Nepals Niederungen: Puh, ist das heiß!

Nepal ist das Synonym für Trekking. Aber auch Nichtwanderer können ganz schön ins Schwitzen kommen: im frühlingshaft schönen Pokhara oder im üppig-tropischen Chitwan-Nationalpark.

Die meisten Nepal-Besucher gehen zuerst Trekken, um danach am See von Pokhara die Füße hochzulegen. Pokhara, drittgrößte Stadt des Landes, liegt im Zentrum Nepals auf gut 900 m Höhe und nahe des zweitbeliebtesten Trekking-Gebietes, der Annapurna. Am Ufer des malerischen Fewa-Sees, in dem sich die Gipfel spiegeln, ist Entspannung pur angesagt.

Pokharas quirlige Seepromenade

Zu erleben gibt es jede Menge. Im Viertel Lakeside reihen sich Hostels, Pizzerien mit offenen Kaminen und Bäckereien, dazu Supermärkte, Galerien und Buchgeschäfte aneinander, in denen es sich nach Herzenslust stöbern lässt. In einem Flüchtlingslager haben die trotz ihres Schicksals sehr ausgeglichen wirkenden Tibeter mit ihren Souvenirshops offensichtlich ein gutes Einkommen.

Erst steigen, dann rudern

Wer mit einem grandiosen Ausblick über Pokhara und die Bergwelt belohnt werden will, macht sich auf den schweißtreibenden Aufstieg zur World Pagoda. Und die Ruderpartie auf dem Fewa ist so schön, dass man sie auf den gut eine halbe Moped-Stunde entfernten Begnas- und Rupa-Seen sofort wiederholen möchte.

Paragliding überm Fewa-See

Der Berg Sarangkot ist abends das Ziel, wenn die Sonne die 15 Gipfel rund um die Annapurnas in gelb-rotes Licht taucht. Hier oben nehmen tagsüber Gleitschirmflieger wenige Schritte Anlauf, um dann eine Dreiviertelstunde den See und die umliegenden Dörfer aus der Höhe zu erleben. Sarangkot ist eines der windbeständigsten und besten Fluggebiete der Welt, wissen die Sportler, und tatsächlich machen begeisterte Paraglider aus aller Welt hier Urlaub.

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