HoneymoonFlitterwochen: Worauf muss ich achten?

Flitterwochen: Worauf muss ich achten?

Das Ziel steht fest, die Vorfreude steigt. Damit die Flitterwochen tatsächlich zum Traumurlaub werden, geben wir drei einfache, aber essenzielle Ratschläge.

Neuer Name, neuer Pass?

Die größten Sorgen machen sich Pärchen beim Thema Reisedokumente. Muss ich die Reise schon unter dem neuen Nachnamen buchen? Was, wenn der neue Pass dann aber nicht rechtzeitig kommt? Alles halb so wild, denn: Solange der neue Pass noch nicht ausgehändigt wurde, ist der alte noch gültig. Sprich, man kann getrost auf den alten Namen buchen und verreisen. (Die Eheurkunde sollte man aber trotzdem mitführen, um im Notfall für den anderen sorgen zu können.) Den neuen Reisepass kann man dann ganz entspannt hinterher beantragen.
Und für ganz Korrekte: Ja, man kann auch schon vor der Hochzeit einen Pass mit dem neuen Namen beantragen. Der wird dann aber frühestens am Tag der Eheschließung ausgehändigt. Und Flugticket, Visum und andere Einreisedokumente (z.B. ESTA für die USA) müssen sich allesamt auf den neuen Pass beziehen, sonst sind schwere Komplikationen vorprogrammiert. Sehr riskant also und eher stressig.

Richtigen Zeitpunkt wählen

Ganz klassisch finden Flitterwochen gleich im Anschluss an die Hochzeitsfeierlichkeiten statt – ein Relikt aus sehr alten Zeiten, das Gelegenheit zum gegenseitigen Kennenlernen bieten sollte. Heute ist von der überstürzten Abreise in den Honeymoon eher abzuraten, denn so eine Hochzeit verursacht viel Stress bei der Vorbereitung. Und die Reisevorbereitungen kommen noch oben drauf.
Lieber also etwas Zeit dazwischen verstreichen lassen. Das sorgt für mehr Erholung und lässt mehr Platz für die Vorfreude.

Falle: Erwartungsdruck

Der Erwartungsdruck auf so einen Flitter-Urlaub ist enorm. Das kann zur umso größeren Enttäuschung führen, wenn das Hotel oder die Umgebung nicht den Vorstellungen entspricht oder das Wetter einfach nicht mitspielt. Hier heißt es cool bleiben – ohnehin der beste Ratgeber für eine gelingende Ehe. Seinen liebsten Schatz hat man ja an seiner Seite; alles andere sollte erstmal zweitrangig sein.


von Solveig Michelsen

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