Regenzeit in Thailand

5 Gründe warum sich ein Urlaub auch in der Monsun-Saison lohnt

Thailand – der Inbegriff des entspannten Strandurlaubs: Sonne satt, strahlend weiße Strände, Palmen und atemberaubende Schnorchel- und Tauchgebiete. Doch ab Mai wird das Badevergnügen alljährlich durch regelmäßige Schauer von oben unterbrochen: Die Regenzeit beginnt und dauert bis in den Oktober hinein an. Warum das der Urlaubs-freude aber keinen Abbruch tut und welche Vorteile sich daraus ergeben, zeigt unsere Liste.

 

Text: MARCO POLO Redakteurin Sinja Stiefel

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1. Von wegen Dauerregen: Regenzeit und Regenschauer

Häufig besteht bei Urlaubern immer noch die Angst, dass es während der Regenzeit in Thailand von morgens bis abends, tagelang ununterbrochen regnet und somit alle Ausflugspläne zunichte gemacht werden. Das passiert jedoch nur im Extremfall. In der Regel regnet es meist nur ein bis zwei Stunden am Tag, oft sogar nur am Abend oder in der Nacht. Die restliche Zeit klart der Himmel auf und es bleibt trocken und, was noch viel wichtiger ist, angenehm warm.

2. Unterschiedliche Regionen, unterschiedliche Regenzeiten

In Thailand gibt es unterschiedliche Regionen, die ein eigenes Mikroklima aufweisen und sich auch in Sachen Regenzeit stark unterscheiden können. Auf den Inseln Ko Samui, Ko Phangan und Ko Tao, im Süden des Landes, beginnt die Regenzeit erst im Oktober und dauert in der Regel auch nur bis Ende November an. Trotz teils heftiger, aber kurzer Niederschläge in dieser Zeit bleiben die Temperaturen meist konstant über 25 °C.

In Zentralthailand, wo auch die Hauptstadt Bangkok liegt, beginnt die Regenzeit hingegen schon im Juni und endet im September. Da während dieser Zeit die Temperaturen über 30 °C liegen und es fast täglich zu Niederschlägen kommt, ist die Luftfeuchtigkeit zwar sehr hoch, wem dies aber nichts ausmacht, der genießt Sehenswürdigkeiten wie beispielsweise den Großen Palast ohne nervige Touristenmassen.

Im Norden Thailands, rund um die beliebte Stadt Chiang Mai, beginnt die Monsun-Zeit im Juni und dauert bis in den Oktober. Doch meist fallen die Regenschauer hier nicht so stark aus wie im Süden. Daher sollte man vor Urlaubsbeginn genau prüfen, in welchen Regionen man sich aufhalten möchte. Wenn man es geschickt anstellt, kann man der Regenzeit bei einer Rundreise entfliehen.

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3. Mehr Regen, weniger Touristen bei den beliebten Sehenswürdigkeiten

Einer der großen Vorteile der Regenzeit besteht darin, dass es sich dabei um die Nebensaison handelt und deutlich weniger Touristen im Land sind als in der beliebten Trockenzeit. Beliebte Orte, wie beispielsweise Tempelanlagen oder auch bekannte Strände sind nicht überlaufen und können in vollen Zügen genossen werden. Wer sich gerne an einem der eindrucksvollen Bauwerke und Badeparadiese fotografieren lassen möchte, ohne Menschenmassen im Hintergrund zu haben – die Monate der Regenzeit sind der perfekte Zeitpunkt dafür. Aber Achtung: Das tatsächliche Baden ist in der Regenzeit an vielen Stränden aufgrund von gefährlichen Strömungen untersagt.
Für Shopping-Fans bieten die zahlreichen, modernen Einkaufscenter in der Hauptstadt Bangkok einen spaßigen und beliebten Unterschlupf während eines Regenschauers. Ist dieser überstanden, geht es weiter mit dem Outdoor-Sightseeing.

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4. Regenzeit ist Sparzeit: Günstige Hotel- und Flugpreise

Weniger Touristen während der Regenzeit - das bedeutet für die Hotels und Reiseanbieter auch weniger Umsatz. Um Betten, Hotels und Restaurants voll zu bekommen, bieten die Dienstleister in Thailand daher während der Regenzeit stark reduzierte Preise an. Wem ein Thailand-Urlaub während der Trockenzeit zu teuer ist, der kann in der Nebensaison, dank Low-Season-Rabatten, super Angebote mit bis zu 50 Prozent Preisnachlass ergattern. Auch Fluganbieter bieten in der Zeit von Mai bis Oktober vergünstigte Flüge nach Bangkok und Thailand an. Auch bei Ausflügen kann man viel Geld sparen.

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5. Naturspektakel und Abkühlung während der Regenzeit

Outdoor-Liebhaber profitieren während der Regenzeit von der sattgrünen, sprießenden Natur, die deutlich beeindruckender ist als während der Trockenzeit. Wasserfälle sprudeln in sonst unbekannter Wucht den Berg hinunter und selbst ein Regenschauer inmitten des tropischen Waldes kann zu ungeahnten Glücksgefühlen führen. Schließlich ist der Regen in Thailand nicht kalt wie bei uns, sondern die Tropfen prasseln warm und weich vom Himmel. Wer einmal einen Regenschauer in Thailand sprichwörtlich mit Haut und Haar erlebt, wird noch lange davon berichten können. Auch Natur-Fotografen kommen bei der Fülle an blühenden Blumen und Blüten kaum mehr vom Auslöser los und hitzegeplagten Urlaubern bescheren die Regenschauer eine willkommene Abkühlung.

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