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Lago di Como: See und Seide

Lagerfeld, Dior, Versace, Dolce & Gabbana – wenn es um feine Stoffe geht, schwören die großen Namen der Haute Couture alle auf eins: Seide aus Como. Die Stadt am gleichnamigen norditalienischen See besitzt nicht nur lauschige Plätze mit schattigen Arkaden und jahrhundertealten Häusern, sie ist auch das Epizentrum der europäischen Seidenproduktion.

Luxus für Haut und Seele

Luxus für Haut und Seele

Wer sich einmal von der langen mit Palmen und bunten Blumen geschmückten Promenade losreißt und in die malerischen Gassen der Altstadt eintaucht, dem wird das nicht lange verborgen bleiben. Von der Krawatte bis zum Möbelstoff zieren Seidenartikel die Schaufenster. Hier schwelgen Sie in fließend weichen Kimonos und glänzenden Seidentüchern, dort in Ballen wallenden Stoffes und bauschigen Kissen: Luxus für die Haut – und für die Seele. Jungdesigner trumpfen mit wagemutigen Kreationen auf wie Leopardendruck auf durchsichtigen Strandhosen, Traditionshäuser wie Mantero, Frey und Ratti bieten ihre Ware sogar in preisgünstigen Factory Outlets an.

Seide für Papst und Präsident

Seide für Papst und Präsident

Die in Como hergestellten Seidenprodukte gehören zu den hochwertigsten der Welt: matt im Glanz, leicht und weich wie eine Feder. Selbst die Chinesen, „Erfinder“ des noblen Tuchs und nach wie vor die größten Produzenten, können da nicht mithalten. Die Seele der Seide hat heutzutage eben in Italien ihren Platz. Zum Beispiel bei Giuseppe Bianchi, einem der ganz Großen in Como. Der Seidenweber in vierter Generation stellt Schmuckbänder für die Schärpen des Papstes her und fertigt den Bezug der Brokatkissen im Weißen Haus an. Bis zu 1000 Euro kostet ein Meter seiner edelsten Stoffe.

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