CouchsurfingWas ist das eigentlich?

Couchsurfing – was ist das?

Mit Surfen hat es nur wenig zu tun; frei übersetzt hieße es wohl „von einem Bett ins andere“. Das klingt unanständig, ist es aber nicht.

Denn beim Couchsurfing geht es darum, einem oder mehreren Reisenden ein freies Bett anzubieten – das ist meist die Ausziehcouch im Wohnzimmer, kann aber auch ein separates Gästezimmer sein.
Als Gastgeber kann man vorher festlegen, wie viele Gäste man maximal beherbergen möchte. Auch alle anderen Bedingungen werden schon vorher klargestellt: Wie lange darf der Gast bleiben? Darf er in dem Haus rauchen? Wie steht es um die Nachtruhe? Ist der Gastgeber ein Partyfreak oder erwartet er ein möglichst ruhiges Verhalten? Wünscht er sich gar Mithilfe im Haushalt, nimmt der Gast an den Mahlzeiten teil, bekommt er am Schluss sogar eine Stadtführung?
All dies und noch viel mehr ist im jeweiligen Profil nachzulesen, das jeder Gastgeber und auch Couchsurfer über sich anlegen muss. Ist es vollständig ausgefüllt, lässt es schon brauchbare Rückschlüsse zu, mit wem man es da zu tun bekommt. Dies ist auch die wichtigste Voraussetzung für ein positives Couchsurfing-Erlebnis: Die Chemie zwischen Gast und Host sollte stimmen – oder zumindest die Interessen und Eigenheiten sollten aufeinander abgestimmt sein.

von Solveig Michelsen

Weitere Infos:

www.couchsurfing.org

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