Wandern im Pongau: Im siebten Himmel

Wandern im Pongau: Im siebten Himmel

Urige Hütten, saftige Almen und ein Pfad, der es in sich hat: Der „Salzburger Almenweg“ kennt nur eine Richtung – direkt in den Wandererhimmel aus schönster Natur und kulinarischen Leckerbissen.

Wandern im Pongau: Im siebten Himmel

Eintausendachthundert. Oder in Zahlen: 1800. So viele Almen gibt es nur im Pongau und nirgendwo sonst in Österreich. Ein echtes Paradies also für alle, die gerne zu Fuß unterwegs sind, mit dem Rucksack auf dem Rücken und der frischen, gesunden Höhenluft in den Lungen. Einmal quer durch den Pongau, einem der fünf Gaue des Bundeslandes Salzburg, geht es auf dem „Salzburger Almenweg“, 350 km durch schönste Berglandschaften in den Lagen zwischen 1000 und 2000 m.

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Abschied vom Getriebe im Tal

Abschied vom Getriebe im Tal

Aufgeteilt in 31 Etappen, verbindet der Wanderpfad alle 25 Pongauer Orte miteinander. Was bedeutet, dass Sie die Ausflüge in die Höhe der Bergwelt auch bequem als Tagestreks planen können. Wenn Ihnen aber der Sinn danach steht, für ein paar Tage das Getriebe im Tal hinter sich zu lassen: Der „Almenweg“ ist die perfekte Mehrtagestour, immerhin erwarten 120 bewirtschaftete Almen am Wegrand ihre Gäste. Übrigens: Verlaufen unmöglich, denn der Weg ist über die ganze Länge sorgfältig beschildert. Außerdem können Sie sich im Internet über jede einzelne Etappe informieren, inklusive Wegbeschreibung und Höhenprofil. Ab Sommer 2009 gibt es dann noch einen weiteren Online-Service: jede Etappe als 3D-Ansicht inklusive Luftbild und Video. Alle Tourdaten sind zudem auf GPS-Geräte übertragbar.

Besuch bei den Pilgern

Besuch bei den Pilgern

Einzelne Etappen des „Almenwegs“ locken mit besonderen Höhepunkten. Zum Beispiel die Abschnitte mit den Nummern 6 und 7: Sie führen vom Bahnhof Lend über die Drei Waller-Kapelle bis zur Hinreichalm oder – runter ins Tal – nach Dorfgastein. 830 Höhenmeter sind zu überwinden, relativ steil führt der Pfad hinauf, bis auf der Kögerlalm eine wohlverdiente Rast ansteht. Nach einem letzten Blick auf den Hochkönig geht’s weiter durch einen lichten Lärchenwald bis zur hölzernen Drei Waller-Kapelle auf 1400 m über dem Gasteinertal. Das sagenumwobene Kirchlein steht seit rund 430 Jahren auf der Wallerhöhe, zu Ehren dreier Pilger, die den Menschen im 7. Jh. die Heilige Schrift brachten.

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