Afrikas trendigste Metropole24 Stunden in Kapstadt

Kapstadt ist Afrikas südlichste und coolste Metropole. Es erwarten sie freundliche Menschen, viele Sehenswürdigkeiten, ausgezeichnete Restaurants, interessante Shops und stilvolle Übernachtungsmöglichkeiten. Auch Musikliebhaber und Nachtschwärmer kommen selbstverständlich auf ihre Kosten. Und Naturfreunden bietet der mitten in der Stadt aufragende und über 1000 Meter hohe Tafelberg eine Oase der Ruhe mit Dutzenden von Wanderwegen.  

Früh am Morgen

Lassen sie sich mit einem Taxi kurz vor Sonnenaufgang zum Kloof Nek und von dort zur Tafelberg-Seilbahnstation chauffieren. Am besten buchen sie die Tickets im Web, dann müssen sie nicht in der Schlange warten, falls andere Besucher so früh am Morgen die gleiche Idee haben. Während der fünfminütigen Fahrt nach oben, geniessen sie atemberaubende Blicke auf die City und über die Tafelbucht bis Robben Island. Kapstadt ist die einzige Millionen-Metropole der Welt, die direkt an einem Nationalpark liegt. Machen sie einen Spaziergang zum mit 1088 Meter höchsten Punkt auf dem Tafelberg, dem Maclear’s Beacon. Das nimmt hin und zurück etwa eine Stunde in Anspruch. Wenn es jetzt schon im Magen grummelt, können sie am Berg frühstücken. Oder sie nehmen die Gondel zurück und frühstücken mit Tafelberg-Kulisse im Hintergrund in Kapstadts Fressmeile, der Bree Street. Ein tolles Restaurant reiht sich da ans nächste.

Später am Morgen

Über die Bree Street gelangen sie schnell zu Fuβ in die City. Der Stadtkern liegt übersichtlich zwischen Tafelbucht und Tafelberg. Ein Rundgang wird so nicht zum anstrengenden Marathon, da die Hauptsehenswürdigkeiten recht nahe beieinander liegen. Im City-Zentrum gibt viele interessante Museen und altehrwürdige, koloniale Bauten. In den multikulturellen Straßen spürt der Besucher, dass er sich im quirligen Afrika befindet. Händler, Musiker und Blumenverkäufer belagern die Gehwege. Viele Sehenswürdigkeiten liegen entlang der Museumsmeile in den Company Gardens und in der Nähe der St. Georges Mall, beides Fußgängerzonen. Hier sollten sie ein, zwei Stunden verbringen. Schlendern sie durch den herrlichen Company’s Garden, der grünen Lunge der Stadt. Hier finden sich auch die besten Museen. South African National Gallery, South African Museum und die Slave Lodge vermitteln ihnen die besten Eindrücke von Kultur, Kunst und Geschichte der Mother City.

Mittags

Cape Town Tourism in der Burg Street ist eine sehr schön gemachte Touristen-Information mit kleinem Internet-Café, Souvenir-Shop und freundlichem Personal. Gleich um die Ecke finden sie sich am kopfsteingepflasterten und verkehrsberuhigten Greenmarket Square, wo unter der Woche Dutzende von Ständen aufgebaut sind, die hauptsächlich Kunsthandwerk verkaufen. Hier darf gefeilscht werden. Was den Platz auβerdem so schön macht, sind die wunderschönen Art Deco-Gebäude, die ihn säumen.

Um 11.59 Uhr sollten sie kurz innehalten. Und wuuuuum. 12 Uhr. Noon Gun, die Schwarzpulverkanone am Signal Hill sorgt mit einem Donnerschlag dafür, dass Kapstädter ihre Mittagspause nicht vergessen. Und die Tauben in der Stadt haben alle ganz offensichtlich nur ein Kurzzeitgedächtnis. Sie fliegen jeden Tag um 12 erschreckt auf. Was seit 1806 vorbeifahrenden Schiffen die Möglichkeit gab ihre Chronometer exakt einzustellen, signalisiert heute eindrucksvoll die Lunchtime. Das Schauspiel kann auch besichtigt werden.

