Der Capitol-Reef-Nationalpark besticht vor allem durch sein interessantes Farbspiel und die im 19. Jahrhundert von mormonischen Siedlern gegründete Siedlung mit idyllischem Obstgärtchen. Für geologisch Interessierte ein absolutes Muss, denn hier legt sich die Natur in farbigen Schichten frei und changiert zwischen rot, grün und gelbem Sandstein. Leider sind viele interessante Routen nur mit dem Geländewagen zu befahren.

UtahDie fünf Nationalparks

Arches National Park

Auch Utah hat seine „Big Five“: Canyonlands-, Arches-, Zion-, Capitol-Reef- und Bryce-Canyon-Nationalpark. Sie alle stellen besondere Felsformationen zur Schau und doch sind sie so unterschiedlich wie nur irgendwie möglich. Denn der eine Stein krümmt sich zum Bogen, im anderen hat sich ein viele hundert Meter tiefes Flussbett eingegraben, beim Dritten beeindrucken vor allem die Farbspiele. Wer sich entscheiden muss, hat die Qual der Wahl.

Canyonlands-Nationalpark

Schon der Name erinnert an einen anderen Nationalpark unweit von Utah: den Grand Canyon. Und tatsächlich gibt es einige Gemeinsamkeiten: Auch hier hat der Fluss Colorado (zusammen mit dem Green River) ein tiefes Flussbett in das Colorado-Plateau gegraben, das bis zu 400 Meter unterhalb des Betrachters liegt. Von der Abbruchkante des Sandsteinplateaus bieten sich spektakuläre Tiefblicke; die schönsten Sonnenuntergänge bietet der Green River Overlook.

Arches-Nationalpark

In unmittelbarer Nachbarschaft, quasi gleich gegenüber, befindet sich ein Nationalpark mit gänzlich unterschiedlichen Felsformationen: Hier konzentriert sich die weltweit größte Anzahl natürlicher Steinbögen auf engstem Raum. Viele davon sind auf kurzen Spaziergängen von der Straße aus zu besichtigen: sehr praktisch, wenn man nur wenig Zeit hat oder nicht gut zu Fuß ist.

Zion-Nationalpark

Der Zion-Nationalpark mit seinen schluchtenreichen Canyons erinnert am ehesten noch an die Alpen. Das grüne, fruchtbare Flussbett und die bis zu 1500 Meter hoch aufragenden Felswände drum herum haben es den wüstengewohnten Utahns angetan, weshalb der Zion auch der älteste Nationalpark Utah ist.

Capitol-Reef-Nationalpark

Bryce-Canyon-Nationalpark

Erodierte Felstürmchen, so genannte Hoodoos, stehen zuhauf in einem halbkreisförmigen Felskessel, der deswegen auch Amphitheater genannt wird. Erkundet werden kann der Park entweder durch einen schnellen Blick von oben oder durch kurzweilige Wanderungen durch die bröseligen Sandsteingebilde – ein beeindruckende Erlebnis, das so schnell keiner vergisst!

» Auf Frag' MARCO POLO finden Sie weitere Fragen und Antworten zum Thema „Nationalparks in den USA“ und weitere interessante Beiträge rund ums Reisen.

von Solveig Michelsen

 

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