Trendspaß Geocaching: Piraten mit GPS

Säbel schwingende Piraten im Besitz einer halben Landkarte mit mysteriösen Zeichnungen und auf der Suche nach einer Truhe voller Gold – so mögen sie ausgesehen haben, die Schatzsucher anno dazumal. Und heute? Friedlich sind sie, die Glücksritter der Neuzeit, oft mit Kindern unterwegs, ausgestattet mit Global Positioning System (GPS)-Empfängern. Ziel der „Geocacher“: Nicht Reichtümer, sondern ein Cache, ein Plastikbehälter, gefüllt mit einer Kleinigkeit und einem Logbuch, in das sich der Finder einträgt.

Schatz im Parkhaus

Klingt einfach, kann aber sehr nervenaufreibend und – je nach Gelände – schweißtreibend sein. Bei einem einfachen Cache gelangt der Sucher mit dem Auto fast bis zum Ziel, bei der Erhöhung des Schwierigkeitsgrads gibt es so gut wie keine Grenzen. Ganz ausgefuchste Cacher bauen mehrere Stationen ein, die erst nach und nach zum eigentlichen Zielpunkt führen. Da müssen Sie etwa Knobeleien lösen, die durchaus das Niveau einer 100 000 Euro-Frage bei Günther Jauch haben, oder es steht eine kleine Fahrt mit der Bahn an – Spaß muss sein, und der hört auch nicht auf, wenn Sie bei der High-Tech-Schnitzeljagd Schnorchel und Flossen benötigen.

Knobeln wie im Fernsehen

Klingt einfach, kann aber sehr nervenaufreibend und – je nach Gelände – schweißtreibend sein. Bei einem einfachen Cache gelangt der Sucher mit dem Auto fast bis zum Ziel, bei der Erhöhung des Schwierigkeitsgrads gibt es so gut wie keine Grenzen. Ganz ausgefuchste Cacher bauen mehrere Stationen ein, die erst nach und nach zum eigentlichen Zielpunkt führen. Da müssen Sie etwa Knobeleien lösen, die durchaus das Niveau einer 100 000 Euro-Frage bei Günther Jauch haben, oder es steht eine kleine Fahrt mit der Bahn an – Spaß muss sein, und der hört auch nicht auf, wenn Sie bei der High-Tech-Schnitzeljagd Schnorchel und Flossen benötigen.

Versteckt in der Mauerritze

Und wenn Sie dann ganz sicher sind, dass der Cache sich in unmittelbarer Nähe befindet – dann haben Sie ihn noch längst nicht gefunden. Vielleicht zählt er zur Kategorie „Micro“, hat also die Größe einer Streichholzschachtel und ist perfekt in einer Mauerritze versteckt. Bei einer Genauigkeit des GPS-Systems von etwa zehn Metern bleibt genug Raum zum Suchen – was hilft, ist Intuition, Geduld und ein Hint, also ein Hinweis. Und wenn das alles nicht zum Ziel führt – Pech gehabt, denn eine Findegarantie gibt es nicht.

Informationen

Geocaching im Internet:

geocaching.com
geocaching.de
opencaching.de/index.php
geoclub.de


Kleines Geochaching-Lexikon:

Cache: Wasserdichter Behälter, gut versteckt – er ist das Objekt der Begierde. Gefüllt mit Kleinigkeiten, aber auch mit Hinweisen etwa auf besondere Sehenswürdigkeiten in der nächsten Umgebung.

GPS-Empfänger: Elektronisches Gerät, mit dem die aktuelle Position bestimmt werden kann. Genauigkeit etwa drei bis zehn Meter. Kosten ab 140 Euro, je nach Ausstattung bis 600 Euro.

Hint: Hinweis, der bei der Suche nach dem Cache hilfreich ist.

Owner: „Besitzer/in“ eines Caches: Sie oder er hat den Cache angelegt.

Muggel: Mensch, der nicht in die Geheimnisse des Geocachings eingeweiht ist. Entlehnt aus den Harry-Potter-Romanen. Caches sollen nur gehoben werden, wenn kein Muggel in der Nähe ist.

Logbuch: Befindet sich im Cache. Der Finder trägt sich ein und berichtet evtl., was er bei der Suche erlebt hat.

Traditional-Cache: Relativ einfach zu finden, meist in der Nähe eines markanten Punktes.

Multi-Cache: Bis zum Cache sind mehrere Stationen anzusteuern.

Night-Cache: Wird in der Nacht gesucht, zum Teil sind sogar Nachtsichtgeräte notwendig.

 

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