Gehen sie die Shortmarket Street hoch, in den oberen Teil der Stadt. Bo-Kaap mit seinen bunten Häuschen ist das älteste Viertel der Stadt, das von dem Apartheidgesetz der getrennten Entwicklung verschont geblieben war. Im Gegensatz zum multikulturellen Viertel District Six, das in den 1960er Jahren dem Erdboden gleichgemacht wurde, um Platz zu schaffen für ‚weiβen‘ Wohnraum, trauten sich die National Party-Politiker nicht an das Moslemviertel mit seinen zahlreichen Moscheen heran. Dort erwarteten sie offensichtlich massiven Widerstand.

Tradition und Moderne

Hier leben daher heute noch die Nachkommen der ersten Moslems, die aus Indonesien ans Kap gelangten. Nur fünf Minuten vom quirligen Stadtkern entfernt, haben sie das Gefühl mitten in Nordafrika zu sein. Das Leben läuft hier noch eine Spur ruhiger ab: schöne, kleine und farbenprächtige Häuser, kopfsteingepflasterte Straβen, Männer mit Fez und langen weiβen Gewändern und Frauen mit Kopftuch oder ganz verschleiert. Bo-Kaap geht nahtlos in den Stadteil De Waterkant über. Ein Trendviertel mit tollen Geschäften, Boutiquen und vielen Restaurants und Bars.

Über den zur Fuβball-WM 2010 etablierten Fanwalk, der sich die Somerset Road entlangzieht und mit roten Backsteinen im Gehweg gepflastert ist, geht es nach Green Point. Viele Bars und Restaurants flankieren die breite Straβe. Schon von weitem läβt sich das wunderschöne Cape Town Stadium ausmachen. Von hier ist es nur noch ein Leopardensprung in die Victoria & Alfred Waterfront, nach wie vor Südafrikas besucherstärkste Touristenattraktion. Neben unzähligen Shops gibt es auch einige sehr gute Restaurants. Der perfekte Platz, um ein Lunch mit Blick auf den Hafen einzunehmen.

Nachmittags

Von der Waterfront ist es nicht weit bis zu Südafrikas ältestem Leuchtturm, dem von Mouille Point, der über die Uferpromenade zu erreichen ist. Hier beginnt der dicht besiedelte Stadtteil Sea Point, ein beliebter Platz für einheimische Jogger, Radfahrer und Skateboard-Fahrer. Kurz bevor sich die Sonne spektakulär in den Atlantik versenkt, finden sich Kapstädter traditionell zum Sundowner, dem Sonnenuntergangsdrink, an einem landschaftlich reizvollen Platz ein. Entweder sie schlürfen einen Cocktail in Camps Bay oder sie geniessen ihre in der Kühltasche mitgebrachten Drinks an einem der vier attraktiven Clifton-Strände. Eine gute Alternative dazu sind die in der Waterfront angebotenen Sunset Cruises. Mit groβen Segelbooten geht es da Richtung Robben Island in die Tafelbucht, mit grandiosen Aussichten auf die erleuchtete Silhouette der Mother City und dem Tafelberg. Sobald sich die Sonne bis zum nächsten Tag verabschiedet, knallen die Korken an Bord.

Abends & nachts

Wer sich gegen ein Dinner in der Waterfront entscheidet, sollte sich in die Bree Street fahren lassen. Die anfangs erwähnte Fressmeile Kapstadts. Dort finden sie garantiert etwas Passendes. Es gibt etwas für jeden Geschmack. Epizentrum des Nachtlebens ist die parallel zur Bree Street verlaufende Long Street in der City, die lebhafte, wilde Partymeile der Stadt. Es gibt neben relaxten Läden auch ein paar edlere Clubs. Und wen sie der späte Hunger packt, gibt es in Bree und Long Street genügend Kalorienversorgung für Nachtschwärmer. Und wer es bis zum Morgengrauen geschafft hat, für den beginnen nach einem reichhaltigen Frühstück - je nach Kater mit oder ohne Bloody Mary - in der City die nächsten 24 Stunden Kapstadt.

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