch mal weiter als über den Kaffeetassenrand blicken wollen, können in Äthiopien bei der traditionellen Kaffeezeremonie beiwohnen. Nach der Ernte werden die grünen Kaffeebohnen geröstet. Aus der Blechschale in die hölzerne Mukecha: Hier werden die gerösteten Bohnen gemahlen, um dann als Pulver verarbeitet in alle möglichen Teile der Welt exportiert zu werden.


Schutz für die Kaffeebohnen


Äthiopien ist die Mutter des Arabica-Kaffees: Im Bergregenwald des Landes werden die Arabica-Bohnen geerntet. Der Binnenstaat im Nordosten von Afrika beherbergt die beiden UNESCO Biosphärenreservate Kafa und Yayu im Südwesten des Landes, die den Erhalt und die nachhaltige Nutzung des Wildkaffees gewährleisten sollen. Dieser ist nämlich durch die zunehmende Rodung der Wälder, zum Beispiel für Ackerbau, stark bedroht, was auch eine finanzielle Gefahr für die Äthiopier darstellt, für die der Wildkaffee eine bedeutende Einnahmequelle ist.


Zum Schutz der Artenvielfalt


Im Biosphärenreservat Yayu ist immer noch ein großes Stück Kaffeewald erhalten geblieben, auch wenn bereits weite Teile des Gebiets als landwirtschaftliche Nutzfläche dienen und Wälder abgeholzt wurden. Schon als die Einführung der Reservate noch in der Planphase steckte, wurden einige Maßnahmen zum Schutz der Wälder durchgesetzt, wie zum Beispiel, dass die Rodung nur noch eingeschränkt durchgeführt werden darf. Neben dem Schutz des Wildkaffees dienen Yayu und Kafa auch zum Erhalt der biologischen Vielfalt: Mehr als 244 Pflanzen- und 294 Tierarten fühlen sich zum Beispiel allein in Kafa zuhause.


Von Katharina Schneider, MARCO POLO News-Redaktion


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