Palma Chic: Mallorcas Trendmetropole

Palma Chic: Mallorcas Trendmetropole

Palmas Lebensgefühl pendelt zwischen Dorf und Metropole. Das macht „La Ciutat“ auch als neu entdeckte Trendcity sympathisch.

Palma Chic: Mallorcas Trendmetropole

Terrakotta? Ja natürlich! Und Kalkstein – gibt es in rauen Mengen! Aber schwarzen Schiefer muss man auf Mallorca in der Regel suchen. Ebenso wie Teakholz aus Burma und Seide aus Rajasthan. Doch wenn es sich gut trifft, dann hat man all diese edlen Materialien auf wenigen Quadratmetern versammelt und genießt außerdem noch einen Blick auf das verschachtelte Dächermeer von Palma. Die Kombination der edlen Materialien ist der letzte Design-Schrei bei Restaurants, Clubs, Lounges oder Nobelherbergen, den Blick über die Dächer allerdings den gibt’s schon seit ewigen Zeiten Besonders schön ist er auf den Dachterrassen des „Museu Es Baluard“, jenes Museums für moderne Kunst, das sich mit seinem spektakulären Bau nahtlos in die historische Festungsanlage Palmas einfügt – einer der spektakulärsten Museumsneubauten Europas der letzten Zeit.

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Style statt Sangria

Style statt Sangria

Von ungefähr kommt die Verwandlung von altem Gemäuer in schicke, urbane Stiloasen nicht. Denn Palma ist im Lauf der letzten Jahre zur Lifestylecity geworden, ein für Ballermänner fremder Planet und zugleich ein Geheimtipp der Generation Design. Das spiegeln viele Facetten der Stadt wider. Bereits der Boutiquenbummel an der Avinguda Jaume III, am Carrer de la Unió, oder am Passeig des Born – der wichtigsten „Bühne“ aller Flaneure – macht deutlich: Luxuslabels und lokale Modeschöpfer halten sich hier, zwischen eleganten Platanen und opulenten Stadthäusern, die Waage. Und „Style statt Sangria“ lautet das Motto auch dann, wenn schicke Palmesanos die Vorzüge der angesagtesten Cafés diskutieren.

Melange aus Alt und Moderne

Melange aus Alt und Moderne

Die Springbrunnen und die perfekt restaurierte Innenhofszenerie des „Cappuccino San Miguel“ tauchen dabei im Gespräch auf, oder die kreisrunde Bar des eleganten Cafés an der Placa Weiler. Perfekt für den Überblick ist freilich auch die Terrasse des „Cappuccino Palau March“, ein Favorit der Reichen & Schönen Palmas. Und wenn die abendlichen Lichter angehen, kann auch der Drink im modernen „Varadero 2000“ süchtig machen – immerhin bietet sich hier, an der Hafenmole Muello Viejo, beim bitteren mallorquinischen Kräuterschnaps Palo der perfekte Blick auf die Promenade und auf Palmas Kathedrale.

Nischen für die Kunst: Von Miró und neuen Museen

Nischen für die Kunst: Von Miró und neuen Museen

Apropos Blick auf die alte Stadt – am kulturellen Erbe scheitert der jüngste Höhenflug der Inselmetropole jedenfalls nicht. Dass Palma vor 500 Jahren zu den zehn wichtigsten Städten Europas gerechnet wurde, verrät nämlich auch heute noch die vorhandene Bausubstanz. Und über einige Fassaden schnörkeln sich zudem elegante Details des katalanischen Jugendstils, die auf den ersten Blick an den genialen Architekten Antonio Gaudi (1852 – 1926) und sein Barcelona denken lassen.

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