Gute Reise: Mit dem Handy in den Urlaub

Ob Strandurlaub oder City-Trip: Selten verreisen wir ohne unser Handy. Deswegen sollte man seine Vorbereitungen für den Urlaub nicht nur aufs Kofferpacken beschränken. Was man über mobiles Telefonieren im Ausland wissen muss:

Roaming im Ausland

Sobald der Flieger gelandet ist, wählt sich das Handy automatisch in ein Mobilfunknetz ein – wie viel das kostet, ist dem Gerät dabei völlig egal. Deshalb unbedingt nach der Landung die Netzwahl von „automatisch“ in „manuell“ umstellen. So kann man den Anbieter mit den geringsten Roaming-Gebühren suchen. Infos zu internationalen Netzwerk-Preisen gibt’s beim jeweiligen Vertragspartner.

Nach Hause telefonieren

Vor dem Abflug sollte man sich über die Tarife informieren, die im Urlaubsland für den eigenen Vertrag gelten. Innerhalb der EU-Länder kostet ein Anruf maximal 46 Cent pro Minute und eine SMS höchstens 13 Cent. Aber Vorsicht: Selbst ein Handygespräch vom Hotel zum Strand nebenan läuft über den deutschen Gebührenzähler. Auch Sparpakete werden ungültig. Auf Nummer sicher geht man mit einer Prepaid-Karte. Die enthält ein bestimmtes Guthaben, das man abtelefonieren kann.

Anrufe aus der Heimat

Auch wenn Oma von zu Hause nur mal anruft, um „Hallo“ zu sagen, zahlt man im Ausland drauf. Die Minutenpreise bei eingehenden Anrufen variieren je nach Anbieter – nachzulesen sind sie auf den jeweiligen Websites. Und Vorsicht vor der gemeinen Mailbox-Kostenfalle: Beim Abhören zahlt man in EU-Ländern bis zu 46 Cent pro Minute, außerhalb sogar dreimal so viel.

Reisen mit iPhone und Smartphone

Um zu vermeiden, dass das Handy nicht unerlaubt Nachrichten aktualisiert oder ungefragt Updates herunterlädt, können „Datenroaming“ und „Datenempfang“ in den Einstellungen deaktiviert werden.

Die besten Urlaubs-Apps

Mit „Offmaps“ kann man sich vor dem Abflug die wichtigen Karten aufs Handy laden. Später braucht es nur noch die GPS-Position, keine Internetverbindung. Die App „The Converter“ rechnet Währungen, Kleidergrößen, Temperaturen und Geschwindigkeiten um. Ähnlich essentiell für eine entspannte Reise: das Übersetzungs-Tool „iTranslate“, das ganze 42 Sprachen beherrscht. Der „Wi-Fi-Finder“ zeigt kostenlose Netzwerke an. Die perfekte Voraussetzung für den „ebookers Explorer“, ein Reiseführer fürs iPad. Er stellt Inhalte individuell aus dem Internet zusammen. Mit soviel Unterstützung kann dann nichts mehr schief gehen!

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