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Autofreie Skiorte: Für Frischluft-Fans

Die Seilbahn geht fast senkrecht in die Höhe. Eisgrau ragen die blanken Felsen in den Abgrund. Tief unten, erschreckend klein: Menschen, Bauernhäuser und dunkle Tannen. Wer die Bettmeralp im Schweizer Kanton Wallis erreichen will, sollte keine Höhenangst mitbringen, denn die Gondel ist das einzige Verkehrsmittel hinauf. Autos müssen unten im Rhonetal bleiben.

Makellose Schneedecke

Der 500-Seelen-Ort zählt zu den wenigen autofreien Wintersportregionen der Alpen. Und das ist fantastisch: Keine Abgase in der Luft, keine Staus, kein Straßenlärm. Stattdessen himmlische Ruhe und eine makellos geschlossene Schneedecke. Geräumt werden die Straßen nicht – warum auch? Nur zum Bettenwechsel kämpfen sich Raupenfahrzeuge durch die weiße Pracht, um die Gäste samt Gepäck zu ihrem Feriendomizil zu bringen.

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300 Sonn(en)tage im Jahr

300 Sonn(en)tage im Jahr

Unter meterhohen weißen Zipfelmützen ducken sich urige Chalets aus dunklem Holz. Romantisches Zentrum des Örtchens auf 1970 m Höhe: die winzige Kapelle Maria im Schnee. Zwischen den kleinen Häuschen plätschert ein Gebirgsbach, im Hintergrund schmiegen sich Tannenwälder an den Hang. Die Bettmeralp ist ein Bilderbuchdorf, dem Bausünden erspart geblieben sind und das 300 Tage im Jahr von der Sonne verwöhnt wird.

Blick aufs Matterhorn

Blick aufs Matterhorn

Das Skigebiet mit 107 km präparierten Abfahrten, 35 Gondeln und Liften beginnt direkt vor der Haustür der Ferienhäuschen und Hotels. Lästige Fahrten mit dem Skibus entfallen: einfach rein in die Bindung, ein paar Mal kräftig abstoßen und mit der nächsten Aufstiegshilfe auf den Berg. Im Nu sind die Nachbardörfer Fischer- und Riederalp (ebenfalls autofrei) per Seilbahn zu erreichen. Gipfel der Ski-Genüsse: die Bergstation Bettmerhorn auf 2643 m mit Blick auf das Matterhorn und die gewaltige Gletscherzunge des Aletschgletschers, des größten Eisstroms der Alpen und UNESCO-Weltnaturerbe.

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