Typisch Schweden

Wer möglichst viel Schweden in kurzer Zeit kennenlernen möchte, sollte sich auf eine Rundreise begeben. Denn nur so erlebt man hautnah die Schönheit der Landschaft, die beeindruckenden Bauwerke und das pulsierende Leben.

Der perfekte Ausgangspunkt für solch eine Reise ist die schwedische Hauptstadt Stockholm. In der 4,5 Millionen Einwohner umfassenden Metropole warten Sehenswürdigkeiten wie die Altstadt auf der Stadtinsel (Stadsholmen), die Insel Helgeandsholmen mit dem schwedischen Reichstag, der Heumarkt „Hötorget“ oder das Freilichtmuseum Skansen.


Berg, Tal und See

Auch untrennbar mit Schweden verknüpft, sind die zahlreichen Seen, von denen der Siljan der siebtgrößte des Landes ist. Das kühle Nass liegt in der schwedischen Provinz Dalarna, umfasst eine Fläche von 290 Quadratkilometern und besitzt eine Tiefe von 134 Metern. An seinen Ufern liegen unter anderem die Orte Leksand, Mora und Rättvik, von denen aus zahlreiche Ausflugsboote starten sowie traditionelle Ruderwettbewerbe stattfinden. Wer Schweden so richtig erkunden möchte, sollte dies nicht nur zu Wasser, sondern unbedingt auch zu Fuß tun. Ob Wanderungen im Fjäll, der Wildmark oder dem Halland – die Landschaft ist in ganz Schweden wunderschön. Ist man mit Einheimischen unterwegs, dürfen sogar überall Pilze und Beeren gesammelt werden, denn in Schweden gilt das Jedermannsrecht, durch das alle Bewohner Zugang zur Natur haben.


Schlösser und Feste

Mit Schweden verbindet man zudem das burgähnliche Schloss Gripsholm im Örtchen Mariefred in der Gemeinde Strängnäs. Es wurde 1537 von Gustav I. Wasa erbaut und beherbergt heute die staatliche Porträtsammlung mit mehr als 2.000 Gemälden. Weltbekannt wurde es unter anderem durch den Roman „Schloss Gripsholm“ von Kurt Tucholsky.

Alle, die in den Frühlings- und Sommermonaten in Schweden unterwegs sind, sollten zudem nicht versäumen, eines der traditionellen schwedischen Feste mitzufeiern: Ob die Walpurgisnacht am 30. April, der Nationalfeiertag am 6. Juni, das Midsommarfest am 21. Juni oder das Krebsfest im August – nirgends sonst lernt man Land und Leute so gut kennen wie bei diesen Feiern. Dort und überall sonst können Touristen die schwedische Küche genießen, deren Gerichte vor allem von ländlicher Hausmannskost, Fischgerichten und Wild geprägt sind.

 

Landidylle Halland

Eine von Urlaubern noch relativ unentdeckte Gegend ist die Provinz Halland in Südschweden. Die langgezogene Region liegt zur Nordsee gewandt an dem Meeresgebiet Kattegat, in der sich die zu Halland zugehörigen Inseln Vendelsö, Lyngaskär sowie Hallands Väderö befinden. In der Region gibt es zahlreiche Landwirtschaftsbetriebe, die sich vor allem durch ökologische Produktion einen Namen gemacht haben. Besonders bekannt ist das Gut „Ästard Gård“, welches zu einem Wohlfühl-Ressort für Touristen umgebaut wurde und mittlerweile über eine eigene große Saunalandschaft, kristallklare Quellen zur Abkühlung und Räume für Massagen verfügt. Rund um die Gutshofanlage „Ästard Gård“ können Touristen das echte schwedische Landleben mit allen Sinnen genießen und trotzdem aktiv sein. So lädt die traumhafte Natur zu ausgedehnten Wanderungen, Radtouren oder Kanufahrten ein.

In der Umgebung wartet beispielsweise der Birkensee, der über Feld- und Waldwege erreichbar ist. Auch mit dem Rad können kilometerlange Touren über abgelegene Wege vorbei an Pferdekoppeln und Bauernhöfen unternommen werden. Sogar am Meer entlang führen zahlreiche Wege durch Küsten- und Naturschutzgebiete. Und auf dem Byasee sowie dem mit unzähligen Seerosen bewachsenen Ottersee sind sogar für Ungeübte Ausflüge mit dem Kanu möglich.

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