Paris: Charmantes Liebesnest

Paris: Charmantes Liebesnest

Im schicken 17. Arrondissement, etwa eine Viertelstunde zu Fuß vom Triumphbogen entfernt, liegt das Hôtel de Banville. Vor mehr als vier Jahrzehnten kaufte die Familie Moreau das 1927 gebaute Jugendstilgebäude, dessen Fenster mit schönem, heute rot angeleuchtetem Stuck verziert sind. Die helle Lobby ist gleichzeitig Bar, Kamin- und Musikzimmer. Jeden Dienstagabend singt die Besitzerin Marianne Moreau hier französische Chansons und Jazzsongs, begleitet von einem Pianisten am Flügel. Das hätte sicher auch dem Namenspaten Theodor de Banville gefallen, der im 19. Jh. als Dichter und Literat in Paris wohnte – und von dem es heißt, seine Poesie repräsentiere die glücklichen Stunden.

Blick auf den Eiffelturm

Blick auf den Eiffelturm

Der Besitzer und Architekt Laurent Moreau hat alle 38 Gästeräume individuell eingerichtet. Ein „klassisches Zimmer“ kann minimalistisch in grau gehalten sein oder hell und verspielt, auch die neun größeren „Superior-Zimmer“ sind höchst unterschiedlich: das gemütliche „Les Pastourelles“ im Landhausstil mit gusseiserner Badewanne. Das „Rosalie“ mit rötlicher Tapete und dunkelroten Gardinen, dessen Badezimmer hinter einem Vorhang verschwindet. Im obersten Stock das in Erdtönen gehaltene „Amelie“, von dessen Terrasse man auf den Eiffelturm blickt. Hier befindet sich auch das 35 m2 große „Apartment der Marie“, dessen Schlaf- und Wohnzimmer durch das offene Bad verbunden sind. Und die Krönung für alle Liebespaare: Rund um die Uhr wird das Frühstück ans Bett gebracht.

London: Nachbar der Queen

London: Nachbar der Queen

Britischer kann eine Londoner Herberge kaum sein, schließlich liegt das Hotel 41 in unmittelbarer Nähe des Buckingham Palace. Besonders in der opulenten Executive Lounge – mit einem Kamin, der Mahagoni-Bücherwand, den braunen Ledersesseln, den alten Stichen und dem historischen Globus – fühlt man sich wie in einem traditionellen Gesellschaftsclub. Nur dass die Lounge nicht schwer und dunkel wirkt, sondern hell erleuchtet ist, dank großem Glasdach. Hier gibt es Frühstück (continental und full english), den afternoon tea und allabendliches „plunder the pantry“. Für das „Plündern der Kombüse“ werden die Kühlschränke mit Snacks gefüllt.

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