Regensburger Kinderführungen: Kids im Kettenhemd

Eine Stadtführung? Der 9-jährige Marco ist nicht wirklich begeistert. Aber er wird sich täuschen, denn es geht nicht wie sonst durch die Regensburger Altstadt. Sabine Elb hat nämlich eine Schlaumaus-Führung im Programm, die Gruppe der Stadtführerin, die direkt am Ufer der Donau wartet und zu der auch Marco gehört, besteht nur aus Kindern.

Spuren von Römern und Rittern

Eine Zeitreise für fünf- bis 12-jährige Jungen und Mädchen – doch um welche Zeit soll es gehen? „Du stellst dich nach links, du bist jetzt die Römerzeit“, sagt Sabine Elb, „und du stellst dich bitte in die Mitte, du bist jetzt das Mittelalter. Und du, ganz rechts, du bist jetzt die Neuzeit.“ Zuerst die Römer, dann die Ritter – und jetzt wir. Aha, so einfach ist das also. Und welche Spuren Römerzeit und Ritterzeit in der Stadt Regensburg hinterlassen haben, genau darum geht es bei der Regensburger Kinder-Stadtführung.

Zwei Baumeister und der Teufel

Gleich zu Beginn erzählt Stadtführerin Elb in der Nähe der Steinernen Brücke, einem der wichtigsten Bauwerke Regensburgs, eine Geschichte aus dem Mittelalter. Um den Dombaumeister geht es da, und den Brückenbaumeister, und um eine Wette, was wohl früher fertig würde, die Brücke über die Donau oder Regensburger Dom. Dann kommt der Teufel ins Spiel, und der verlangt, wie es eben so Brauch ist, die ersten drei Seelen, die über die Brücke gehen, dann gewinnt ihr Baumeister.

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